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Thema: EU-Annäherung der Ukraine?

  1. #11
    Super-Moderator Avatar von Detlef05
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    Zitat Zitat von Barty Beitrag anzeigen
    Die Tschetschenen schauen auch nicht tatenlos zu, sie sind schon in Krim, um anti-maidan-protestierenden zu helfen. Die Leute wollen auch nicht ihre Insel an jemanden zu verscherbeln. Da die Rechtsextremisten die Macht da erobern wollen und drängen mit ihrem Faschismus ins Land. Um dieses Ausmaß an Gewalt entgegenzuwirken, braucht die Bevölkerung die Unterstützung.0nehmen die. Warum nicht, eigentlich? Cool, vielleicht soll das ihnen behilflich sein. Die Mentalität ist da: "Bis zum Letzten"! Na, sehen wir mal, womit diese Konfrontation endet. Die ukrainischen Medien schweigen, vielleicht haben die Tschtschenen Schrecken den Faschisten eingejagt, weiß nicht.
    Ja, toll. Und was haben die Tschetschenen von außen da auf der Krim zu suchen?
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  2. #12
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    Zitat Zitat von Detlef05 Beitrag anzeigen
    Ja, toll. Und was haben die Tschetschenen von außen da auf der Krim zu suchen?
    Auf der Krim leben Russen, Ukrainer und Krimtataren.
    Zwischen Russen und Krimtataren gab es schon häufiger Konflikte.

    Die Krimtataren sind muslim und sehen sich als Bewahrer ihres Glaubens. Es ist daher durchaus nicht abwägig, dass sie mit Tschetschenen zusammenarbeiten...

  3. #13
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    Ich bin echt beunruhigt wegen der Ukraine.
    Ich verstehe vollkommen, dass sich Russen nicht wie der letzte Dreck behandelt fühlen wollen.
    Estland, Lettland sind so Beispiele.
    Dass da russischer Nationalismus in der Ukraine hochkocht ist verständlich.

    Ich finde die Situation da sehr bedauerlich.
    Auch polnische Freunde bedauern es zu tiefst, sie kennen denke ich die Situation da besser als ich.

    Die polnischen Freunde sagten sogar, was mich etwas entsetzte, dass das Deutsche Reich für sie was Gutes hatte. Es bereinigte die Nationalgrenzen.
    Für mich haben gerade die Polen am meisten unter dem Nazideutschland gelitten. Ist auch so. Im nachhinein aber auch anscheinend gut.
    Schwer verständlich, ich weiß.

    Das Problem der Russen ist aber gerade deshalb ein Pulverfass, weil sie in neuen Staaten nach der Sowjetunion Fremde im eigenen Land (Ukraine, Kasachstan, etc) sind. Sie werden dort nicht gerne gesehen, weil diese mal von Rußland (Sowjetunion) abhängig waren.

    Meine Meinung dazu ist, dass man Volksentscheide nach sprachlichen Grenzen durchführen sollte und einen Teil der Ukraine - wenn sie es wollen - nach Rußland ziehen lässt.
    Minderheitsrechte zugestehen lassen für Ukrainer, Tataren, etc, aber auf friedlichem Wege Rußland seinen Teil zukommen lässt der zu ihnen will.

  4. #14
    Super-Moderator Avatar von Detlef05
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    Zitat Zitat von Slowmotion Beitrag anzeigen
    Auf der Krim leben Russen, Ukrainer und Krimtataren.
    Zwischen Russen und Krimtataren gab es schon häufiger Konflikte.

    Die Krimtataren sind muslim und sehen sich als Bewahrer ihres Glaubens. Es ist daher durchaus nicht abwägig, dass sie mit Tschetschenen zusammenarbeiten...
    Das ist doch keine Antwort auf meine Frage.
    Auf der Krim leben auch Griechen, Türken, Tscherkessen ... also einige Nationalitäten mehr. Daher nochmals: Mit welchem Recht versuchen welche Tschetschenen auch immer, mögliche ethnische Differenzen auf der Krim zusätzlich aufzustacheln?
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  5. #15
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    http://www.zeit.de/politik/2014-03/k...russland-krieg

    Meldungen wonach Tschetschenen-Verbände gesichtet wurden haben sich als falsch herausgestellt.
    Es waren Bürgerwehren der Krimtataren, die Übergriffe der russischen Mehrheit fürchten.

    Es scheint so, als käme es nun auch auf der Krim zu bürgerkriegsähnlichen Erscheinungen...

    Anscheinend fängt nun auch die Türkei an mit den Säbeln zu rasseln, da sie um den Schutz der Tataren fürchten, die sie als Brüder betrachten.
    Ahmet Davutoglu erklärte, dass das Schicksal der Krim und der Krimtataren für die Türkei äußerst wichtig ist.

    Da Polen bereits eine NATO-Sitzung beantragt hat, da sie Besorgnis um ihre territoriale Sicherheit haben dürfte da dann fast mit Sicherheit auch die Türkei dies äußern.
    Wird man dann wohl am Donnerstag abend erfahren...

  6. #16
    Super-Moderator Avatar von Detlef05
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    Zitat Zitat von Slowmotion Beitrag anzeigen
    http://www.zeit.de/politik/2014-03/k...russland-krieg

    Meldungen wonach Tschetschenen-Verbände gesichtet wurden haben sich als falsch herausgestellt.
    Es waren Bürgerwehren der Krimtataren, die Übergriffe der russischen Mehrheit fürchten.

    Es scheint so, als käme es nun auch auf der Krim zu bürgerkriegsähnlichen Erscheinungen...

    Anscheinend fängt nun auch die Türkei an mit den Säbeln zu rasseln, da sie um den Schutz der Tataren fürchten, die sie als Brüder betrachten.
    Ahmet Davutoglu erklärte, dass das Schicksal der Krim und der Krimtataren für die Türkei äußerst wichtig ist.

    Da Polen bereits eine NATO-Sitzung beantragt hat, da sie Besorgnis um ihre territoriale Sicherheit haben dürfte da dann fast mit Sicherheit auch die Türkei dies äußern.
    Wird man dann wohl am Donnerstag abend erfahren...
    Es wäre interessant zu erfahren, ob es nicht nur provokante Vermutungen gibt, sondern handfeste Fakten für die ethnische Bedrohung von knapp 13 % der Krimbevölkerung durch einen russischen Mob. Wer ist eigentlich hier interessiert, "bürgerkriegsähnliche Zustände" auf der Krim herbeizureden?

    Und klar: Russland wird jetzt an allen Fronten losziehen und seine Nachbarn überfallen ala "First we take Istanbul and then we take Warschau".

    Erdogan sollte sich weniger um die Krimtataren sorgen, sondern mehr um die Verhältnisse im eigenen Land. Da hat er mit Christen und Kurden allerhand zu tun.

    Nein, der Krim-Konflikt beflügelt ganz einfach nationalistische Phantasien und erweckt historisch begründete, schlummernde Ressentiments zu neuem, fragwürdigem Leben. Polen ist ein gutes Beispiel dafür.
    Fehlt eigentlich nur, dass man dort noch erklärt, dass die Ukraine ja eigentlich zu Polen gehört, schließlich waren ja vor allem die Gebiete rechts des Dnepr mal polnisch-litauisch,

    In diesem Gemenge fehlen dann nur noch die Mongolen. War es nicht Bhatu-Khan, der im 13. Jahrhundert Kiew eroberte? Aber da irre ich u. U.
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  7. #17
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    Was bedeutet diese Zwangsabgabe bei der Geldüberweisung in der Ukraine? Also, ich besitze eine Firma und bei der heutigen Situation in der Ukraine verstehe ich, dass ich mein Geld verlieren kann. Erstens, kann ich jetzt mein Geld vom Konto nicht abheben, es ist gesperrt. Zweitens, die Banken erheben hohe Zinsen auch bei der Geldüberweisung. Aber das kann ich auch nicht machen, sei es auch mein sehnlichster Wunsch. Was soll ich machen? Den Banken droht pleite und jetzt möchten sie auf solche Weise gerettet zu werden. Zwar sollen formal Einlagen unter 100.000 Euro sicher sein. Doch wie dieses Versprechen eingelöst werden soll, kann und will niemand garantieren. Es ist wirklich ein Kollaps, ich bin auch hilflos. Diese Krise in der Ukraine bedroht mein Geschäft.

  8. #18
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    Was die Rechten in der Ukraine treiben, ist wirklich schrecklich. Das ist keine Revolution, das ist ein Putsch! Die Ukrainer tun mir leid. Denn die Rechten schlachten sie als Kanonenfutter für ihre schmutzigen Ziele aus. Ihr habt bestimmt im Internet die Fotos der Menschen gesehen, die von Todesschützen auf dem Majdan getötet worden waren. Unter den Gefallenen sind die Vertreter der beiden Lager, Polizisten... Das Laufende ist eine Schande nicht für Klitschko, Jazenjuk, Tjagnibok u.a., die den Euromajdan organisiert haben, sondern auch für ganz Europa. Denn auch es hat die Hand im Spiele. Und das bestätigt der estnische Außenminister Urmas Paet selbst.

  9. #19
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    Die Maidan-Führer unterstreichen immer, sie werden vom Westen unterstützt. Auch die westlichen Politiker unterstützen solche Erklärungen. Wir sehen die Konsultationen Frau Merkel mit dieser profaschistischen Führung. Bedeutet das auch, dass wir Massaker und Antisemitische Stimmung da betreiben? Alle wissen doch, die Verwendung der extremistischen Zeichen und Symbole in der Öffentlichkeit sowie der szenetypischen Bekleidung bestraft wird. Warum folgt dann keine Reaktion bzw. von Frau Merkel? Die Faschisten in der Ukraine laufen mit den profaschistischen Zeichen auf den Ärmeln rum. Ist Frau Merkel blind oder was? Hat Jazenjuk mit Klitschko sie nicht einmal mit Hitler-Gruß begrüßt? Ähh, solche Verfehlung... Interessant, wenn es so wäre, wie Würde Merkel darauf reagieren?
    Also, wir treiben ganz andere Politik, die militärische Konfrontation ausschließt. Das ist aber nur verbal. In Wirklichkeit steht die Sache anders.

  10. #20
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    Ich habe das neue ukrainische Geld gesehen, das in der Ukraine bald in Umlauf kommt. Aber kann mir jemand klären, wozu die neue Regierung diese Reform durchführt, wenn die Staats- und Regierungschefs der EU einen Partnerschaftspakt mit der Ukraine schon unterzeichnet haben.
    Und hier sind Muster der neuen Geldscheine

    s3.postimg.org/pwus2t5mr/image.jpg

    und

    s21.postimg.org/f57088vx3/image.jpg

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