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Thema: Vorsorge für Krisenzeiten?

  1. #1
    Benutzer
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    Vorsorge für Krisenzeiten?

    Das Wasser kommt aus dem Hahn, der Strom aus der Steckdose, die Heizung verbreitet auf Wunsch wohlige Wärme, rund um die Uhr können wir Geld aus dem Bankautomaten ziehen und fast rund um die Uhr alles kaufen was wir glauben zu benötigen.
    Wir sind das so gewohnt und verlassen uns darauf.
    Aber es können auch Ereignisse eintreten, wo nicht mehr alles oder manches nicht mehr funktioniert.
    Sind wir vorbereitet wenn die Banken mal für einige Zeit geschlossen sind und die Automaten kein Geld ausspucken, wenn der Strom länger als ein paar Stunden ausbleibt, die Geschäfte geschlossen sind?
    Sind wir auf solche Szenarien vorbereitet? Auch in einer Großstadt ohne eigenen Garten?
    Ich für meine Person kann guten Gewissens behaupten, auch über Winter für bestimmt vier Wochen ohne Zentralheizung, Strom, fließend Wasser (wobei es bei der Toilette zu Problemen kommen kann ), und auch ohne die täglichen Einkäufe leben kann.
    Ich bin es von meinen Eltern so gewohnt, für Notzeiten immer Vorräte im Haus zu haben.
    Wo ich bin klappt nichts, aber ich kann ja nicht überall sein.

  2. #2
    Quer
    Gast
    Hallo Petra40114,

    ich weiß nicht so recht, worauf du hinaus möchtest? Geht es nur um die Frage, ob wir für Krisenzeiten vorbereitet sind?
    Ich habe keine große Gefriertruhe und die würde mir ohne Strom auch nichts nützen. Wie könnten wir vorsorgen, ohne auf Strom angewiesen zu sein?
    Was meinst du denn? Wie kommst du ohne Strom für mehrere Wochen mit den Lebensmitteln aus? Hast du einen kalten Keller, in dem du noch Kartoffeln usw. lagerst. In heute üblichen Wohnungen oder Häusern dürfte das schwer möglich sein.

  3. #3
    Benutzer
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    Ja, sind wir auf Krisenzeiten vorbereitet?
    Vor einigen Jahren fiel im Münsterland in manchen Regionen für mehrere Tage der Strom aus. Ursache waren Leitungsbrüche wegen Vereisung.
    Aber gerade Stromausfälle dürften uns am stärksten treffen. Sind wir auf so etwas vorbereitet?
    Ich persönlich habe einen Vorrat an Kerzen, ebenso eine Petroleumlampe und auch Kocher. Natürlich auch einige Liter Petroleum.
    Was die Lagerung von Lebensmitteln betrifft sind z.B. Kartoffeln für mich problematisch, denn ich wohne in einer Mietwohnung im Hochhaus ohne eigenen Keller. Aber für ca vier Wochen habe ich immer Kartoffel auf dem Balkon.
    Ansonsten einen schönen Vorrat an diversen Konserven, Wasser, Eintöpfen, Nudel, Reis, Mehl, Öl, Zucker und Salz, ebenso Gewürzen, Waschpulver, Seife, Putz- und Pflegemittel.
    Was ich damit ausdrücken will, ich bin nicht auf den täglichen Einkauf angewiesen und bin in gewisser Hinsicht für eine Zeit autark.
    Wo ich bin klappt nichts, aber ich kann ja nicht überall sein.

  4. #4
    Quer
    Gast
    Ok, danke.
    Ich denke, dass das, was du da beschreibst, gut geht, wenn es keine Lebensmittel sind. Im Herbst oder Winter klappt dein Ansatz mit dem Balkon natürlich, doch was passiert im Sommer? Da muss man mit Konserven auskommen. Frisches dürfte da schlecht zu lagern sein.
    Aber mal unabhängig von der persönlichen Vorsorge... Was tut der Staat für einen solchen Fall? Stromausfall dürfte uns am härtesten treffen. Gibt es da Vorsorge? Wie ist für das Überleben insgesamt vorgesorgt, ist es das überhaupt?
    Ich habe vor einiger Zeit einen Bericht gelesen, dass im ewigen Eis eine gigantische biologische Datenbank angelegt wird, die das Überleben der Pflanzenarten bei einer Katastrophe sichern soll. Was ist mit Spermien und Eizellen zum Wiederaufbau tierischer und menschlicher Wesen?
    Gut, das ist jetzt sehr weit gedacht, aber Gründe für so weites Denken sind durchaus vorhanden.

  5. #5
    Benutzer
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    Für einen Stromausfall kann der Staat keine Vorsorge treffen. Das können nur wir.
    Aber wenn der Strom tatsächlich für lange Zeit ausfallen sollte, dann hilft auch unsere Vorsorge nichts, dann ist zumindest in den Städten das Spiel zu Ende.
    Von dieser biologischen Datenbank habe ich auch gehört, bin aber überfragt welchem Zweck sie dienen soll.
    Wo ich bin klappt nichts, aber ich kann ja nicht überall sein.

  6. #6
    Quer
    Gast
    Was war das denn für ein Artikel, der hier zwischendurch stand? Sehr seltsam.

    Es gibt zum Stromausfall einen Thriller mit dem Namen "Break Out". Ich finde es etwas reißerisch, aber durchaus lesenswert.

    Die biologische Datenbank dient dem Überleben der einzelnen Arten für den Fall einer Großkatastrophe, wie auch immer die aussehen mag.l

  7. #7
    Benutzer
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    @Quer
    Vielen Dank für den Hinweis.
    Wo ich bin klappt nichts, aber ich kann ja nicht überall sein.

  8. #8
    Quer
    Gast
    Hallo Petra40114,

    ich habe gerade meinen Fehler bemerkt. Das Buch heißt "Black Out" ( passt auch besser ) und ist von Marc Elsberg. Andreas Eschbach hat ein Buch mit gleichem Titel. Das ist zwar m.E. auch sehr gut, aber mit anderem Schwerpunkt. Da geht's um IT-Aussteiger. Auch sehr spannend.

  9. #9
    Erfahrener Benutzer
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    430
    Nun ja...aber auch Konserven können verderben, und die anderen trockenen lebensmittel können durch Schädlingsbefall kaputt gehen.
    Kartofffeln aufm Balkon ?
    Wenn Frost kommt sind die ein Fall für die Mülltonne.
    Ne...eigentlich gibt es keine richtige katastrophen Vorsorge.
    In gewissen maßen vielleicht.
    Aber z.B. bei Überflutung ?
    Ist äußerst schrierig.
    Ich stehe hinter jeder Regierung,
    bei der ich nicht sitzen muss,
    wenn ich nicht hinter ihr stehe.
    Werner Finck

  10. #10
    Super-Moderator Avatar von Detlef05
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    Zitat Zitat von Towanda2 Beitrag anzeigen
    Ne...eigentlich gibt es keine richtige katastrophen Vorsorge.
    Absolut auf den Punkt gebracht. Sogar Rüdiger Nehberg hat das erkennen müssen.
    NIHIL HUMANI A ME ALIENUM PUTO. -
    Nichts menschliches ist mir fremd. (Menander)
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