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Thema: Windenergie für Privat? Nein danke!

  1. #1
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    Windenergie für Privat? Nein danke!

    Heute kann man die Windkraftwerke bis -30%, -48% und sogar bis -63% finden. Die Hersteller scheinen also nicht zu wissen, ihre nichtsnutzige Ware abzusetzen. Allem Anschein nach bleiben nun nur wenige, die die Windanlagen für Haushalte kaufen und installieren möchten. In meinem Garten steht eine Kleinwindanlage. Als ich sie kaufte, wurde es mir gesagt, dass ich bis 30% Energiekosten einspare. Es sind acht Monaten vorüber, ich zahle 9,2 Cent je Kilowattstunde. Und ich spare gar nichts! Die Kleinwindanlage bringt mir fast keinen Nutzen, obwohl ich auf der Insel Borkum lebe! Ständige Störungen und deswegen bin ich gezwungen Gas auch zu verwenden. Von der Einsparung kann keine Rede sein! Was man auch sagen mag, sind die "grünen" Energien noch grün...

  2. #2
    Administrator Avatar von tdd
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    Hi
    ich empfehle Taschenrechner und Verstand. Etwas www.google.de kann auch helfen.
    mfg
    tdd

  3. #3
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    Wiedergeburt der erneuerbaren Energie, was?

    Wiedergeburt der erneuerbaren Energie, was? Wir sprachen über den mieseren Beitrag dieser Art der Energiequelle zur allgemeinen Energiebilanz, etwa 1,5%. Deutschland dank der riesengroßen Investitionen kommt derzeit auf 7,5% auf diesem Gebiet der Stromerzeugung. Aber ob das ein Erfolgmodell ist, kann man kaum garantieren! Laut des aufgenommenen Sparkurs in den europäischen Ländern soll das Projekt auf das Abstellgleis geraten, weil ein politischer Ruck für die Energiewende schwächlich geworden ist. Deswegen kommt die Ausweitung der Windenergienutzung und Solarenergie auf EU-Raum in Frage. Infolge der unkonstanten Energieversorgung bleiben Erdöl und Erdgas als einzige Garantie der Stabilität.

  4. #4
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    Wiedergeburt? Ich kann mich nicht daran erinnern, dass so ein "grüner" Boom in Deutschland irgendwann zu beobachten war. Wir verwendeten den billigen Strom aus dem Netz und es gab keine Windkraftanlagen in unseren Gärten und keine Solarbatterien auf unseren Dächern. All diese Scheiße zwingt die Bundesregierung uns auf! Doch der aufgenommene Sparkurs geht überquer! Die sog. "grüne" Energiewirtschaft ist ein Versuch, der die Behörden anstellen! Die Verwendung der "grünen" Energien ist die reinste Nepperei! Man zwingt uns den "grünen" Strom sowie den gewöhnlichen zu bezahlen. Wir zahlen also im doppelten Ausmaß! Welch ein Blödisnn! Es wäre lieber in der Nähe von irgendwelchem AKW zu leben!

  5. #5
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    Meinereiner denkt, dass der Stromverbrauch in den privaten Haushalten seit 1990 etwa sinkt.

    Es ist hauptsächlich die Industrie, die heute den Strom verbraucht. Automation und Computerisierung verbraucht haufenweise Energie...

    Ein einziger Industrieroboter an einem Fließband (Autoproduktion zB) verbraucht mehr Strom als 10 private Haushalte (hat mir mal wer gesagt).
    Ein Computer im Büro der 10 Stunden am Tag läuft verbraucht etwa so viel Strom wie ein 1-Personen-Haushalt (ohne Computer).

  6. #6
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    Zitat Zitat von Slowmotion Beitrag anzeigen
    Es ist hauptsächlich die Industrie, die heute den Strom verbraucht. Automation und Computerisierung verbraucht haufenweise Energie...
    Ein einziger Industrieroboter an einem Fließband (Autoproduktion zB) verbraucht mehr Strom als 10 private Haushalte (hat mir mal wer gesagt).
    Hat derjenige auch gesagt, wie viele menschliche Arbeiter besagter Industrieroboter ersetzt und wie viel Strom diese Zahl Arbeiter dann bei ihrer Arbeit an Stelle des Roboters verbrauchen würden? Daran dass die Industrie mehr Strom verbraucht als privater Haushalter und dass die Industrie heute mehr Strom verbraucht als je zuvor, daran zweifele ich gar nicht. Aber man muss es doch immer in der Relation zum produktiven Ausstoß sehen, sonst macht das keinen Sinn. In der Relation zur Produktivität vermute ich nämlich einen Rückgang des Energieverbrauchs.

    Ein Computer im Büro der 10 Stunden am Tag läuft verbraucht etwa so viel Strom wie ein 1-Personen-Haushalt (ohne Computer).
    An der Aussage hege ich noch mehr Zweifel als an der vorigen. Erzählt wird anscheinend viel. Überlegen wir mal: Ein Bürocomputer hat in der Regel keine stromfressende Supergrafik und wird eher selten an der Leistungsgrenze der CPU betrieben. Der PC eines pubertierenden Spielefreaks wird in einer 10-Stunden-Session locker das drei- bis vierfache des Büro-PCs verbrauchen. Der Büro-PC kommt meines Erachtens locker mit 300 W/h aus, macht an einem 10-Stunden Tag 3 kWh. Das ist schon arg hoch gerechnet.

    Als Standardhaushalt wird in Sachen Stromverbrauch meist ein 4-Personenhaushalt zugrunde gelegt, der mit jährlich 4.000 kWh auskommen soll. Wir brauchen viel mehr, deshalb finde ich die Angabe schon fragwürdig wenig, aber um o.a. Behauptung entgegenzukommen bleiben wir ruhig dabei. 4.000 kWh im Jahr entsprechen knapp 11 kWh am Tag. Ok, ein 1-Personen-Haushalt ist günstiger. Allerdings sind sehr viele Stromverbraucher unabhängig von der Personenzahl. Dem Licht ist es egal, wie viele Leute sich unter ihm versammeln. Dem Fernsehen auch. Und dem Kühl- und Gefrierschrank. Es sind eher die wenigsten Haushaltsgeräte, deren Stromverbrauch personenbezogen ist. Ich schätze, der 1-Personenhaushalt braucht mindestens die Hälfte, also 5,5 kWh. Das ist bereits fast das Doppelte von dem, was der PC braucht. Und diese Rechnung ist - wie gesagt - noch zugunsten der aufgestellten Behauptung. Wahrscheinlicher ist, dass der Haushalt sogar das Dreifache des Büro-PCs braucht.

    Aber schön, dass wir mal drüber gesprochen haben.

  7. #7
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    Zitat Zitat von Slowmotion Beitrag anzeigen
    Meinereiner denkt, dass der Stromverbrauch in den privaten Haushalten seit 1990 etwa sinkt.
    ich bezweifel das. Überleg mal was du heutzutage alles an zusätzlichen elektrischen Geräten im nahezu jedem Haushalt hast, im Gegensatz zu 1990. Würde mich nicht wundern, wenn das Niveau in etwa konstant geblieben ist ...


    Zitat Zitat von Slowmotion Beitrag anzeigen
    Es ist hauptsächlich die Industrie, die heute den Strom verbraucht.
    war das früher wirklich anders? Sollte man echt mal Statistiken raussuchen ...

    Zitat Zitat von Slowmotion
    Ein Computer im Büro der 10 Stunden am Tag läuft verbraucht etwa so viel Strom wie ein 1-Personen-Haushalt (ohne Computer).
    lol wut? Chance sind gut, dass allein dein Kühlschrank mehr verbraucht als der PC. Betons Rechnung ist da noch vielzu großzügig. Die Verbrauchswerte für den PC kannst du vermutlich locker dritteln, wenn nicht gar mehr.


    Zitat Zitat von Beton Beitrag anzeigen
    Als Standardhaushalt wird in Sachen Stromverbrauch meist ein 4-Personenhaushalt zugrunde gelegt, der mit jährlich 4.000 kWh auskommen soll. Wir brauchen viel mehr, deshalb finde ich die Angabe schon fragwürdig wenig
    Die genannte Zahl gilt vermutlich ohne elektrische Warmwasserbereitung. Vielleicht liegt der Unterschied daran? Ansonsten würd ich mich bei eklatant größeren Werten schon mal nach den Stromschluckern schauen.
    Für den Standard Single-Haushalt werden afaik 1800kWh zugrundegelegt.. Was imo ganz gut hinkommt. Ich lieg idR sogar meist darunter.

    Zitat Zitat von Beton
    Aber schön, dass wir mal drüber gesprochen haben.

  8. #8
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    Jetzt merkt euch und stellt euch vor, wenn ein komplettes Land mit Windrädern und Photovoltaik versorgt wird, so riskieren wir gar ohne Strom zu bleiben.
    www.zeit.de/wirtschaft/2013-07/siemens-energie
    All dieses System erweist sich als fragil und sogar große Firmen erleiden Einbüße an solchen Anlagen. Als Folge spüren wir solche Desaster an eigenem Leibe: uns wird in die Tasche gegriffen (Strompreisanstieg... - das hat etwas zu bedeuten), dann kommen die nächsten Sparpakete usw.
    Und die Politiker reden immer einen Quark über die billige grüne Energie, doch bei Wahlprogramm will keine Partei darüber diskutieren. Ich möchte meinetwegen sichere elementare Versorgungsgüter haben: Wasser, Gas und Strom! Und diese Experimente möchte ich gerne von der Seite her beobachten!

  9. #9
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    Zitat Zitat von Haibin Beitrag anzeigen
    Jetzt merkt euch und stellt euch vor, wenn ein komplettes Land mit Windrädern und Photovoltaik versorgt wird, so riskieren wir gar ohne Strom zu bleiben.
    Ich stelle mir lieber vor, was wäre, wenn eins unserer Atomkraftwerke in die Luft fliegt. Die renommierte schweizer Unternehmensberatung Prognos hat mal errechnet, dass ein Unglück in der Größenordnung wie Tschernobyl oder Fukushima hier bei uns einen akuten Schaden von ca. 5 Billionen Euro anrichten würde. Langzeitfolgen sind dabei nicht mal berücksichtigt. Angesichts derart horrender Folgen ist der augenblickliche Strompreisanstieg als "Peanuts" zu betrachten.

    Und bitte, verschone mich mit dem Geplärre, bei uns könne so ein Unglück nicht passieren. Das haben die Japaner bis Fukushima auch gesagt.

  10. #10
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    Jetzt redet man über Potenzial von Onshore-Windkraft.
    www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/windenergie-umweltbundesamt-sieht-viel-potential-in-onshore-windkraft-a-904634.html
    Bei Wind kann es schon irgendwie gehen und bei Flaute wird das alles stillstehen. Also näher an Land könnte es nach Ausgaben also günstiger sein, doch effizient nicht. Wenn diese Rotoren bei Flaute keinen Strom produzieren, brauche man eine andere Energiequelle.
    Und diese Anlagen sehen also hässlich aus und ich möchte nicht, dass sie die gesamte Landwirtschaft verschandeln.

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