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Thema: Panzer und Religiöses

  1. #11
    Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von Kostas Beitrag anzeigen
    Hallo Glober...auch hier?

    Bei solchen Angaben bitte das Thema nennen und wenn es geht auch ein kleines Stück von dem was ich gesagt haben soll...der Fairness wegen!
    Das werde ich sicher nicht tun.Du weisst genau,von wem der Spruch kam,den ich oben zitierte.Deine Beiträge kannst Du selber durchsuchen.


    Zitat Zitat von Kostas Beitrag anzeigen
    Also wenn du an einen Gott glauben willst der "nur" ein Volk als "sein" Volk anerkennt...bitte!
    Wenn du an einen Gott glauben willst der dieses Volk durch Kriege und Ausschlachten anderer ins "Gelobte Land" geführt hat und dabei wegschaute das es auch anderswo auf der Welt Sklaven gegeben hat...bitte!

    Ich nicht! Tut mir Leid...das ist nicht "mein" Gott...hat er ja auch zugegeben...im AT...oder?

    Ich halte mich an das was Jesus sagt...deshalb heißt mein Glaube ja auch Christentum....und nicht Gottestum oder Jahweetum!!!!!!!
    Ich glaube an den Gott,der für alle Menschen da ist.Was das auserwählte Volk betrifft,so befasse Dich damit.Der Gott des AT ist der Selbe wie im NT.Mit Verlaub,bei Dir fällt es mir schwer ruhig zu bleiben.Ich glaube an den Gott der Liebe,der auch bestraft wenn nötig.Der Vatre bestraft auch den kleinen Maxl,obwohl er ihn liebt,wenn er nicht folgsam ist.
    1Mose/Genesis 6,5
    Nach jeder Strafe wird er es auch wieder trösten. Jesaja 40,1

    Er kann es noch viel weniger verlassen als eine Mutter ihren Säugling. Jesaja 49,15-19

    Anstößig bleibt, dass Menschen und Völker, die Israels Feinde sind, oft grausam behandelt werden. Dazu muss man wissen, in welchen Situationen solche Texte entstanden sind: Oft waren es gerade Zeiten der äußersten Bedrückung, in denen Israel gar nicht die Möglichkeit hatte, grausam zu handeln, so dass die Texte eher Aufschreie der Entrechteten als Erzählung historischer Fakten sind. Mit seiner Aufforderung zur Feindesliebe (Matthäus 5,43-48) hat der Jude Jesus den Menschen einen ganz anderen Weg gewiesen.
    Quelle
    Was soll dieser Nonsens.Du hast wohl noch nie etwas von der Trinität gehört.In der hl.Messe wird das Vater unser...gebetet.Auch Ehre sei Gott in der Höhe...wird gebetet.

    Zitat Zitat von Kostas Beitrag anzeigen
    Sagt wer? Gott oder Jesus oder ein Apostel? Oder doch nur Menschen die vielleicht etwas damit bezwecken?
    ...Ich frage ja nur!
    Es ist unbestritten,dass das NT wichtige Ergänzungen bringt.

    C) Die Bibel selber gibt klare Auskunft darüber, wie es um die Gültigkeit des AT steht:
    a) 2.Tim.3,16f: „Jedes Schriftwort, von Gott eingegeben, dient aber auch zur Lehre, zum Überführen der Schuldigen, zur Besserung und zur Erziehung in der Gerechtigkeit. So wird der Mensch Gottes vollkommen und zu jedem guten Werk fähig.“ Wenn Paulus von der Schrift spricht, so meint er in allererster Linie das AT, denn das NT gab es zu seiner Zeit erst in Form von einigen voneinander unabhängigen Einzelschriften, aber nicht als Sammlung, und einige der Bücher des NT waren noch gar nicht geschrieben. Das AT dient also zu alledem, was Paulus hier beschreibt. Wenn es aber dazu dienen soll, muss es auch gültig sein.

    b) Jesus selber bezieht sich dauernd auf das AT. Den Emmausjüngern (Lk.24,13ff) erklärt er nach der Auferstehung seine ganze Leidensgeschichte aufgrund des AT (V.26f). Glaube an Jesus ohne Glauben an das AT kann es also gar nicht geben.

    d) Die klarste Aussage Jesu ist in Mt.5,17-19 zu finden. Diese Stelle macht unter anderem folgende Aussagen: 1. Jesus löst "das Gesetz und die Propheten" (= jüdischer Ausdruck für das ganze AT) nicht auf. Haben wir dann das Recht dazu, wenn es nicht einmal der Sohn Gottes selber tut? 2. Jesus erfüllt hingegen das AT. 3. Jesus bestätigt, dass nicht ein „Strichlein“ (gemeint ist der kleinste Buchstabe im hebräischen Alphabet) vom AT ungültig wird, solange diese Erde besteht. 4. Wer als Gläubiger trotzdem die Ungültigkeit nur eines einzigen Gebotes des AT lehrt, wird zwar immer noch gerettet werden, wird aber im Himmelreich deswegen eine schlechte Position bekommen.

    Exkurs: Der Heilsweg in der Bibel und die Vergabe des Heiligen Geistes

    Was im AT von Anfang eigentlich klar war, nämlich dass der Mensch wegen seines Glaubens an Gott gerettet wird (1.Mose 15,6; Gal.3), und nicht wegen der Gesetzeseinhaltung oder sonst etwas, das wird im NT noch viel klarer und präziser dargestellt.
    Dieser Gedanke muss noch etwas genauer erklärt werden: Bereits das AT verstand die äusserliche Einhaltung des Gesetzes nicht als den Weg zum Heil (diese äusserliche Einhaltung des Gesetzes ist es ja gerade, die Jesus an den Pharisäern kritisiert). Der Weg zum Heil ist auch schon im AT die Liebe und der Glaube in Verbindung mit dem Gehorsam, also die richtige innere Einstellung bei der äusseren Handlung. Zentral ist hier die Stelle 1.Mose 15,6: „Abram glaubte dem Herrn, und das rechnete er ihm zur Gerechtigkeit“. Diese Zusage kam noch vor der Einführung der Beschneidung (1.Mose 17) und des Gesetzes überhaupt (ab 2.Mose 20). Diesen Sachverhalt bestätigen u.a. 5.Mose 6,4f + 3.Mose 19,18; Habakuk 2,4; Matth.22,36-40; Apg.13,37-39; Röm.1,16f; 2,13; 3,20-26; 4,1-25; 8,3f; Hebr.7,17-19.

    H) Sehr zu beachten ist ausserdem auch noch, dass die wohl schärfsten und deutlichsten Gerichtsandrohungen nicht im AT zu finden sind, sondern in den Reden Jesu etwa über die Endzeit (Mt.24-25) oder gegen die Pharisäer und Schriftgelehrten (Mt.23) und bei anderen Gelegenheiten (z.B. Mt.11,20-24).
    Quelle
    Zitat Zitat von Kostas Beitrag anzeigen
    Sprach Jesus in "Zeitspannen"? Komisch ich dachte Jesus sprach für die Welt und für alle Zeiten..."Denn ich sage euch, wer mir folgt der wird für immer ins Licht stehen"...so etwas sagte er doch ungefähr...oder?
    Das AT umfasst eine Zeitspanne von ca.4000 Jahren.Das NTwesentlich weniger.
    Zitat Zitat von Kostas Beitrag anzeigen
    Hier gibt es keine Deutung von deiner Seite?
    Du kannst doch sonst alles so deuten wie es dir passt! ...sehe weiter oben!

    Kann es nicht sein das er von der zweiten Ankunft spricht?
    Das dass alles dann passieren wird?
    Ich frage ja nur!
    Natürlich habe ich dazu eine Auslegung mit Quellenangabe.Ich hoffte,dass da von euch,speziell von Dir etwas kommt.
    Jetzt hast Du genügend Quellenmaterial,mit dem Du dich befassen kannst.Viel Spass dabei.
    Glober

    OPUS JUSTITIAE PAX – Das Werk der Gerechtigkeit ist der Frieden

    Pius XII.



  2. #12
    Man möge nun von Glober halten was man wolle, oder von seinem Glauben, aber wie ich das sehe ist er konsequent und pickt sich nicht nur die Rosinen raus.

    @Kostas
    Nicht immer werden Gesetze angepasst...
    Es kommt halt darauf an ob es eine Demokratie ist oder etwas anderes...
    Nicht selten galt auch ein König als Gottkönig...und alles was er sagte galt unangefochten!
    Diktatoren benehmen sich auch fast immer so!
    Ja, aber du drehst im Kreis. Ein Gottkönig verlangt ja eben das, was Gott verlangt, das dogmatische befolgen seiner Regeln; deswegen auch seine Position als Gottkönig. Und klar werden Gesetze nicht immer angepasst, aber ich denke, es sollte, wenn du dir die Mühe machst zu versuchen mein Argument zu verstehen, sehr wohl möglich sein zu wissen was ich meine...

    @Glober
    Du verlgeichst deinen Gott (oder den Gott der Christen, wie man es nennen will) mit einem Vater und schreibst:
    Ich glaube an den Gott,der für alle Menschen da ist.Was das auserwählte Volk betrifft,so befasse Dich damit.Der Gott des AT ist der Selbe wie im NT.Mit Verlaub,bei Dir fällt es mir schwer ruhig zu bleiben.Ich glaube an den Gott der Liebe,der auch bestraft wenn nötig.
    Aber wo ist dieser Vater wenn seine unschuldigen Kinder sterben und warum fallen seine Strafen denn so oft so dermassen hart aus?
    Wie erklärst du dir, dass er seinen Anhängern, den Christen, nicht mehr hilft als Anhängern anderer Religionen oder Atheisten? (Es gab da mal ne Statistik, die find ich aber im Moment leider nicht)

    Anstößig bleibt, dass Menschen und Völker, die Israels Feinde sind, oft grausam behandelt werden. Dazu muss man wissen, in welchen Situationen solche Texte entstanden sind: Oft waren es gerade Zeiten der äußersten Bedrückung, in denen Israel gar nicht die Möglichkeit hatte, grausam zu handeln, so dass die Texte eher Aufschreie der Entrechteten als Erzählung historischer Fakten sind.
    Ich denke, das ist ein wichtiger und guter Punkt. Die Bibel beinhaltet sehr viele brutale Passagen, die zum Genozid und zur Vergewaltigung auffordern, das liegt aber eben daran, dass sie von Menschen geschrieben wurde und das zu einer Zeit in denen diese Praktiken nunmal gan und gebe waren. Meine Frage nun ist, wenn die Menschen damals fehlbar waren in dieser Hinsicht, warum ziehst du nicht in Betracht, dass sie es auch in Betracht auf die Existenz oder das Wesen Gottes sind?
    Ich meine, wäre es nicht möglich, dass die Menschen Hoffnung gesucht haben und diese in einem überridischen Wesen gefunden haben, das sie leitet, das allem was sie tun und ihnen widerfährt einen Sinn gibt; wäre es möglich in deinen Augen, dass deine Religion oder vielleicht alle Religionen falsch liegen?

    Wer als Gläubiger trotzdem die Ungültigkeit nur eines einzigen Gebotes des AT lehrt, wird zwar immer noch gerettet werden, wird aber im Himmelreich deswegen eine schlechte Position bekommen.
    Kostas scheint sich als Christ zu sehen, die Christen scheinen ihn aber (zumindest einige) nicht als solchen an zu erkennen. Was mich aber viel mehr interessiert ist die Sache mit den Plätzen im Himmel. Wenn ich das nun richtig verstehe, gibt es im Himmel auch "Stehplätze" für die "Halbbraven"? Entschuldige bitte, aber da scheint mir Gott ein wenig zu sehr menschlich, also wenn das mal nicht der menschlichen Fantasie entsprungen ist. Warum sollte ein allmächtiger Gott da so detailliert Haare spalten und in seinem Himmelreich eine Hierarchie bilden wie wir sie hier auf der Erde haben?
    Ich will immer mehr lernen, das Nothwendige an den Dingen als das Schöne sehen: – so werde ich Einer von Denen sein, welche die Dinge schön machen. Amor fati: das sei von nun an meine Liebe!
    - Nietzsche

  3. #13
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    Zitat Zitat von SchinTeth Beitrag anzeigen
    Ja, aber du drehst im Kreis. Ein Gottkönig verlangt ja eben das, was Gott verlangt, das dogmatische befolgen seiner Regeln; deswegen auch seine Position als Gottkönig. Und klar werden Gesetze nicht immer angepasst, aber ich denke, es sollte, wenn du dir die Mühe machst zu versuchen mein Argument zu verstehen, sehr wohl möglich sein zu wissen was ich meine...
    Ja aber das "Absichtliche?" auslassen vom dem weiter unten finde ich aber unfair!

    Da steht nämlich: Wobei Dogma im Alltag auf etwas unantastbares hinweist. Im Glauben aber an etwas Zeitloses...Ist nicht das selbe.

    Gott wird immer Gott sein und seine Gebote werden sich nicht ändern so wie es uns passt.
    Denn so benehmen sich heute die Menschen...wenn etwas nicht passt (eine Sünde ist) in Augen Gottes dann ist er ein "erfundenes Wesen"...wenn er aber sagt euch wird schlimmes unterfahren wenn ihr nicht diese Gebote folgt (die eigentlich sehr sehr logisch sind) dann ist er grausam...eben wie es uns passt.
    Das erinnert mich an Streitigkeiten unter Menschen...es sollen z.B. mehr Windkraftwerke gebaut werden (fördern die Menschen) aber nicht unbedingt in meinen Feld oder in der Nähe meines Dorfes....Scheinheiligkeit in ihrer absoluten Größe!
    Kostas leidet an Parhanoia...also vorsichtig!!!

  4. #14
    Zitat Zitat von Kostas Beitrag anzeigen
    Ja aber das "Absichtliche?" auslassen vom dem weiter unten finde ich aber unfair!

    Da steht nämlich: Wobei Dogma im Alltag auf etwas unantastbares hinweist. Im Glauben aber an etwas Zeitloses...Ist nicht das selbe.

    Gott wird immer Gott sein und seine Gebote werden sich nicht ändern so wie es uns passt.
    Denn so benehmen sich heute die Menschen...wenn etwas nicht passt (eine Sünde ist) in Augen Gottes dann ist er ein "erfundenes Wesen"...wenn er aber sagt euch wird schlimmes unterfahren wenn ihr nicht diese Gebote folgt (die eigentlich sehr sehr logisch sind) dann ist er grausam...eben wie es uns passt.
    Das erinnert mich an Streitigkeiten unter Menschen...es sollen z.B. mehr Windkraftwerke gebaut werden (fördern die Menschen) aber nicht unbedingt in meinen Feld oder in der Nähe meines Dorfes....Scheinheiligkeit in ihrer absoluten Größe!
    Ich kann dir nicht wirklich folgen. Solange es keinen deutlichen Grund/Fakten gibt, die darauf hinweisen, dass es einen Gott gibt, gibt es ihn in meinen Augen nie...Gott wird immer so sein, wie wir ihn uns ausmalen.

    Als Ergänzung zum Thema, damit ich mir viel Rederei sparen kann hier noch ein Link, der recht gut erklärt.
    Ich will immer mehr lernen, das Nothwendige an den Dingen als das Schöne sehen: – so werde ich Einer von Denen sein, welche die Dinge schön machen. Amor fati: das sei von nun an meine Liebe!
    - Nietzsche

  5. #15
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    Zitat Zitat von SchinTeth Beitrag anzeigen
    Ich kann dir nicht wirklich folgen. Solange es keinen deutlichen Grund/Fakten gibt, die darauf hinweisen, dass es einen Gott gibt, gibt es ihn in meinen Augen nie...Gott wird immer so sein, wie wir ihn uns ausmalen.

    Als Ergänzung zum Thema, damit ich mir viel Rederei sparen kann hier noch ein Link, der recht gut erklärt.

    Na dann...

    Warum steigst du dann ins Thema? Ich meine, wenn jemand sagt "Die Erde ist eine Scheibe"
    würdest du mit ihm Stundenlang diskutieren um ihn das Gegenteil zu beweisen?
    OK! Dann gibt es eben Gott nicht...sei froh! Du kannst machen was du willst auf dieser Welt...Morden...Stehlen...Ehebrechen..deine Familie vernachlässigen...lügen...alles!

    Aber bedenke eins nur!
    Gott ist nicht Religion...und Religion ist nicht Gott!
    Es ist was anderes wenn man sagt "Ich glaube an eine höhere Macht" und "Ich bin Katholik"
    Das erste schließt nicht die Möglichkeit aus das man sich in der Zukunft trifft. Das Gott und das Unbekannte ein und das selbe sind. Das zweite ist ein starres Bild das an der Wand hängt...so wie es der Maler gemalt hat. Das eine spricht vom Unerklärlichen, sei es der Zufall oder die Logik oder das Leben an sich! Das andere über etwas was ein Mensch/en glauben gesehen und/oder gehört haben und interpretieren...
    Bis heute kann der Mensch keinen Gott erschaffen...dazu ist er zu unvollkommen...wie kann er etwa schaffen das nicht mal er verstehen kann? So wie der Satz "Das All hat keine Grenzen"...das ist einfach zu groß für uns Menschen...passt nicht im Kopf...wir können uns das nicht vorstellen...so ist auch der Gott von dem ich spreche...kein alter Mann mit weißen langen Bart...
    Kostas leidet an Parhanoia...also vorsichtig!!!

  6. #16
    Zitat Zitat von Kostas Beitrag anzeigen
    Na dann...

    Warum steigst du dann ins Thema?
    Weil ich gerne diskutiere, aber ich merke, bei dir vergeude ich scheinbar meine Zeit.

    Wenn ich nur, wegen Gott nicht Stehlen, Morden usw würde, dann wär das schon sehr komisch, weil ja niemand bisher Gott gesehen oder gehört hat, wer sagt denn, dass es ihm nicht egal ist...und wenn du die Bibel liest (im Falle eines biblischen Gottes) findest du bereits nach ein paar Seiten heraus, dass Gott selbst gar kein Problem mit Mord, Totschlag, Massenmord, Vergewaltigung und Kannibalismus an der eigenen Familie hat. Nur ein paar Zitate:

    Ich will meine Pfeile mit Blut trunken machen, und mein Schwert soll Fleisch fressen, mit Blut von Erschlagenen und Gefangenen, von den Köpfen streitbarer Feinde!
    «Deuteronomium 32.42»

    Wer da gefunden wird, wird erstochen, und wen man aufgreift, wird durchs Schwert fallen.
    «Jesaja 13.15»

    So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind;
    «Numeri 31.17»

    Samaria wird wüst werden; denn es ist seinem Gott ungehorsam. Sie sollen durchs Schwert fallen und ihre kleinen Kinder zerschmettert und ihre Schwangeren aufgeschlitzt werden.
    «Hosea 14.1»

    Oder im NT:
    Und wer einen dieser Kleinen, die an mich glauben, zum Abfall verführt, für den wäre es besser, dass ihm ein Mühlstein an den Hals geängt und er ins Meer geworfen würde. Wenn dich aber deine Hand zum Abfall verführt, so haue sie ab! Es ist besser für dich, dass du verkrüppelt zum Leben eingehst, als dass du zwei Hände hast und fährst in die Hölle, in das Feuer, das nie verlöscht.
    «Markus 9.42-9.43»

    Warum sollte ich sowas tun, Empathie hat mit Gott überhaupt nichts zu tun. Wenn du das so alles ohne Gott tun würdest, dann bin ich ehrlich gesagt froh solange du an einen Gott glaubst...
    Ich will immer mehr lernen, das Nothwendige an den Dingen als das Schöne sehen: – so werde ich Einer von Denen sein, welche die Dinge schön machen. Amor fati: das sei von nun an meine Liebe!
    - Nietzsche

  7. #17
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    Also OK!

    Gehen wir davon aus das es Gott nicht gibt!
    Gehen wir auch davon aus das es diese Gesetze auch ohne Gott die Welt haben würde!
    Gehen wir ferner auch davon aus das die Gesetzemacher auch ohne Gott auf die Idee kommen würden so etwas als "unbedingt" angebracht sehen würden!

    Dann frage ich mich, wäre die Welt genau so wie heute?
    Hätten wir genau die selbe Mordrate gehabt? Genau so viele Diebe, Lügner, Gesetzlose?
    Im Gericht heißt es: Ich schwöre die Wahrheit zu sagen und nichts als die Wahrheit...so wahr mir Gott helfe...
    ...warum?

    Aber da gibt es einen schönen Spruch von A. Einstein: Gäbe es Gott nicht wäre der Mensch gezwungen einen zu erschaffen...
    Also wie du siehst...ob so oder so...ein Gott wird gebraucht.

    Du kannst an ihn glauben oder nicht...dein Problem bzw. Lösung des Problems!
    Kostas leidet an Parhanoia...also vorsichtig!!!

  8. #18
    Zitat Zitat von Kostas Beitrag anzeigen
    Also OK!

    Dann frage ich mich, wäre die Welt genau so wie heute?
    Hätten wir genau die selbe Mordrate gehabt? Genau so viele Diebe, Lügner, Gesetzlose?
    Das kann ich dir, verständlicherweise nicht sagen. Es gebe, denke ich, auch ohne einen Glauben an Gott Menschen, die sich nicht an Gesetze halten aber wenn wir mal so überschauen, glaube ich, dass der Glaube an ein Fabelwesen eigentlich kaum jemanden davon abhält etwas "schlechtes" zu tun. Es fallen mir aber einige Beispiele ein, wo der Glaube solche Taten rechtfertigt, da wären zB Selbstmordattentäter, Kreuzzüge, Schwulenhass etc.

    Zitat Zitat von Kostas Beitrag anzeigen
    Im Gericht heißt es: Ich schwöre die Wahrheit zu sagen und nichts als die Wahrheit...so wahr mir Gott helfe...
    Meinst du, dass deswegen weniger gelogen wird? Nimm mal die Meineitsstrafe weg, dann glaube ich nicht, dass das schwören auf die Bibel in irgendeiner Weise hilft...behalte auch vor Augen, dass die Menschen die dort schwören teilweise schon gegen Gesetze verstossen haben und Menschen Leid zugefügt haben; warum also sollte das Schwören auf ein Buch da was bewirken.

    Zitat Zitat von Kostas Beitrag anzeigen
    ...warum?
    Weil Religion in unseren Kulturkreisen eine wichtige Rolle in der Entwicklung unserer Kultur gespielt hat und teilweise noch immer spielt. In Dörfern waren Priester gleichzeitig Lehrer, christliche Moralvorstellungen wurden gelehrt, unsere Feste und Traditionen beruhen auf dem Christentum usw.


    Zitat Zitat von Kostas Beitrag anzeigen
    Aber da gibt es einen schönen Spruch von A. Einstein: Gäbe es Gott nicht wäre der Mensch gezwungen einen zu erschaffen...
    Quelle?
    Und ja, ein Zitat von Einstein macht sich gut, aber zeigt per se eigentlich überhaupt nichts. Nur weil Einstein ein begnadeter Physiker war sehe ich nicht, warum er in moralischen oder philosophischen Fragen mehr Wissen haben sollte als du oder ich zB. Für seine Physik konnten Belege gefunden werden, für seine Aussagen bezüglich Gott nicht.

    Zur Aussage selbst; gezwungen einen zu erschaffen? Wozu?
    Ne Menge Atheisten leben ohne, wie machen die das denn wenn wir unbedingt ein Konzept von Gott brauchen?

    Zitat Zitat von Kostas Beitrag anzeigen
    Also wie du siehst...ob so oder so...ein Gott wird gebraucht.
    Wenn du die Dinge beim Namen nennst und Wissenslücken mit "ich weiss nicht" beantwortest; nicht als definitve Antworten sondern als "work in progress", sehe ich nicht wozu ein Gott gebraucht wird. Ich höre mir aber gerne deine Argumente an...

    Zitat Zitat von Kostas Beitrag anzeigen
    Du kannst an ihn glauben oder nicht...dein Problem bzw. Lösung des Problems!
    Ich kann auch an Geister glauben, Horoskope oder Feen, Trolle unter Brücken oder Cthullu. Wenn ich daran glaube, werde ich sogar recht wahrscheinlich Anzeichen finden, die mir meine Meinung bestätigen, was das aber mit einer Tatsächlichen Existenz dieser Dinge zu tun hat steht auf anderem Papier.
    Ich will immer mehr lernen, das Nothwendige an den Dingen als das Schöne sehen: – so werde ich Einer von Denen sein, welche die Dinge schön machen. Amor fati: das sei von nun an meine Liebe!
    - Nietzsche

  9. #19
    Benutzer
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    Zitat Zitat von Teckleberry Beitrag anzeigen
    Das war ja schonmal ganz gut rausgeredet. Fakt dabei ist aber, dass der Buddhismus weder eine Religion ist, noch dogmatisch funktioniert. Es gibt keinen Gott, es gibt kein verbindliches Verhaltenswerk, es gibt keinen Bestrafer, es gibt keinen Belohner. Es gibt wissenschaftlich nachvollziehbare Systeme.

    Um Gott geht es garnicht. Ich bin kein Christ. Ob es ein Gott gibt ist nichteinmal beweisbar. Ich rede nicht davon, dass es ein Gott geben muss. Du lenkst die Diskussion in eine Bahn, um die es gar nicht geht. Ich glaube wir sind uns einig, dass niemals bewiesen werden kann, ob es einen Gott gibt oder nicht. Ich persönlich bin, wie schon gesagt, nur Christ auf dem Papier. Ich glaube weder an das eine, noch an das andere. Die Sache ob es eine höhere Macht gibt, wird man nicht herausfinden können. Das ist der Grund, warum man es "Glauben" nennt.

    Kern des Christentums ist und bleibt Christus. Diesen kann man wohl als einen Philosophen bezeichnen, dessen Kernaussage ganz einfach die Liebe zu anderen Menschen und das vergeben können war. Natürlich sagt das alte Testament was anderes.

    Mein Anliegen ist es nur, das Christentum nicht als etwas Böses darzustellen. Nicht als etwas darzustellen, dass denn Zweck hat, andere Menschen leiden zu lassen, denn das ist völliger Bullshit. Die ganze Religion wurde von den Machthungrigen Menschen dieser Welt für ihre Zwecke missbraucht.

    Meine These ist:
    Diese Religion an sich (ich beziehe mich auf Jesus) hat den Sinn, den Menschen halt zu geben, ihnen Freude zu geben. Stimmst du mir da zu?
    Fast jeder würde meinen, daß es kaum zwei unterschiedlichere Religionen gibt als die römisch-katholische Kirche im Westen und den Buddhismus im Osten.

    Was ist jedoch zu beobachten, wenn sprach- und kulturbedingte Unterschiede ausgeklammert werden?

    Bei objektiver Betrachtung muß eingeräumt werden, daß beide Religionen vieles gemeinsam haben.

    Sowohl der Katholizismus als auch der Buddhismus sind durchdrungen von Ritualen und Zeremonien.

    Dazu gehören Gesänge, der Gebrauch von Kerzen, Weihrauch, Weihwasser, vom Rosenkranz, von Heiligenbildern und Gebetbüchern sowie die Verwendung des Kreuzzeichens.

    Beide Religionen unterhalten Einrichtungen für Mönche und Nonnen, und beide sind bekannt für den Priesterzölibat, besondere Gewänder, religiöse Festtage und besondere Speisen.

    Diese Aufstellung ist noch nicht zu Ende, aber sie genügt, um zu zeigen, worum es geht.

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