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Terrorangriffe in Tschetschenien
#11
Fragt mich nicht wie ich diesen Strang gefunden habe ... ihr glaubt es sowieso nicht. Big Grin Nein, kleiner Scherz, ging wie von selbst.

Tschetschenien ist uns allen ein Begriff geworden: Krieg, Unabhängigkeit, Terror, Aufstände, Morde ... kurz, eine Region unter Feuer. Mich interessiert derzeit vor allen Dingen wie dieses Volk für die Russen derartig zum Hassobjekt werden konnte. Seit über 400 Jahren versuchen die Machthaber in Moskau die Region zu unterwerfen, den Menschen ihre Sprache, Kultur und Geschichte zu nehmen und schrecken dabei vor nichts zurück. Noch erstaunlicher ist das es ihnen nie gelang den Stolz und das Erbe zu zerschlagen. Noch heute sehnen sich die Tschetschenen nach Freiheit und Demokratie...die...wie ich durch Lesen erfuhr, lange Zeit vor demokratischen Strukturen in Europa oder Amerika in einfacher Form verankert war.
Was treibt die Russen an? Bei dieser Härte und Generationen übergreifende Verfolgung über Jahrhunderte kann es sich doch nicht alleine um geopolitische Interessen handeln. Wer kennt sich aus?

Boris Jelzin - I. Tschetschenienkrieg
"Dieser Krieg ist die Endlösung des tschetschenischen Problems!"

Vladimir Putin - II. Tschetschenienkrieg
"Man muss sie (die Tschetschenen) wie Ungeziefer vernichten! Wir werden sie in allen Ecken der Welt verfolgen und sie sogar in den Toiletten ertränken!"

Solche Aussagen sind die Normalität, einzig Gorbatschow sei herauszunehmen. Die Anfänge, ungewiss... Es gibt im Einflussbereich der Russen zich andere Völker, zum Teil nicht minder im Widerstand. Und doch hat man den Eindruck nur die Tschetschenen hätten kein Recht auf ihr Leben.
Der Urknall ist in Wahrheit unser Horizont in der Zeit und im Raum. Wenn wir ihn als Nullpunkt unserer Geschichte betrachten, dann aus Bequemlichkeit und in Ermangelung eines Besseren. Wir sind wie Entdeckungsreisende vor einem Ozean: Wir sehen nicht, ob es hinter dem Horizont etwas gibt.
Hubert Reeves
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#12

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#13
NIHIL HUMANI A ME ALIENUM PUTO. -
Nichts menschliches ist mir fremd. (Menander)
Politisches Salzland
Timirjasev-Verein
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#14
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#15
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#16
Der ganze gegenwärtige Konflikt geht um Ressourcen. Da ist eine Pipeline, die nicht den Amis in die Hände fallen soll.
Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement.
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#17
Der Urknall ist in Wahrheit unser Horizont in der Zeit und im Raum. Wenn wir ihn als Nullpunkt unserer Geschichte betrachten, dann aus Bequemlichkeit und in Ermangelung eines Besseren. Wir sind wie Entdeckungsreisende vor einem Ozean: Wir sehen nicht, ob es hinter dem Horizont etwas gibt.
Hubert Reeves
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#18
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#19
@Detlef
Ich habe mir jetzt deinen kurzen Einwand min. 10x durchgelesen ... mir möchte es nicht verständlich werden was du gemeint haben könntest.
Mein Anliegen ist recht einfach, ich suche nach dem Ursprung des Konfliktes zwischen Russen und Tschetschenen/Inguschen (Nordkaukasus) der sich so hasserfüllt entwickelt hat. Dieser ist mit Nichten im Strudel der letzten 100-400 Jahre zu finden, das Ereignis muss früheren Datums entsprechen.

Den Vergleich zu Nahost gebrauchte ich weil die Geschichtsbücher zu dessen Ausgangslage viel, sehr viel Wissen aufbewahren. Eben das scheint verloren zu sein in der Heimat der Tschetschenen. Mehr sollte da nicht hineininterpretiert werden.

Ausgangspunkt, um den geht es mir.
Der Urknall ist in Wahrheit unser Horizont in der Zeit und im Raum. Wenn wir ihn als Nullpunkt unserer Geschichte betrachten, dann aus Bequemlichkeit und in Ermangelung eines Besseren. Wir sind wie Entdeckungsreisende vor einem Ozean: Wir sehen nicht, ob es hinter dem Horizont etwas gibt.
Hubert Reeves
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#20
Wenn man der Wikipedia glauben darf, reicht der Konflikt bis ins 19. Jhdt. zurück. Bereits im 17. Jhdt. hatte Russland wohl Kosakenfestungen in den nördlichen Ebenen des heutigen Tschtscheniens, zu dem Zeitpunkt waren die Tschtschenen an sich aber noch im gebirgigen Süden. Zumindestens ist Tschetschien wohl seit dem 19. Jhdt. unter russischer Besatzung, oder einem ähnlichen Statut.

Weite Ausführungen gibt es hier: Geschichte Tschtescheniens
"Nothing in life is to be feared, it is only to be understood." Marie Curie
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