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Thema: Massaker in Syrien - Sucht Frankreich die militärische Auseinandersetzung?

  1. #1
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    Ausrufezeichen Massaker in Syrien - Sucht Frankreich die militärische Auseinandersetzung?

    Der Druck auf Baschar al-Assad, dem Staatsoberhaupt des 22 Millionen Einwohner Landes Syrien, wächst weiter.
    Fast jeden Tag erscheinen neue Meldungen über Tote und Verletzte in Syrien, fast immer sind es Oppositionsanhänger die umkommen,
    da sie das Staatsoberhaupt stürzen wollen. Erst vor wenigen Tagen wurden Anschläge in der Region Hula bekannt.
    Von Freitag auf Samstag sollen nach UN-Angaben 108 Menschen, darunter 49 Kinder ums Leben gekommen sein.
    Die Opposition spricht von einem "Massacker" und die UNO von "Hinrichtungen", während die
    syrische Regierung Terroristen von al-Qaida für die Anschläge verantwortlich macht.
    Heute wurden als Konsequenz aus dem Massacker in vielen europäischen Staaten sowie der USA und Kanada syrische Diplomaten des
    Landes verwiesen. Währenddessen verschärft sich die Situation in Syrien weiter. Viele Menschen sind auf der Flucht, mehr als eine halbe
    Millionen sollen inzwischen das Land verlassen haben.[...]
    Quelle: http://fb1994.blog.de/2012/05/30/mas...zung-13777675/

    Denkt ihr ein militärisches Eingreifen Frankreichs oder der NATO wäre sinnvoll bzw. hilfreich?

  2. #2
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    Zitat Zitat von fbx Beitrag anzeigen
    Quelle: http://fb1994.blog.de/2012/05/30/mas...zung-13777675/

    Denkt ihr ein militärisches Eingreifen Frankreichs oder der NATO wäre sinnvoll bzw. hilfreich?
    Deine Frage ist verwirrend! Frankreich, sprich der neue Präsident Frankreichs verwirrt mit seiner Stellungnahme alle europäischen Länder und hat diese Zusage, diese Andeutung gemacht, ohne Zutun der europäischen Länder, was bedeuten könnte, dieser französischer Präsident macht gemeinsame Sache mit Amerika, ist etwa korrumpiert, oder wird erpresst, denn freiwillig würde kein europäisches Land diesem intriganten Amerika Unterstützung zusagen wollen.

    Was passiert denn in Syrien. Glaubst du all den Nachrichten, die wir hier bekommen? Bedenke den Einwand der Russen, die hier von bezahlten Söldnern sprechen, die dieses Massaker womöglich inszeniert haben. Russland verlangt eine Überprüfung dieser Angaben und das wohl aus gutem Grunde. Zudem ist bekannt geworden, dass die BILDER des Massakers mit den Toten nicht aus Syrien stammen, sondern aus dem Irak. Das gab derjenige bekannt, der 1996 - glaube ich - diese Bilder in Irak geschossen hat. Hier geht also einiges nicht mit rechten Dingen zu.

    Ich denke mal, Amerika möchte Syrien in ihre Gewalt bekommen und über die dort vorhandenen Ressourcen verfügen. Deshalb all diese widerwärtige Propaganda, die hier aufgetragen wird. Mittlerweile weiß doch die gesamte Welt, welch intrigantes Spiel hier die Amerikaner betreiben. Terry
    Die Erde braucht LIEBE und keine Kriege.

  3. #3
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    Zitat Zitat von Terrajuwel Beitrag anzeigen
    Deine Frage ist verwirrend! Frankreich, sprich der neue Präsident Frankreichs verwirrt mit seiner Stellungnahme alle europäischen Länder und hat diese Zusage, diese Andeutung gemacht, ohne Zutun der europäischen Länder, was bedeuten könnte, dieser französischer Präsident macht gemeinsame Sache mit Amerika, ist etwa korrumpiert, oder wird erpresst, denn freiwillig würde kein europäisches Land diesem intriganten Amerika Unterstützung zusagen wollen.

    Was passiert denn in Syrien. Glaubst du all den Nachrichten, die wir hier bekommen? Bedenke den Einwand der Russen, die hier von bezahlten Söldnern sprechen, die dieses Massaker womöglich inszeniert haben. Russland verlangt eine Überprüfung dieser Angaben und das wohl aus gutem Grunde. Zudem ist bekannt geworden, dass die BILDER des Massakers mit den Toten nicht aus Syrien stammen, sondern aus dem Irak. Das gab derjenige bekannt, der 1996 - glaube ich - diese Bilder in Irak geschossen hat. Hier geht also einiges nicht mit rechten Dingen zu.

    Ich denke mal, Amerika möchte Syrien in ihre Gewalt bekommen und über die dort vorhandenen Ressourcen verfügen. Deshalb all diese widerwärtige Propaganda, die hier aufgetragen wird. Mittlerweile weiß doch die gesamte Welt, welch intrigantes Spiel hier die Amerikaner betreiben. Terry
    Das ist die übliche Verschwörungstheorie.Besonders wenn man den USA etwas in die Schuhe schieben kann.Und dann auch noch die ermordeten für dieses niederträchtige Spiel zu missbrauchen,ist eine himmelschreiende Charakterlosigkeit.Schämst Du dich denn überhaupt nicht?
    Glober

    OPUS JUSTITIAE PAX – Das Werk der Gerechtigkeit ist der Frieden

    Pius XII.



  4. #4
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    Natürlich kann es sein, dass die Bilder, die wir hier in Deutschland zu sehen bekommen, nicht den Tatsachen entsprechen. Das wäre nicht das erste Mal. Dann müssen sie überprüft werden bis man an die Tatsachen herankommt. Ich denke, dass Merkels Fomulierung, es als Katastophe zu bezeichnen, was im Moment in Syrien geschieht, sehr angemessen ist, wenn nicht sogar untertrieben. (wenn man davon ausgeht, das der größte Teil der Wahrheit entspricht.)
    Ich gehe davon aus, da ich Freunde in Damaskus habe. Ich kenne vielleicht nicht alle Fakten, und bin auch sehr überrascht von Frankreichs Äußerung zu den Geschehnissen, aber ich denke, dass dis Situation in Syrien mal wieder ein Beispiel für das Versagen und die Unfähigkeit der UNO ist. Sie drehen Däumchen, drohen der Regierung ein bisschen mit Sanktionen, und schinden Zeit. Das denke ich. In Lybien können sie eingreifen, aber in Syrien nicht. Allerdings steht auch nicht fest, ob es wirklich hilfreich wäre, wenn sie sich konkret einmischen würden, nicht nur die Interessen der einzelnen Mächte in Blick haben, und die Menschen weiter sterben. Das oberste Ziel der UNO sollte es doch sein, Menschenrechte zu schützen, um das Recht auf Leben machen sie momentan einen Bogen.
    Das ist doch kein Zustand, es müsste endliche eine andere Lösung gefunden werden, als Assad nur zu sagen, dass man sowas aber nicht macht, wie man es bei kleinen Kidnern tut.

  5. #5
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    Merkel und Putin sind sich einig: Sie wollen "eine politische Lösung suchen und vertrauen auf die UNO". Solch einen Schwachsinn hat man in der Weltpolitik noch selten gehört. Assad verübt einen Völkermord vor den Augen der UNO während er vorgibt, sich an deren blauäugigen Friedensplan zu halten, und die UNO hat dem nichts entgegenzusetzen. Und die politische Lösung würde bedeuten, man wartet ab bis Assad sein Volk abgeschlachtet hat und klopft sich dann selbst auf die Schulter weil man einen Bürgerkrieg in Syrien verhindert hat, denn wenn niemand mehr übrig ist der kämpfen kann dann gibt es keinen Krieg.

    Assad und sein Regime müssen weggbombt werden, sonst gibt es keinen Frieden für das syrische Volk. Und wenn man sich unsere Schwuchtel von Außenminister und die Merkel, die sich offenbar alle Mühe gibt, in die Fusstapfen von Gazprom-Gerd zu treten, ansieht, dann kann man nur hoffen, dass sich die USA einmal mehr über die UNO hinwegsetzen und durch ihr militärisches Eingreifen für Gerechtigkeit sorgen.

    @ terrajuwel: Es ist schon bemerkenswert, wie antiamerikanische Kräfte es verstehen, die Wahrheit zu verdrehen: Der plumpe Versuch Russlands, seine Waffenexporte nach Syrien zu sichern werden als begründeter Einwand (gegen die Verurteilung eines offensichtlichen Verbrechens gegen die Menschlichkeit) bezeichnet während der Versuch, einen Völkermord zu verhindern, als "intrigantes Spiel" angeprangert wird.
    "The government's view of the economy can be summed up in a few short phrases: If it moves, tax it. If it keeps moving, regulate it. And if it stops moving, subsidize it." - Ronald Reagan

  6. #6
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    Homs unter Beschuss.Assad macht was er will.Die Diplomatie ist am Ende.Dieser Verbrecher schert sich einen Dreck darum.

    http://bambuser.com/v/2735300
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    Pius XII.



  7. #7
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    Mittlerweile zweifelt niemand mehr ernsthaft daran, dass Assads Tage gezählt sind uns dass die Opposition letztlich siegen wird. Die Frage ist nur noch, wie lange es dauern wird und wie viele Kämpfer und Zivilisten noch für die Freiheit sterben müssen.

    Der Westen hat jedenfalls die Chance verpasst, für eine gerechte Sache zu kämpfen und sich auf die Seite der Freiheitssuchenden in Nahen Osten zu stellen.
    "The government's view of the economy can be summed up in a few short phrases: If it moves, tax it. If it keeps moving, regulate it. And if it stops moving, subsidize it." - Ronald Reagan

  8. #8
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    Zitat Zitat von fbx Beitrag anzeigen
    Quelle: http://fb1994.blog.de/2012/05/30/mas...zung-13777675/

    Denkt ihr ein militärisches Eingreifen Frankreichs oder der NATO wäre sinnvoll bzw. hilfreich?
    Nein, die Syrer sollen das selbst ausbaden, was sie sich seit Jahrzehnten aktiv selbst eingebrockt hatten. Die Syrer sind kein homogenes nationales Volk, sondern eine zersplitterte Stammesgesellschaft analog zu Lybien. Ich halte es für sinnlos, den Herrschaften eine Hand zu reichen, denn man erhält jene höchstens abgeschnitten.

    Man kann IMHO ruhig ein paar Drohnenangriffe auf Assad durchführen, um den Kerl zu vertreiben, aber ich würde keinen Finger für eine der diversen Parteien ergreifen. Syrier sind ähnlich wie die normalen Araber - wenig gebildet, extrem hysterisch und gewaltbereit und ignorant bezüglich der eigenen Ressourcen (Syrien hat Erdgas). Die Russen haben in Syrien einen Militärstützpunkt. Sollen die Russen doch dort intervenieren, wenn sie es sich leisten können (was die hochpleiten und korrupten Russen in Wahrheit nicht mehr können, aber ptscht!.... nicht weitersagen!).

    Was wir machen sollten, ist, unsere Militärpräsenz auf Zypern zu verstärken und mehr NATO-Schiffe zu entsenden, um militärische Übergriffe auf NATO-Gebiet zu unterbinden. Die Türkei sollten wir allerdings nach deren gezielten militär. Provokation gegenüber Syrien militärisch alleine im Regen stehen lassen. Die Türken gieren nach einem umstrittenen Landstreifen um Antiochia - wenn die den analog illegal erobern wollen wie damals Ost-Zypern oder kürzlich den Nord-Irak, dann sollten die Türken auch die politische Verantwortung für diesen aggressiven militärischen Akt übernehmen. Wer Neo-Osmanentum a la Erdogan spielen will, soll dafür haften.

    Wir sollten übrigens den Griechen und West-Zyprioten deutlichere Signale dahingehend senden, dass wir die militärische Aggression der Türkei im Ost-Mittelmeerraum aktiv zurückweisen. Die Türkei scheint's nämlich nicht kapieren zu wollen, dass sie nicht mehr den kleinen Turban-Clown am Bosporus spielen kann und Zypern sowie Israel nicht einfach mal so locker um die Früchte des Offshore-Leviathan-Gasfeldes berauben darf. Wir hätten so ein Signal längst senden sollen. Dann hätte Griechenland und West-Zypern letztes bzw. dieses Jahr nicht mit Israel ein Militärbündnis gegen die Türkei eingehen müssen.....

    Ich fand übrigens, dass kürzlich, als die Türkei heuchlerisch nach dem Abschuss ihres den Luftraum Syriens blütenrein mehrfach verletztenden Phantom-Aufklärers zur NATO gekrochen kam, und um Hilfe winselte, wir öffentlich den aggressiven Akt der Türkei von NATO-Seite aus hätten zurückweisen sollen. Das hätte der osmanisch-politischen Expansion der Türkei einen Dämpfer verpasst.

    Aber egal.... die Türken sollen mal alleine mit der Syrer-Flüchtlingsflut an der Grenze klar kommen. Tun sie ja auch, denn die türk. Soldateska malträtiert bekanntlich syr. Flüchtlinge, um sie zurück zu treiben. So sind sie halt da unten: Sunniten unter sich.....

    Und wenn die schon alle so wahnsinnig nett untereinander sind, warum sollten wir da großartig moralisch dazwischen funken? Wer sich gegenseitig umbringen will und das nicht auf NATO-Kernland tut, soll das halt machen, bis keiner mehr übrig ist. Wir haben schon in Libyen und indirekt in Ägypten interveniert und raus kam nicht sonderlich Demokratisches.
    In Syrien wird's nicht anders laufen als in Ägypten - außer, dass dann vermutlich die Hisbollah an syr. Chemiewaffen kommt und damit Israel angreifen könnten. Öffentlich angekündigt wurde das ja schon seitens der Hisbollah.....

    Wir sollten an Israel ein Zeichen der militärischen Unterstützung senden. Indirekt hat das Gauck bei seinem Besuch auch getan, Clinton tat das auch (wobei man bei den heuchlerischen sozialistischen US-Demokraten unter Obama nie weiß, ob das ernst gemeint ist).

  9. #9
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    Russland hat nicht nur Stützpunkte, sondern ist auch für die Seeverteidigung von Syrien zuständig. Ein Angriff auf Syrien ist im Prinzip ein Angriff auf Russland.

  10. #10
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    Zitat Zitat von Alcibiades Beitrag anzeigen
    Russland hat nicht nur Stützpunkte, sondern ist auch für die Seeverteidigung von Syrien zuständig. Ein Angriff auf Syrien ist im Prinzip ein Angriff auf Russland.
    Vor allem hat Russland lukrative Rüstungsverträge mit Syrien; ich will mal hören was die linken Weltverbesserer dazu zu sagen hätten wenn die USA ein Regime allein aus diesem Grund an der Macht halten obwohl es offensichtlich Verbrechen gegen die Menschlichkeit verübt...
    "The government's view of the economy can be summed up in a few short phrases: If it moves, tax it. If it keeps moving, regulate it. And if it stops moving, subsidize it." - Ronald Reagan

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