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Thema: "Arabischer Frühling" naht Europa

  1. #1
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    "Arabischer Frühling" naht Europa

    Die jüngsten Vorschläge von EZB-Chef Jean-Claude Trichet sind eigentlich empörend.
    "Löhne und Gehälter nicht zu erhöhen, um die armen Schichten gegen die Weltfinanzkrise zu schützen" – wie sagt ihr dazu?
    So ein Unsinn! Wenn Löhne und Gehälter nicht erhöht werden, kann man sich einfach nicht vorstellen, was dann europaweit vor sich gehen wird... In Griechenland, Portugal, Spanien finden fast jeden Tag die Protestaktionen des Mittestands und der Arbeiterschaft. Noch ein wenig und die Pyramide der kapitalistischen Gesellschaft wird von den Leuten niedergedonnert! Und das würde noch schlimmer auswirken als der "arabische" Frühling...

  2. #2
    Naja, unten rechts liegt so ein fauler Hund sich auszuruhen. Wenn der aufstehen würde und ne Hand mit anpacken würde, wär das Alles gar kein Problem
    Ich will immer mehr lernen, das Nothwendige an den Dingen als das Schöne sehen: – so werde ich Einer von Denen sein, welche die Dinge schön machen. Amor fati: das sei von nun an meine Liebe!
    - Nietzsche

  3. #3
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    -Wie gesagt "Kapitalismus ist total cool und so", mehr ist dazu nicht zu sagen
    -Was die Karikatur da angeht, find ich ziemlich nett

    -Was deine Aussage angeht nicht.
    Mehr Geld fürs Volk dass bald nichts mehr Wert ist?! Schonmal was von Inflation gehört?! Da hilft es rein garnichts einfach mal die Löhne aufzustocken, genau so wenig wie sie zu kürzen. An der Währung an sich liegts, an der Währung und dem faulen System dahinter. Zu den so genannten "PIIGS"(Portugal, Italien, Irland, Griechenland, Spanien) gibt es genug zu sagen, viel zu viel zu jedem einzelnen, aber ein gemeinsamer Nenner, wahrscheinlich der wichtigste Nenner ist die (Achtung) Währungunion(Europäische Gemeinschaftswährung), nicht die Europäische-Union. Und dahinter wiederrum verbirgt sich das marode Bankensystem Frankreichs(tut mir leid wenn ich da nicht näher drauf eingehe aber ich bin es mittlerweile schon so richtig leid, man kann sich überall selbst informieren) und deren Anleihen und Wertpapiere. Wie auch immer.

    Dem Volk einfach so mehr Geld zuzustecken hätte den Effekt des Stroh´s im Feuer, nämlich garkeinen, es würde vllt den Vorgang der Inflation verstärken?!
    Ausserdem denke ich(obwohl ich kein unterstützer von dem allen bin, man solls nicht falsch verstehen) hat Herr Trichet so einiges geschaffen und weiss wovon er redet und warum er was rät. Den Hessischen Verdienstorden haben die dem wahrscheinlich auch nicht einfach so aus Lust und Laune hinterher geschmissen hmm?!

    MfG
    -Behandle die Menschen so, als wären sie, was sie sein sollten,und du hilfst ihnen zu werden, was sie sein können-

  4. #4
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    Ach so sorry, ein kurzer Nachtrag, ich habe deine Überschrift zum Thema garnicht verstanden! Was hat das hier mit dem arabischen Frühling zu tun mein Freund?! Entweder hast du was missverstanden worums in der Revolution geht, oder ich mit Europa.

    P.S.:Entschuldigt Doppelpost

    MfG
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  5. #5
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    Zitat Zitat von Bärchen Beitrag anzeigen
    Die jüngsten Vorschläge von EZB-Chef Jean-Claude Trichet sind eigentlich empörend.
    "Löhne und Gehälter nicht zu erhöhen, um die armen Schichten gegen die Weltfinanzkrise zu schützen" – wie sagt ihr dazu?
    So ein Unsinn! Wenn Löhne und Gehälter nicht erhöht werden, kann man sich einfach nicht vorstellen, was dann europaweit vor sich gehen wird... In Griechenland, Portugal, Spanien finden fast jeden Tag die Protestaktionen des Mittestands und der Arbeiterschaft. Noch ein wenig und die Pyramide der kapitalistischen Gesellschaft wird von den Leuten niedergedonnert! Und das würde noch schlimmer auswirken als der "arabische" Frühling...
    Kann man so stehn lassen.Was schlägst du für eine Gesellschaftsform vor um die Krise der Moderne zu bewältigen?

  6. #6
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    Die Karikatur ist bestimmt schon ein bisschen alt, aber immer noch aktuell. Die Frage ist nur, wenn nicht Kapitalsmus, dann was?

    __________________

  7. #7
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    Moin und Servus, welches System soll denn besser sein, als der Kapitalismus? Ich wüsste keines. Es hat schon viele Experimente mit Gesellschaftssystemen gegeben, aber viele sind nicht mehr aktuell. Ich habe gestern gerade Animal farm gesehen und kann diesen Film gut nachvollziehen.

  8. #8
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    Also, ich finde es ehrlich gesagt ein Witz, dass Löhne und Gehälter nicht erhöht werden, Beihilfen etc. aber schon. Und welche Gesellschaftsform dahinter steckt ist in meinen Augen egal. Ich weiß nur, dass ich 35 Stunden die Woche arbeite und nicht mehr raus bekomme, als mein Nachbar der auf Staatskosten lebt. Irgendwann legt sich da jeder auf die Faule Haut. In der Firma eines Freundes sind 14 Ausbildungsstellen zu besetzen - keine Bewerber. Klar, wenn man das gleiche Geld für Nichtstun bekommt. DAS macht unsere Gesellschaft kaputt.

  9. #9
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    Ja, ich sehe es ähnlich. Ist ja nicht so, dass kein Geld da ist - es fließt nur in die falschen Hände. Aber das meinte Schin vermutlich auch damit, dass da jemand faul in der Ecke liegt und der Schuld an der ganzen Sache ist.

  10. #10
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    Zitat Zitat von alejo Beitrag anzeigen
    Also, ich finde es ehrlich gesagt ein Witz, dass Löhne und Gehälter nicht erhöht werden, Beihilfen etc. aber schon. Und welche Gesellschaftsform dahinter steckt ist in meinen Augen egal. Ich weiß nur, dass ich 35 Stunden die Woche arbeite und nicht mehr raus bekomme, als mein Nachbar der auf Staatskosten lebt. Irgendwann legt sich da jeder auf die Faule Haut. In der Firma eines Freundes sind 14 Ausbildungsstellen zu besetzen - keine Bewerber. Klar, wenn man das gleiche Geld für Nichtstun bekommt. DAS macht unsere Gesellschaft kaputt.
    unsere Gesellschaft macht kaputt, dass fleißige selbstständige staatlichen freibrief fürs nicht-steuer und nicht-sozialhilfe zahlen bekommen.

    ich weiß das, bin auch fleißiger freiberufler und mein steuerberater hat schon gesagt, dass ich mal etwas gewinn machen und nich so viele abschreibungen gelten machen soll.
    da aber alles rechtens is und finanzamt scheunentore für diejenigen offen hält, die nicht den normalen arbeitsmarkt belasten isses von der politik so gewollt.
    und da seh ich nich ein steuern freiwillig zu zahlen, das machen die auslandsdeutschen millionäre auch nicht - nur mit dem unterschied, dass da nicht immer alles legal abläuft.

    ganz einfaches beispiel:
    ich werde für 2 tage in köln gebucht und bekomme dafür 400,-- € pauschale netto.
    nach köln setze ich dann 1.200 km fahrkosten zu 0,30 € je km ab. Macht 360,-- €, dazu kommt dann noch 40,-- € Pensionsrechnung für 1 Nacht.
    folglich finanztechnisch nix verdient. geht 0 auf 0 auf.
    tatsächlich teile ich mir aber fahrkosten mit kollegen. der bekommt 75 Euro, Pension noch 40 Euro, und rest is dann netto-lohn. folglich 285,-- euro netto in 2 tagen + fahrzeit.
    finanzamttechnisch isses auch ok, da ich bis zu gewisser km-zahl 0,30 Euro je gefahrenen km absetzen, alleine mit dem nachweis auch wirklich dort gewesen zu sein. ob ich zu fuß laufe, fahrrad nehme, mitfahrgelegenheit nutze oder eigenes auto nutze interessiert die nicht mehr.

    dann isses aber noch so, dass ich öfters für 3 tage gebucht werde, aber schon nach 2 fertig bin. geld bekomme ich trotzdem, weil pauschaliert abgerechnet wird. wenn ich schneller bin als andere isses mein lohn. ich selbst buckle mich nicht tot, manche kollegen machen dass, kassieren dann aber auch mal im monat 4-6.000 euro nach kostenabzug, und finanzamttechnisch bleibt es zumeist 0 auf 0.

    der witz bei der sache is nur: wir (wie ich) belasten den arbeitsmarkt, weil wir reguläre stellen quasi wegrationalisieren. für 200 Euro was der Auftraggeber zahlt, kann er regulärem arbeitnehmer nur etwa 120 euro zahlen, eher weniger, da dann noch auto, fahrkosten etc hinzu kommen, auch will regulärer arbeitnehmer sein hotelzimmer vom arbeitgeber gestellt bekommen.
    folglich spart der sich das geld und beschäftigt freiberufler, die quasi nur für spesen arbeiten, die er nem angestellten auch zahlen müsste. nur muss er die arbeitskraft quasi nicht mehr bezahlen, weil der von spesen lebt.
    und der lebt gut von den spesen, da er die nich ausgibt und auch nicht versteuern muss.

    dat is was die politik will: ich-AG´s, aber möglichst ohne ich-AG ansprüche. kostet den staat nix und dass der staat davon auch keine einnahmen hat interessiert ihn genauso wenig.

    mit anderen steuern verdient er aber dennoch dran, nämlich verbrauchssteuern - und anscheinend reicht ihm das.

    wenn nen auftraggeber mit mir nicht zufrieden ist, soll er sich anderen suchen. bei mir stehen dann schon nächste auftraggeber da.
    wer lieber den bückling macht, verdient wenig, und zuckt der arbeitgeber, dann rennen die. Aber sie ham rechte gegenüber arbeitgeber, was wir als selbstständige nich ham.
    pausen gehen von unserem geld weg, urlaub bbekommen wir nicht bezahlt, für krankheit selbst versichern.

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