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Kusch hilft Würzburgerin beim Sterben - Druckversion

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Kusch hilft Würzburgerin beim Sterben - Fokker - 07.07.2008




Kusch hilft Würzburgerin beim Sterben - Neuklon - 07.07.2008




Kusch hilft Würzburgerin beim Sterben - tdd - 07.07.2008

Hi
auf Grund des hippokratischen Eides darf ein Arzt seinem Patienten nicht schaden und ihm eine Tötungspille verschreiben. Und das sollte auch so bleiben. Wenn der Arzt die Option bekommt, seine Patienten auch Töten zu können, wird der eine oder andere Anfangen seine alten Patienten dazu ermuntern die Todespille zu nehmen. Damit hat der Arzt dann sein Budget geschont und er kann sich wieder den Privatpatienten zuwenden.

Aber darüber braucht man gar nicht nachzudenken, weil aktive Strebehilfe unmoralisch ist, und weiterhin verboten gehört. Eine Tötungskultur am lebenen Menschen ist ein absolutes No-go.


Kusch hilft Würzburgerin beim Sterben - Fokker - 07.07.2008




Kusch hilft Würzburgerin beim Sterben - Neuklon - 08.07.2008




Kusch hilft Würzburgerin beim Sterben - Fokker - 08.07.2008




Kusch hilft Würzburgerin beim Sterben - Fokker - 09.07.2008

Leitwolfs und Imagos Beiträge sind jetzt in ein eigenes Thema verschoben => hier.


Kusch hilft Würzburgerin beim Sterben - Neuklon - 09.07.2008




Kusch hilft Würzburgerin beim Sterben - Fokker - 09.07.2008

Das ist durchaus kein Musterbeispiel. Leider gibt es nicht überall diese Palliativ-Stationen.

Aber warum Elend... Das Sterben muss kein Elend sein und es muss auch nicht würdelos sein. Was ist würdelos, was ist Elend?

Bettlägrig zu sein? Dann wäre Kuschs Handlung ja aus Sicht der Sterbehilfe-Befürworter gutzuheissen. Wieviele Leute betrifft soetwas und wieviele müsste man dann erlösen?

Schmerzen? Dagegen kann man etwas tun und gerade durch eine gute Schmerztherapie, die von einem Fachmann durchgeführt wird, kann viel Lebensqualität wiederhergestellt werden.

Nicht zu hause zu sterben? Hier kann die Behandlung ambulant erfolgen oder es können vertraute Einrichtungsgegenstände in die Pflegestationen mitgenommen werden.


Kusch hilft Würzburgerin beim Sterben - Neuklon - 10.07.2008

Ich habe das Gefühl du möchtest eine einzige Lösung für alle Betroffenen finden. Das wird nicht gelingen. Palliativmedizinische Behandlungen mögen sicherlich für einen Teil die beste Lösung sein, wiederum andere favorisieren keine oder die standardisierte Behandlung und dann gibt es eben u.a. auch noch die Personen die am liebsten sofort sterben wollen und nicht erst in 3 Monaten, wobei immer der Fakt des Sterben müssens fest steht.

Für alle gibt es eine Möglichket, nur die Sterbewilligen lässt man nicht in Würde sterben. Du fragst was Elend in diesem Zusammenhang bedeutet? Es trifft zu wenn ein Mensch gegen seinen Willen am Leben gehalten wird oder ihm nicht zugestanden wird wie er von dieser Welt gehen möchte. Es geht mir nach wie vor um jene die nicht auf den Tod warten wollen, nicht im Krankenhaus, nicht zuhause und auch nicht in bester Betreuung....sondern sofort unter ärztlicher/fachlicher Leitung dem Leben ein Ende setzen möchten. Genau das ist aber in Deutschland nicht freigegeben, weswegen diejenigen in eigener Unwürdigkeit das Leben verlassen müssen...eine Form von Elend.