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Thema: Panzer und Religiöses

  1. #1
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    @SchinTeth:

    Stell dir vor du ergründest eine Philosophie, Ideologie, Religion oder wie man es nennen möchte. Du predigst von Liebe, Frieden und Harmonie und rufst deine Leute auf deine frohe Botschaft in die Welt zu tragen. Nach deinem Tot greifen ein paar Idioten, die nichts anderes als Macht im Sinne tragen, zu den Waffen und sagen ihren Untertanen du hättest es so gewollt. Würdest du jetzt sagen, dass du schuldig bist?

    Wir sind uns wohl einig, dass Jesus von Nazareth der Begründer des Christentum ist. Seine Geschichte und seine Worte stehen allesamt im Neuen Testament. Die Unrechtmäßigkeiten in der Bibel, von denen du redest, stehen im Alten Testament. Jesus hat mit seinen Ausführungen das Alte Testament und dessen Regeln über Bord geworfen und hat sie berichtigt. Das Alte Testament wurde vor seinem Tod niedergeschrieben und nach seinem Tod (trotz der zahlreichen Widersprüche) der Bibel hinzugefügt. Er hatte also gar keinen Einflüss darauf.


    Und noch eine Frage:
    Du bist doch sicher ein bisschen mit dem Buddhismus vertraut. Findest du ihn genauso brutal und gewalttätig wie das Christentum?
    Vor dem Gesetz sind alle gleich. Das sagen die, die hinter dem Gesetz stehen.

    *in love* Kurt Cobain 1967-1994 *in love*

  2. #2
    Zitat Zitat von Teckleberry Beitrag anzeigen
    @SchinTeth:

    Stell dir vor du ergründest eine Philosophie, Ideologie, Religion oder wie man es nennen möchte. Du predigst von Liebe, Frieden und Harmonie und rufst deine Leute auf deine frohe Botschaft in die Welt zu tragen. Nach deinem Tot greifen ein paar Idioten, die nichts anderes als Macht im Sinne tragen, zu den Waffen und sagen ihren Untertanen du hättest es so gewollt. Würdest du jetzt sagen, dass du schuldig bist?

    Wir sind uns wohl einig, dass Jesus von Nazareth der Begründer des Christentum ist. Seine Geschichte und seine Worte stehen allesamt im Neuen Testament. Die Unrechtmäßigkeiten in der Bibel, von denen du redest, stehen im Alten Testament. Jesus hat mit seinen Ausführungen das Alte Testament und dessen Regeln über Bord geworfen und hat sie berichtigt. Das Alte Testament wurde vor seinem Tod niedergeschrieben und nach seinem Tod (trotz der zahlreichen Widersprüche) der Bibel hinzugefügt. Er hatte also gar keinen Einflüss darauf.
    Woher wusste ich nur, dass das jetzt wieder kommt, ahja, weils immer kommt. Wenn die Bibel das Wort Gottes wiederspiegelt, wieso hat ein Gott dann 2 Testamente in denen er sich im 2ten so arg wiederspricht und verändert hat gegenüber dem ersten? Ist Gott fehlbar, wenn ja, warum sollten wir ihm dann blind vertrauen (mal angenommen das 2te Testament wäre wirklich das Wort Gottes) Wenn die Bibel das Wort Gottes ist, wie kommen seine Worte in ein Buch, haben das nicht Menschen geschrieben, sind diese nicht auch fehlbar, warum also blind einem Buch vertrauen? Wenn ja, woher weisst du, was dann erfunden ist und was nicht? Muhammed hat auch Gottes Worte gehört und niedergeschrieben, er hat in etwa soviele Argumente für seinen Gott wie der Christ für seinen, welche Regeln sollte ich nun befolgen oder muss ich raten? Naja, und wenn du es eine Philosophie nennst, solltest du auch in Betracht ziehen, dass es Dogmen sind und nicht freies Denken...Eigentlich wurde in dieser Diskussion bereits alles hunderte Male gesagt und es läuft immer aufs gleiche raus, wenns dich aber echt interessieren sollte (--> Hör/sieh oder les dir einfach Sam Harris, Hitchens, Dawkins etc, die bringens ziemlich aufn Punkt)

    Zitat Zitat von Teckleberry Beitrag anzeigen
    Und noch eine Frage:
    Du bist doch sicher ein bisschen mit dem Buddhismus vertraut. Findest du ihn genauso brutal und gewalttätig wie das Christentum?
    Was heisst "brutal", ich denke nicht, dass ich das so geschrieben habe. Allgemein bin ich gegen jede Art von Dogma und Lehre, die den Menschen vorschreibt wie sie zu leben haben, was sie zu tun und zu lassen haben und das basierend auf der Idee, dass ein oder mehrere "Gott/Götter" für deren Existenz es keine Beweise gibt.
    Buddhisten sind in vielen Hinsichten verschieden von Christen, aber ich weiss nicht, ob es unbedingt angebracht ist, eine Linie zu ziehen auf der ich nun urteilen soll wer "besser oder schlechter" ist.
    Ich will immer mehr lernen, das Nothwendige an den Dingen als das Schöne sehen: – so werde ich Einer von Denen sein, welche die Dinge schön machen. Amor fati: das sei von nun an meine Liebe!
    - Nietzsche

  3. #3
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    Das war ja schonmal ganz gut rausgeredet. Fakt dabei ist aber, dass der Buddhismus weder eine Religion ist, noch dogmatisch funktioniert. Es gibt keinen Gott, es gibt kein verbindliches Verhaltenswerk, es gibt keinen Bestrafer, es gibt keinen Belohner. Es gibt wissenschaftlich nachvollziehbare Systeme.

    Um Gott geht es garnicht. Ich bin kein Christ. Ob es ein Gott gibt ist nichteinmal beweisbar. Ich rede nicht davon, dass es ein Gott geben muss. Du lenkst die Diskussion in eine Bahn, um die es gar nicht geht. Ich glaube wir sind uns einig, dass niemals bewiesen werden kann, ob es einen Gott gibt oder nicht. Ich persönlich bin, wie schon gesagt, nur Christ auf dem Papier. Ich glaube weder an das eine, noch an das andere. Die Sache ob es eine höhere Macht gibt, wird man nicht herausfinden können. Das ist der Grund, warum man es "Glauben" nennt.

    Kern des Christentums ist und bleibt Christus. Diesen kann man wohl als einen Philosophen bezeichnen, dessen Kernaussage ganz einfach die Liebe zu anderen Menschen und das vergeben können war. Natürlich sagt das alte Testament was anderes.

    Mein Anliegen ist es nur, das Christentum nicht als etwas Böses darzustellen. Nicht als etwas darzustellen, dass denn Zweck hat, andere Menschen leiden zu lassen, denn das ist völliger Bullshit. Die ganze Religion wurde von den Machthungrigen Menschen dieser Welt für ihre Zwecke missbraucht.

    Meine These ist:
    Diese Religion an sich (ich beziehe mich auf Jesus) hat den Sinn, den Menschen halt zu geben, ihnen Freude zu geben. Stimmst du mir da zu?
    Vor dem Gesetz sind alle gleich. Das sagen die, die hinter dem Gesetz stehen.

    *in love* Kurt Cobain 1967-1994 *in love*

  4. #4
    Zitat Zitat von Teckleberry Beitrag anzeigen
    Das war ja schonmal ganz gut rausgeredet.
    Ich brauch mich aus nichts rauszureden, ganz und gar nicht.


    Zitat Zitat von Teckleberry Beitrag anzeigen
    Fakt dabei ist aber, dass der Buddhismus weder eine Religion ist, noch dogmatisch funktioniert. Es gibt keinen Gott, es gibt kein verbindliches Verhaltenswerk, es gibt keinen Bestrafer, es gibt keinen Belohner. Es gibt wissenschaftlich nachvollziehbare Systeme.
    Habe ich etwas anderes behauptet? Du hast doch den Buddhismus mit dem Christentum verglichen, darauf habe ich explizit geschrieben:
    Buddhisten sind in vielen Hinsichten verschieden von Christen, aber ich weiss nicht, ob es unbedingt angebracht ist, eine Linie zu ziehen auf der ich nun urteilen soll wer "besser oder schlechter" ist
    Es wäre schön, wenn du deine Strohmann Taktiken woanders trainieren könntest, wenn du diskutieren willst, gerne, aber bitte ohne diese rhetorischen Tricks.

    Zitat Zitat von Teckleberry Beitrag anzeigen
    Um Gott geht es garnicht.
    Aso? Also Jesus war einfach ein Mensch wie jeder andere, der seine Lehren verbreitet hat? Sagen wir, wie Plato, Aristoteles oder Nietzsche, warum gibt es denn keine Anhänger des Platonismus? Warum gibt es keine Geschichten darüber, wie Plato von einer Jungfrau geboren wurde oder Nietzsche nach seinem Tod auferstanden ist und aus seinem Grab spaziert ist?

    Ganz einfach, weil Jesus im Christentum der Sohn Gottes ist. Es geht sehr wohl um Gott. Die Leute beten zu Gott weil sie an ihn glauben, weil Jesus von ihm gesprochen hat und seine Lehre verbreitet hat. Wenn es nicht um Gott ginge, könnte jeder Märchenautor auch selbst seine Religion gründen. Nenn mir doch bitte einen Christen, der nicht an Gott glaubt, dann haben wir eine Diskussion ob es um Gott geht oder nicht.

    Zitat Zitat von Teckleberry Beitrag anzeigen
    Ich bin kein Christ. Ob es ein Gott gibt ist nichteinmal beweisbar. Ich rede nicht davon, dass es ein Gott geben muss.
    Gottes Existenz ist nicht beweisbar aber auch nicht widerlegbar, soweit bin ich mit dir...

    Zitat Zitat von Teckleberry Beitrag anzeigen
    Du lenkst die Diskussion in eine Bahn, um die es gar nicht geht. Ich glaube wir sind uns einig, dass niemals bewiesen werden kann, ob es einen Gott gibt oder nicht.
    Jap, ich glaube Dawkins hat da ein sehr gutes Argument. Er nennt es "den Gott der Lücken"; was er damit meint ist im Prinzip, dass Gott für das herhalten muss, was nicht erklärt oder verstanden werden kann. Mit der Wissenschaft wird aber immer mehr Wissen "erzeugt" und somit ist das Konzept von Gott sozusagen schwindend. Widerlegt werden kann es aber nicht, weil immer wieder getauscht und gewerkelt wird, damit Gott doch noch einen Platz hat. Es wird quasi davon ausgegangen dass es ihn gibt, und dann wird alles drum herum so aufgebaut, dass Gott platz hat, wenn so vorgegangen wird, kann man eigentlich kaum etwas widerlegen...selbst wenn wir alle Universen erforscht hätten könnten Gläubige immer noch ausweichen und behaupten, Gott würde sich in einer anderen Sphäre befinden, die für Menschen nie zu erfassen sei...aber im Prinzip stehn wir hier auch noch beieinander, wenn ich nicht irre :P

    Zitat Zitat von Teckleberry Beitrag anzeigen
    Ich persönlich bin, wie schon gesagt, nur Christ auf dem Papier. Ich glaube weder an das eine, noch an das andere. Die Sache ob es eine höhere Macht gibt, wird man nicht herausfinden können. Das ist der Grund, warum man es "Glauben" nennt.
    Ja, ok...

    Zitat Zitat von Teckleberry Beitrag anzeigen
    Kern des Christentums ist und bleibt Christus. Diesen kann man wohl als einen Philosophen bezeichnen, dessen Kernaussage ganz einfach die Liebe zu anderen Menschen und das vergeben können war. Natürlich sagt das alte Testament was anderes.
    Wie ich bereits geschrieben habe, ignorierst du passenderweise die Tatsache, dass er als Prophet gesehen wird, der jungfräulich geboren wurde, vom Heiligen Geist gezeugt und nach seinem Tode auferstanden. Er war nicht bloß ein Philosoph, er war ein Philosoph, der allen bekannten Physikalischen und Biologischen Gesetzen zu trotz vom Geist gezeugt wurde als Sohn Gottes und danach ein Zombie wurde...wenn du mal in die Messe gehst, hör dir doch mal das Glaubenbekenntnis der Christen an, wenn du willst, hier auch ein Link . Ich gestehe sogar zu, dass, wie im verlinkten Beitrag zu lesen, das Bekenntnis nicht wörtlich zu nehmen ist, aber Gott da rauszureden...da sehe ich ein hartes Stück Arbeit auf dich zukommen. Auch interessant zu deinem Punkt, Jesus sei "nur" ein Philosoph wirst du sicherlich an folgendem Interesse haben:
    Es gäbe kein Christentum, wenn nicht eine Reihe von Menschen kurze Zeit nach Jesu Tod übereinstimmend folgendes erlebt hätten: Sie haben den gekreuzigten Jesus gesehen, gehört, berührt.
    Ebenso wie:
    Ich behaupte fest, dass man die Bilder Christi und der allzeit jungfräulichen Gottesgebärerin sowie anderer Heiliger haben und beibehalten und ihnen die gebührende Ehre und Verehrung erweisen soll
    Quelle
    Nietzsche oder Plato haben nie verlangt, dass man sie, oder groteskerweise gar ihre, sprich die Bilder ihrer Mütter, verehren solle.

    Zitat Zitat von Teckleberry Beitrag anzeigen
    Mein Anliegen ist es nur, das Christentum nicht als etwas Böses darzustellen. Nicht als etwas darzustellen, dass denn Zweck hat, andere Menschen leiden zu lassen, denn das ist völliger Bullshit. Die ganze Religion wurde von den Machthungrigen Menschen dieser Welt für ihre Zwecke missbraucht.
    Ja, sie wurde missbraucht. Zurück zum Buddhismus, wurde der auch missbraucht? Eine Ideologie lässt sich nur dann missbrauchen, wenn sie blinde und gehorsame Anhänger verlangt, dann birgt eine Ideologie/Religion eine inhärente Gefahr und kann sich missbrauchen lassen, genau. Der Buddhismus tut das soweit ich weiss nicht, er lehnt jede Gewalt ab und würde sich wohl nur schwer missbrauchen lassen.
    Christentum und Islam verlangen die Verehrung einer übernatürlichen, unbeweisbar aber allmächtigen Autorität, ich meine, man muss kein Genie sein um zu sehen, dass das durchaus gefährlich sein kann. Nehmen wir aber nun die Lehren von Philosophen, da lässt sich kaum was so missbrauchen, weil sie zum eigenen Nachdenken auffordern.
    Du kannst jetzt, mit Recht, anführen, dass Nietzsche für den Nationalsozialismus herhalten musste und Marx für den Kommunismus. Wenn du aber ehrlich und offen an die Sache heran gehst, war der Kommunismus eher eine Folge auf das Zarentum und die Menschen waren es noch gewöhnt ihren Herrscher zu verehren, zudem wurde der Kommunismus dogmatisch verbreitet und die Menschen ganz bewusst nicht zu Freidenkern ausgebildet. Was Nietzsche betrifft, naja, ich lass ihn mal für sich selbst sprechen:
    "Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen."
    "Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn anleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten, als den Andersdenkenden."
    "Meister und Schüler - Zur Humanität eines Meisters gehört, seine Schüler vor sich zu warnen."
    Quelle

    Und irgendwo hat er auch mal geschrieben, er will keine Anhänger, aber das find ich grad nicht, musste mir halt einfach glauben :P

    Zitat Zitat von Teckleberry Beitrag anzeigen
    Meine These ist:
    Diese Religion an sich (ich beziehe mich auf Jesus) hat den Sinn, den Menschen halt zu geben, ihnen Freude zu geben. Stimmst du mir da zu?
    Nein, ganz und gar nicht. Erstmal, woher erhält Religion einen Sinn, und wann?
    Ich meine damit, Religion an sich ist ja keine denkende Einheit, also muss der Sinn von wo anders kommen, von wo also? Und kommt der Sinn davor, also quasi als Bedürfnis und dann springt die Religion ein um ein Bedürfnis zu füllen, oder rechtfertigt sich Religion im Nachherein erst durch einen Sinn?

    Betrachten wir deine These mal genauer. Religion hat den Sinn, den Menschen eine Freude zu geben; wenn ich dich recht verstehe, ist das ihre Legitimation.
    Mit der Begründung kann aber sehr vieles legitimiert werden, wie zB Drogenmissbrauch. Was mich froh macht ist erlaubt oder wie?
    Was wenn es mir Spass macht Katzen zu ertränken, ist das auch legitim, immerhin bereitet es mir Spass und Freude.
    Zudem, gehst du hier wieder in den institutionellen Bereich, du meinst die von Jesus etablierte Religion, die nunmal heute von der Christlichen Kirche vertreten wird.
    Ein islamistischer Selbstmordattentäter freut sich darüber sich für seinen Gott in die Luft zu jagen, er wird ja sogar dafür belohnt wenn er tot ist, wird seine Tat nun dadurch legitim?
    Wenn du meinst, dass Religion als Sinn hat, dem Menschen Freude zu bereiten, muss ich leider sagen, dass das für mich kein angemessener Grund für ihren Bestand ist.
    Ich will immer mehr lernen, das Nothwendige an den Dingen als das Schöne sehen: – so werde ich Einer von Denen sein, welche die Dinge schön machen. Amor fati: das sei von nun an meine Liebe!
    - Nietzsche

  5. #5
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    @ShinTeth...


    Merkst du das du nur wirres Zeug redest?

    Nietzsche oder Plato haben nie verlangt, dass man sie, oder groteskerweise gar ihre, sprich die Bilder ihrer Mütter, verehren solle.
    1. Aber zumindest Plato hat an Gott geglaubt...bzw. Götter!
    Im Alten Athen gab es sogar den Schrein des unbekannten Gottes...
    Ein Monotheistischer Schrein...

    2. Vergleicht bitte nicht Christentum mit Buddhismus...es ist völliger Blödsinn!
    Man kann nicht mich (nur weil ich Einstein zitiere) nicht mit Einstein vergleichen.
    Und immer hin hat er gesagt: Wenn es Gott nicht geben sollte dann müsste die Menschheit einen erfinden.

    3. Das alte Testament ist nur die Geschichte der Juden...hat mit Gott wie ihn Jesus uns gezeigt hat nichts zu tun..außer das Gott allmächtig ist!
    Das neue Testament ist das Leben Jesus...so wie es einige gesehen haben wollen...
    ob er nun auferstanden ist oder nicht spielt eigentlich keine Rolle...
    Gandhi ist auch nicht auferstanden...aber seine Wörter und Taten haben immer noch die selbe
    Kraft...Wieso sind Jesus Wörter nicht voller Kraft? Nur weil er auferstanden ist/sein soll?
    Da fällt mir der Spruch ein: Man sieht den Wald vor lauter Bäume nicht...hoffentlich nicht absichtlich!


    4.
    Was heisst "brutal", ich denke nicht, dass ich das so geschrieben habe. Allgemein bin ich gegen jede Art von Dogma und Lehre, die den Menschen vorschreibt wie sie zu leben haben, was sie zu tun und zu lassen haben und das basierend auf der Idee, dass ein oder mehrere "Gott/Götter" für deren Existenz es keine Beweise gibt.
    Ach so! Bei dir sind es Gesetze die befolgt werden müssen.
    Wenn da ein Gott sagt "Liebe deinen Nächsten" ist es für dich Blödsinn....
    ...was für ein Niveau!!!!!!
    Kostas leidet an Parhanoia...also vorsichtig!!!

  6. #6
    Zitat Zitat von Kostas Beitrag anzeigen
    @ShinTeth...

    Merkst du das du nur wirres Zeug redest?
    ...was für ein Niveau!!!!!!
    Vorab, wenn du eine Diskussion so führen willst, bitte aber nicht mit mir. Ich habs nämlich nicht nötig mir online durchlesen zu müssen, dass ich kein Niveau habe oder meine Worte als "wirres Zeug" abgetan werden.



    Zitat Zitat von Kostas Beitrag anzeigen
    Aber zumindest Plato hat an Gott geglaubt...bzw. Götter!
    Im Alten Athen gab es sogar den Schrein des unbekannten Gottes...
    Ein Monotheistischer Schrein...
    Ja, hat keiner bestritten. Aber wenn du Teckleberry richtig gelesen hast, vergleicht er Jesus mit einem Philosophen; da schrieb ich aber, dass ein Philosoph nicht selbst angebetet werden will oder wird.
    Newton war auch gläubig genau so wie ne Menge anderer Wissenschaftler, aber ob sie an Gott glauben oder sich für den Sohn Gottes halten ist ein Unterschied. Zumindest in meinen Augen.

    Zitat Zitat von Kostas Beitrag anzeigen
    Vergleicht bitte nicht Christentum mit Buddhismus...es ist völliger Blödsinn!
    Da du es unter Punkt 2 aufführst, denke ich, dass es immer noch an mich gerichtet ist. Wozu ich dann nur sagen kann, dass es vielleicht nützlich wäre zu lesen was ich nun 2 mal explizit geschrieben habe:
    Habe ich etwas anderes behauptet? Du hast doch den Buddhismus mit dem Christentum verglichen, darauf habe ich explizit geschrieben:
    Zitat: Buddhisten sind in vielen Hinsichten verschieden von Christen, aber ich weiss nicht, ob es unbedingt angebracht ist, eine Linie zu ziehen auf der ich nun urteilen soll wer "besser oder schlechter" ist

    Ich habe mich auch im letzten Post dazu geäussert und versucht zu erklären, dass es nicht sehr sinnvoll ist Buddhismus und Christentum zu vergleichen.


    Das alte Testament ist nur die Geschichte der Juden...hat mit Gott wie ihn Jesus uns gezeigt hat nichts zu tun..außer das Gott allmächtig ist!
    Guter Punkt. Hat in deinen Augen denn das alte Testament mit Gott zu tun?

    Das neue Testament ist das Leben Jesus...so wie es einige gesehen haben wollen...
    ob er nun auferstanden ist oder nicht spielt eigentlich keine Rolle...
    Für Christen schon, das werde ich aber nicht nochmal erklären, weil ich es schon im letzten Post überlang dargelegt habe und wenn du es nun nicht so siehst wie ich, werde ich auch mit weiteren Zeilen kaum was ändern.

    Gandhi ist auch nicht auferstanden...aber seine Wörter und Taten haben immer noch die selbe
    Ok, sehr interessanter Punkt. Da würde ich dir sogar zustimmen. Ich behaupte sogar, dass die Lehren von Jesus nicht einmal schlecht waren zu einem guten Teil (für damalige Verhältnisse). Kann man in deinen Augen nicht die Lehren von jemandem gutheissen und sogar versuchen danach zu leben, ohne dabei die Person gleich anzubeten oder ohne einen Gott. Muss ich ein Buddhist sein um nach Gandhis Leitbild zu leben? Kann ich nicht Gandhi als Vorbild nehmen, mir selbst Gedanken über seine Lehren machen und dann nach seinen Vorgaben leben, zumindest nach denen, die ich für wirklich wichtig empfinde?
    Ich glaube, dass es ein Unterschied ist, ob man spirituell lebt oder religiös; was meinst du dazu?


    Wieso sind Jesus Wörter nicht voller Kraft? Nur weil er auferstanden ist/sein soll?
    Die Christen verehren ihn nunmal deswegen, weil sie glauben er sei der Sohn Gottes und weil er auferstanden ist. Wenn es nur um die Kraft seiner Worte gingen, könnten sie auch Muhammeds Worten folgen oder den Worten von Gandhi, denn auch die Worte dieser Menschen haben Kraft. Das tun sie aber nicht, weil es eben nicht um die Worte alleine geht, sondern eben auch darum, wer Jesus für sie war.

    Da fällt mir der Spruch ein: Man sieht den Wald vor lauter Bäume nicht...hoffentlich nicht absichtlich!
    Ich verstehe eigentlich nicht wirklich, was der Spruch hier mit irgendwas zu tun hat aber glaubst du, wenn ich nicht offen wäre neue Ideen zu bekommen, dann würde ich mich hier abmühen meine Beiträge zu verfassen, Quellen zu suchen und mir eure Punkte einzeln durchzusehen?
    Ich werde hier wohl kaum zu einem Gläubigen konvertiert, aber ich denke auch nicht, dass es darum geht. Ich glaube, dass ich aber etwas lernen kann und vielleicht auch Teckleberrys Meinung besser verstehe wenn ich mit ihm diskutiere. Natürlich will ich meine Meinung auch darlegen, was dann jeder damit anfängt ist mir eigentlich egal, aber in einem Forum geht es für mich darum voneinander zu lernen und ich zumindest versuche offen zu sein für neue Ideen und Meinungen. Es gibt natürlich Punkte, wo jeder recht stur ist in seiner eigenen Meinung, aber wenn wir uns alle vor Augen halten, dass wir alle fehlbar sind wird das vielleicht ja am Ende doch wenigstens ne interessante Diskussion werden.



    Ach so! Bei dir sind es Gesetze die befolgt werden müssen.
    Wenn da ein Gott sagt "Liebe deinen Nächsten" ist es für dich Blödsinn....
    Wo bitte habe ich das geschrieben?
    Es wäre absurd zu behaupten dass "Liebe deinen Nächsten" eine blödsinnige Idee ist, um die Regeln und Gesetze der Christen geht es hier gar nicht. Im Prinzip haben viele Religionen sehr viele nützliche und gute Regeln, und die Welt wäre wohl nicht schlechter, wenn sich die Menschen an diese halten würden, aber nochmal, darum geht es nicht. Hier die Definition von Dogma:
    Unter einem Dogma versteht man eine fest stehende Definition oder aber eine grundlegende (Lehr-)Meinung, deren Wahrheitsanspruch als unumstößlich gilt.
    Quelle

    Wenn Gesetze Dogmen sind, warum werden sie dann immer wieder verändert und angepasst. Gutes Beispiel sind die Ehe von Homosexuellen; während die Gesetze in einigen Ländern (zB den USA) mittlerweile angepasst werden, finden es die Christen (nicht alle) immer noch falsch, weil es gegen ihr Dogma verstößt.
    Wenn meine Leitmotive von Gott kommen, dann sind sie doch niemals falsch, denn Gott ist unfehlbar. Wenn sie von Gott kommen, kann ich sie nicht einmal anzweifeln, weil sie von einer allwissenden Autorität kommen.
    Wenn ich aber, um dein Beispiel aufzugreifen, Einsteins Theorie anerkenne, nicht weil sie von Einstein kommt, sondern weil es Sinn ergibt, dann sehe ich auch, dass sie wohl noch nicht perfekt ist, aber dass es ein Weg ist...
    Ich bin ein Atheist und trotzdem versuche ich "meinen Nächsten" zu lieben, nicht weil ich glaube dadurch in den Himmel zu kommen oder weils mir der Jesus vor 2000 Jahren vorgeschrieben hat, sondern weil ich glaube, dass jeder Mensch Gefühle hat, weint wenn er traurig ist und lacht wenn er sich freut, genau wie ich. Wenn jetzt ein Gesetz bestehen würde, dass ich meine Frau morgends mittags und abends schlagen muss, dann werde ich das nicht hinnehmen, weil ich eben selbst denke und nicht dogmatisch übernehme was mir vorgeschrieben wird.
    Ich will immer mehr lernen, das Nothwendige an den Dingen als das Schöne sehen: – so werde ich Einer von Denen sein, welche die Dinge schön machen. Amor fati: das sei von nun an meine Liebe!
    - Nietzsche

  7. #7
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    Ich brauch mich aus nichts rauszureden, ganz und gar nicht.
    Du bist meiner Frage ganz deutlich aus dem Weg gegangen.

    Habe ich etwas anderes behauptet? Du hast doch den Buddhismus mit dem Christentum verglichen...
    Ich habe nie den Buddhismus mit dem Christentum verglichen. Warum sollte ich eine Religion und eine Philosophie miteinander vergleichen? Ich habe dich lediglich um eine Antwort darauf gebeten, ob deine negativen Aspekte für dich auch auf den Buddhismus zurtreffend sind. Der Buddhismus ist eine Philosophie, die es nicht wagen würde seine Anhänger mit Dogmen zuzureden, ihnen etwas vorzuschreiben. Wenn du dich über den Buddhismus schlau machst, wirst du die allgemeine Abneigung gegen Dinge wie Töten und den Glauben aufzwingen bemerken. Buddha hat nicht einmal einen Aufruf zur missionierung gestartet, so wie alle anderen. Trotzdem bekriegten sich im Mittelalter verschiedene buddhistische Klöster in Tibet. Willst du wirklich sagen, die Philosophie wäre daran schuld?

    Aso? Also Jesus war einfach ein Mensch wie jeder andere, der seine Lehren verbreitet hat? Sagen wir, wie Plato, Aristoteles oder Nietzsche, warum gibt es denn keine Anhänger des Platonismus? Warum gibt es keine Geschichten darüber, wie Plato von einer Jungfrau geboren wurde oder Nietzsche nach seinem Tod auferstanden ist und aus seinem Grab spaziert ist?
    So viel zum Thema Strohmann-Taktik. Mit der Aussage "Es geht nicht um Gott" war natürlich die Diskussion gemeint, weil ich nicht die unlösbarer und den Ramen eines Online Forums sprengende Diskussion "Gibt es eine höhere Macht?" anstreben wollte.

    Du sagst also Religionen wie Christentum, Judentum, Islam usw. wären nie zu solchen unglaublichen Anhängerschaften gekommen wenn es kein Gott, keine Wunder und keine Übernatur darin geben würde? Dann gebe ich dir einen Tipp der das widerlegt: ca. 400 Millionen Anhänger, hauptsächlich in Asien beheimatet mit wachstum im Westen. Keine Wunder, kein Gott, keine unglaublichen Mysterien. Macht's Klick?

    Zurück zum Buddhismus, wurde der auch missbraucht?
    Ja, wie eben gesagt. Und um Buddhist zu sein, reicht nicht das bloße "das ist schon richtig was die sagen"-Denken, dann verzweifelt man dran.

    Jap, ich glaube Dawkins hat da ein sehr gutes Argument. Er nennt es "den Gott der Lücken"; was er damit meint ist im Prinzip, dass Gott für das herhalten muss, was nicht erklärt oder verstanden werden kann. Mit der Wissenschaft wird aber immer mehr Wissen "erzeugt" und somit ist das Konzept von Gott sozusagen schwindend. Widerlegt werden kann es aber nicht, weil immer wieder getauscht und gewerkelt wird, damit Gott doch noch einen Platz hat. Es wird quasi davon ausgegangen dass es ihn gibt, und dann wird alles drum herum so aufgebaut, dass Gott platz hat, wenn so vorgegangen wird, kann man eigentlich kaum etwas widerlegen...selbst wenn wir alle Universen erforscht hätten könnten Gläubige immer noch ausweichen und behaupten, Gott würde sich in einer anderen Sphäre befinden, die für Menschen nie zu erfassen sei...aber im Prinzip stehn wir hier auch noch beieinander, wenn ich nicht irre :P
    Vollkommen korrekt nach meiner Meinung.

    Wie ich bereits geschrieben habe, ignorierst du passenderweise die Tatsache, dass er als Prophet gesehen wird, der jungfräulich geboren wurde, vom Heiligen Geist gezeugt und nach seinem Tode auferstanden. Er war nicht bloß ein Philosoph, er war ein Philosoph, der allen bekannten Physikalischen und Biologischen Gesetzen zu trotz vom Geist gezeugt wurde als Sohn Gottes und danach ein Zombie wurde...wenn du mal in die Messe gehst, hör dir doch mal das Glaubenbekenntnis der Christen an, wenn du willst, hier auch ein Link . Ich gestehe sogar zu, dass, wie im verlinkten Beitrag zu lesen, das Bekenntnis nicht wörtlich zu nehmen ist, aber Gott da rauszureden...da sehe ich ein hartes Stück Arbeit auf dich zukommen. Auch interessant zu deinem Punkt, Jesus sei "nur" ein Philosoph wirst du sicherlich an folgendem Interesse haben:
    Zitat: Es gäbe kein Christentum, wenn nicht eine Reihe von Menschen kurze Zeit nach Jesu Tod übereinstimmend folgendes erlebt hätten: Sie haben den gekreuzigten Jesus gesehen, gehört, berührt.
    Ich kenne das Glaubensbekenntnis. Ich habe es selbst vor zwei Jahren im Konfirmationsunterricht auswendig gelernt. Aber es ist, wie du schon sagtest, nicht wörtlich zu nehmen. Kein aufgeklärter, moderner Christ glaubt Wort für Wort, was in der Bibel steht. Sie glauben nicht, dass Jesus als Dumbledore verkleidet Wasser in Wein verwandelt hat. Dahinter muss man die Zeit sehen, die Leichtgläubigkeit der Menschen, wenn es um unerklärliches geht und die verstärkende Wirkung die soetwas hat, wenn man es der Geschichte hinzufügt. Die Leute erkennen den Symbolcharakter dahinter.

    Ich habe auch nie behauptet, dass Jesus nur ein Philosoph im Sinne des Christentums war, sondern auch.

    Ich kenne auch die Geschichte von den Jüngern. Und wie schon drei, vier mal erwähnt, will ich doch garnicht bestreiten, dass es im Christentum einen übernatürlichen Charakter gibt. Das wäre absurd.

    Was wenn es mir Spass macht Katzen zu ertränken, ist das auch legitim, immerhin bereitet es mir Spass und Freude.
    Einer religion anhängen bringt wohl nicht so viel Leid wie Katzen ertränken. Dieses Niveau...

    Das alte Testament ist nur die Geschichte der Juden...hat mit Gott wie ihn Jesus uns gezeigt hat nichts zu tun..außer das Gott allmächtig ist!
    Das neue Testament ist das Leben Jesus...so wie es einige gesehen haben wollen...
    ob er nun auferstanden ist oder nicht spielt eigentlich keine Rolle...
    Endlich sieht es mal jemand wie es ist! Danke!

    Ach so! Bei dir sind es Gesetze die befolgt werden müssen.
    Wenn da ein Gott sagt "Liebe deinen Nächsten" ist es für dich Blödsinn....
    ...was für ein Niveau!!!!!!
    Ist aber auch ein echt fieses Gesetz. Ich verstehe nicht warum Religion als solches immer als böser Buhmann herhalten muss. Manchen Leuten dient es wohl nur als das, was an allem Schuld ist, wenn man keinen anderen Bösewicht finden kann.

    a, hat keiner bestritten. Aber wenn du Teckleberry richtig gelesen hast, vergleicht er Jesus mit einem Philosophen; da schrieb ich aber, dass ein Philosoph nicht selbst angebetet werden will oder wird.
    Jesus will und wollte aber nie angebetet werden. Nach seinem Tot wurde er zu einem Gott gemacht. Auf einem dem Konzil von Nicäa wurde Jesus zu Gott. Da entscheidete Kaiser Konstantin, dass Jesus als Gott zu sehen war und nicht als Mensch. Wie kommst du darauf, dass er verlangte angebetet zu werden? Für sich selbst war Jesus kein Gott. Er sah sich als Gottes Sohn, aber das taten und tuen alle Juden, weil sie ihrer Ansicht nach von ihm erschaffen worden waren.
    Vor dem Gesetz sind alle gleich. Das sagen die, die hinter dem Gesetz stehen.

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  8. #8
    Erfahrener Benutzer
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    Ich werde nun in die Dsikussion einsteigen.
    So mancher Unsinn wurde geschrieben.Manches kann man akzeptieren.
    Dass aber ausgerechnet @Kostas @SchinTeth vorwirft,wirres zeug zu schreiben,grenzt schon an Peinlichkeit gelle @Kostas.Du erinnerst Dich sicher auf die Antwort Deiner Beiträge Wirr ist Deiner Rede Sinn.
    @Teckleberry
    Quellenangaben zu deinen Parolen im anderen Thread bist Du immer noch schuldig.
    Der Einfachheit halber antworte ich jetzt auf Post #1

    Zitat Zitat von Teckleberry Beitrag anzeigen
    @SchinTeth:

    Stell dir vor du ergründest eine Philosophie, Ideologie, Religion oder wie man es nennen möchte. Du predigst von Liebe, Frieden und Harmonie und rufst deine Leute auf deine frohe Botschaft in die Welt zu tragen. Nach deinem Tot greifen ein paar Idioten, die nichts anderes als Macht im Sinne tragen, zu den Waffen und sagen ihren Untertanen du hättest es so gewollt. Würdest du jetzt sagen, dass du schuldig bist?

    Wir sind uns wohl einig, dass Jesus von Nazareth der Begründer des Christentum ist. Seine Geschichte und seine Worte stehen allesamt im Neuen Testament. Die Unrechtmäßigkeiten in der Bibel, von denen du redest, stehen im Alten Testament. Jesus hat mit seinen Ausführungen das Alte Testament und dessen Regeln über Bord geworfen und hat sie berichtigt. Das Alte Testament wurde vor seinem Tod niedergeschrieben und nach seinem Tod (trotz der zahlreichen Widersprüche) der Bibel hinzugefügt. Er hatte also gar keinen Einflüss darauf.


    Und noch eine Frage:
    Du bist doch sicher ein bisschen mit dem Buddhismus vertraut. Findest du ihn genauso brutal und gewalttätig wie das Christentum?
    Was Du hier schreibst ist völlig falsch.
    AT und NT gehören zusammen.Das NT bringt notwendige Klarstellungen,Verdeutlichungen,Ergänzungen.Heute wird auch vom Ersten und Zweiten Testament gsprochen.Der wohl am meissten missverstandene und oft absichtlich missbrauchte Vers ist 2.Mose 21,24 Auge für Auge, Zahn für Zahn, Hand für Hand, Fuß für Fuß
    In diesem Zusammenhang wird oft Die Bergpredigt zitiert.Mt 5,38,39 Ihr habt gehört, daß da gesagt ist: "Auge um Auge, Zahn um Zahn." Ich aber sage euch, daß ihr nicht widerstreben sollt dem Übel; sondern, so dir jemand einen Streich gibt auf deinen rechten Backen, dem biete den andern auch dar. Eine Erneuerung,ohne dass deswegen 2.Mose 21,24 falsch war.Man muss die Zeitspanne berücksichtigen.
    Zu Recht spricht @Teckleberry davon,dass Jesus Christus Liebe bedeutet.Das ist vollkommen richtig.Dazu möchte ich aber Matthäus 10,34-39 zitieren ohne Auslegung
    34 Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert. 35 Denn ich bin gekommen, um den Sohn mit seinem Vater zu entzweien und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; 36 und die Hausgenossen eines Menschen werden seine Feinde sein. 37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig. 38 Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig. 39 Wer das Leben gewinnen will, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen.
    Ein Widerspruch?Nein!
    Glober

    OPUS JUSTITIAE PAX – Das Werk der Gerechtigkeit ist der Frieden

    Pius XII.



  9. #9
    Zitat Zitat von Teckleberry Beitrag anzeigen
    Du sagst also Religionen wie Christentum, Judentum, Islam usw. wären nie zu solchen unglaublichen Anhängerschaften gekommen wenn es kein Gott, keine Wunder und keine Übernatur darin geben würde?
    Wenn ich nicht um die Geschichte wüsste, würde ich eventuell sowas behaupten. Da ich aber sehe, wie jede Menge Organisationen ohne Gott ne Menge Anhänger haben, nicht zuletzt Atheistische Organisationen, würde es mir im Traum nicht einfallen sowas von mir zu geben.




    Zitat Zitat von Teckleberry Beitrag anzeigen
    Ich kenne das Glaubensbekenntnis. Ich habe es selbst vor zwei Jahren im Konfirmationsunterricht auswendig gelernt. Aber es ist, wie du schon sagtest, nicht wörtlich zu nehmen. Kein aufgeklärter, moderner Christ glaubt Wort für Wort, was in der Bibel steht. Sie glauben nicht, dass Jesus als Dumbledore verkleidet Wasser in Wein verwandelt hat. Dahinter muss man die Zeit sehen, die Leichtgläubigkeit der Menschen, wenn es um unerklärliches geht und die verstärkende Wirkung die soetwas hat, wenn man es der Geschichte hinzufügt. Die Leute erkennen den Symbolcharakter dahinter.
    Ja, aber sie verehren ihn als Sohn Gottes. Sonst sind es keine Christen, davon sind wir ausgegangen bei der Diskussion, da waren wir uns uneinig und ich habe meinen Standpunkt erklärt, belegt und versucht darzustellen. Alles ist gesagt.

    Zitat Zitat von Teckleberry Beitrag anzeigen
    Ich habe auch nie behauptet, dass Jesus nur ein Philosoph im Sinne des Christentums war, sondern auch.
    Ich zitiere dich dann mal:
    Um Gott geht es garnicht. [...]Kern des Christentums ist und bleibt Christus. Diesen kann man wohl als einen Philosophen bezeichnen, dessen Kernaussage ganz einfach die Liebe zu anderen Menschen und das vergeben können war. Natürlich sagt das alte Testament was anderes.
    Du hast recht, du hast nicht explizit geschrieben er sei nur ein Philosoph, aber du hast ganz klar geschrieben, dass es nicht um Gott geht. Für mich klingt das so, als wolltest du Jesus als einen Philosophen darstellen, wie es zB Gandhi war. Damit war und bin ich schlicht nicht einverstanden. Sollte ich dich missverstanden haben, denke ich, dass da keine Meinungsverschiedenheit besteht.


    Ich kenne auch die Geschichte von den Jüngern. Und wie schon drei, vier mal erwähnt, will ich doch garnicht bestreiten, dass es im Christentum einen übernatürlichen Charakter gibt. Das wäre absurd.
    Hmm, nochmal:
    Um Gott geht es garnicht.
    Es geht dir aber ums Christentum. Ich sagte darauf hin, beides ist untrennbar. Worauf die Diskussion entstand und jetzt schreibst du, dass du nicht bestreitest dass es "einen übernatürlichen Charakter" im Christentum gibt...entschuldige bitte, aber ich bin nicht sicher, dass ich dir folgen kann.

    Einer religion anhängen bringt wohl nicht so viel Leid wie Katzen ertränken. Dieses Niveau...
    Stimmt, es bringt mehr Leid. Welches Leid wird und wurde im Namen der Religion schon alles verursacht, ich denke, da ist ne Katze ertränken eigentlich n Witz dagegen. Um nur anzufangen:
    - Wieviele Menschen sterben durch AIDS weil der Papst und seine Anhänger Verhütung verbieten
    - Wieviele Probleme haben Homosexuelle wegen Religionen, sie haben ja nichteinmal das Recht auf Heirat?
    - Hexenverbrennungen sowie ne Menge Wissenschafler, die getötet wurden, weil ihre Entdeckungen nicht mit der religiösen Weltsicht passten (--> zB Giordano Bruno)
    - Fundamentalistische Selbstmordattentäter
    - Steinigung von Frauen im Islam

    Die Liste lässt sich noch irrelang ziehen. Sage ich damit, dass alle Anhänger einer Religion schlecht sind? Nein, viele sind sogar sehr gute, nette und herzliche Menschen.
    Aber ein Dogma lässt sich leicht missbrauchen, und das finde ich prinzipiell gefährlich, egal welches. Hitchens bringts hier auf den Punkt: >>>Klicken<<<



    Ist aber auch ein echt fieses Gesetz. Ich verstehe nicht warum Religion als solches immer als böser Buhmann herhalten muss.Manchen Leuten dient es wohl nur als das, was an allem Schuld ist, wenn man keinen anderen Bösewicht finden kann.
    Oder es liegt daran, dass sie der Bösewicht ist.



    Jesus will und wollte aber nie angebetet werden.
    Ich habe mich auf deine Äusserung hin schlau gemacht und folgendes gefunden:
    Jesus sagte „wenn ihr mich liebt, dann werdet ihr meine Gebote halten“.
    -Quelle
    Er wollte nicht unbedingt angebetet werden, aber er wollte, dass seine Gebote eingehalten werden, er begründet es auch nicht mit "wenn sie euch für richtig erscheinen" sondern ganz klar weil man "ihn liebt". Daraus dir aber nun einen Strick zu drehen wäre ungerecht, ich lag falsch und danke dir für den Hinweis, mit eben dem vermerk, den ich eben gemacht habe

    Für sich selbst war Jesus kein Gott. Er sah sich als Gottes Sohn, aber das taten und tuen alle Juden, weil sie ihrer Ansicht nach von ihm erschaffen worden waren.
    Machte früher Sinn, heute eher weniger. Wenn jemand nun immer noch meint, er wäre von Gott gemacht, kann er das meinetwegen gerne tun, solange er sich dadurch nicht über andere erhebt (ich sage nicht, dass Jesus das getan hat)
    Ich will immer mehr lernen, das Nothwendige an den Dingen als das Schöne sehen: – so werde ich Einer von Denen sein, welche die Dinge schön machen. Amor fati: das sei von nun an meine Liebe!
    - Nietzsche

  10. #10
    Benutzer
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    Zitat Zitat von Glober Beitrag anzeigen
    Ich werde nun in die Dsikussion einsteigen.
    So mancher Unsinn wurde geschrieben.Manches kann man akzeptieren.
    Dass aber ausgerechnet @Kostas @SchinTeth vorwirft,wirres zeug zu schreiben,grenzt schon an Peinlichkeit gelle @Kostas.Du erinnerst Dich sicher auf die Antwort Deiner Beiträge Wirr ist Deiner Rede Sinn.
    Hallo Glober...auch hier?

    Bei solchen Angaben bitte das Thema nennen und wenn es geht auch ein kleines Stück von dem was ich gesagt haben soll...der Fairness wegen!


    Zitat Zitat von Glober Beitrag anzeigen
    AT und NT gehören zusammen.

    Also wenn du an einen Gott glauben willst der "nur" ein Volk als "sein" Volk anerkennt...bitte!
    Wenn du an einen Gott glauben willst der dieses Volk durch Kriege und Ausschlachten anderer ins "Gelobte Land" geführt hat und dabei wegschaute das es auch anderswo auf der Welt Sklaven gegeben hat...bitte!

    Ich nicht! Tut mir Leid...das ist nicht "mein" Gott...hat er ja auch zugegeben...im AT...oder?

    Ich halte mich an das was Jesus sagt...deshalb heißt mein Glaube ja auch Christentum....und nicht Gottestum oder Jahweetum!!!!!!!


    Zitat Zitat von Glober Beitrag anzeigen
    Das NT bringt notwendige Klarstellungen,Verdeutlichungen,Ergänzungen.Heute wird auch vom Ersten und Zweiten Testament gsprochen.Der wohl am meissten missverstandene und oft absichtlich missbrauchte Vers ist 2.Mose 21,24 Auge für Auge, Zahn für Zahn, Hand für Hand, Fuß für Fuß
    Sagt wer? Gott oder Jesus oder ein Apostel? Oder doch nur Menschen die vielleicht etwas damit bezwecken?
    ...Ich frage ja nur!
    Zitat Zitat von Glober Beitrag anzeigen
    In diesem Zusammenhang wird oft Die Bergpredigt zitiert.Mt 5,38,39 Ihr habt gehört, daß da gesagt ist: "Auge um Auge, Zahn um Zahn." Ich aber sage euch, daß ihr nicht widerstreben sollt dem Übel; sondern, so dir jemand einen Streich gibt auf deinen rechten Backen, dem biete den andern auch dar. Eine Erneuerung,ohne dass deswegen 2.Mose 21,24 falsch war.Man muss die Zeitspanne berücksichtigen.

    Sprach Jesus in "Zeitspannen"? Komisch ich dachte Jesus sprach für die Welt und für alle Zeiten..."Denn ich sage euch, wer mir folgt der wird für immer ins Licht stehen"...so etwas sagte er doch ungefähr...oder?


    Zitat Zitat von Glober Beitrag anzeigen
    Zu Recht spricht @Teckleberry davon,dass Jesus Christus Liebe bedeutet.Das ist vollkommen richtig.Dazu möchte ich aber Matthäus 10,34-39 zitieren ohne Auslegung
    34 Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert. 35 Denn ich bin gekommen, um den Sohn mit seinem Vater zu entzweien und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; 36 und die Hausgenossen eines Menschen werden seine Feinde sein. 37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig. 38 Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig. 39 Wer das Leben gewinnen will, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen.
    Ein Widerspruch?Nein!
    Hier gibt es keine Deutung von deiner Seite?
    Du kannst doch sonst alles so deuten wie es dir passt! ...sehe weiter oben!

    Kann es nicht sein das er von der zweiten Ankunft spricht?
    Das dass alles dann passieren wird?
    Ich frage ja nur!


    Zitat Zitat von SchinTeth
    Wenn Gesetze Dogmen sind, warum werden sie dann immer wieder verändert und angepasst.
    Nicht immer werden Gesetze angepasst...
    Es kommt halt darauf an ob es eine Demokratie ist oder etwas anderes...
    Nicht selten galt auch ein König als Gottkönig...und alles was er sagte galt unangefochten!
    Diktatoren benehmen sich auch fast immer so!

    Wobei Dogma im Alltag auf etwas unantastbares hinweist. Im Glauben aber an etwas Zeitloses...Ist nicht das selbe.

    Und mich wundert es nicht das manche (auch Christliche) Religionen das aufgeschnappt haben und auch angewandt...
    Macht muss man eben mit allen Mitteln verteidigen.
    Mein Gott hat mir nie etwas verboten...er sagte mir nur das es "besser" wäre es nicht zu machen...ich habe immer noch meinen "Freien Willen" und ein Gehirn das er mir mit gegeben hat...
    Würde er seine Wörter als ein Dogma ansehen dann würde er mir keines von beiden geben...oder?
    Ich muss nicht wissen das die Hölle auf mich wartet um keinen Mord zu begehen...
    Ich benutze mein Gehirn dafür...und wenn ich es letztendlich doch mache...dann aus "Freien Willen"...

    Zitat Zitat von SchinTeth
    Ja, aber sie verehren ihn als Sohn Gottes. Sonst sind es keine Christen, davon sind wir ausgegangen bei der Diskussion, da waren wir uns uneinig und ich habe meinen Standpunkt erklärt, belegt und versucht darzustellen. Alles ist gesagt.
    Er sagte "ich bin der Sohn Gottes"...das stimmt.
    Aber er sagte auch das Gott unser ALLER Vater ist...Ergo...
    Wir sind alle Gottes Kinder...was ist daran Falsch?

    Das er "der" Sohn sagt zeigt nicht wie viele meinen eine Bestätigung dafür das "nur" er ein Sohn Gottes ist sondern das er es bewusst ist im Gegensatz zu uns...die ihn zwar anbeten aber unsere Herkunft vergessen haben.
    Kostas leidet an Parhanoia...also vorsichtig!!!

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