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Thema: Spritkosten steigen - wie reagieren?

  1. #81
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    Und die Annahme, dass die Preisschwankungen dazu dienen, den Kundenstrom zu regulieren, ist wilde Spekulation, um nicht zu sagen ein Märchen.

    Dass deine Vermutung falsch ist lässt sich bereits dadurch belegen, dass der Verkaufspreis vom Konzern festgelegt wird und nicht vom Tankstellenpächter.
    Genau der Konzern! und dem ist es egal wann das Personal was wie einräumt. Den interessiert nur das immer getankt wird und am besten so das einer wegfährt und der nächste rauffährt. Denn wenn der nächste warten muss, könnte er auf die Idee kommen zur nächsten Tankstelle zu fahren, weil die gerade vollkommen leer ist. Bringt man den einen also dazu um 12 Uhr zu tanken, weil es gerade so günstig ist, fährt dieser Nachmittags nicht zur Konkurrenz.
    Für den Pächter ist das vielleicht nur ein Kunde und einpaar Kröten, für den Konzern mit seinen tausend Tankstellen schon. Bedenkt man noch das jemand der nicht ganz schnell wieder zu seinem Auto muss eher noch etwas aus dem Shop mitnimmt, als jemand der unter stress im laden steht, hat auch der Pächter ein Interesse daran.


    Bei Strom ist das überhaupt nicht so. Nicht mal so ähnlich. Beim Strom gibt es solche Schwankungen nicht. Preiserhöhungen gibt es zwar auch, aber nicht täglich und erst recht nicht mehrmals täglich.
    Ja, beim Endverbraucher ist das so. Es gibt aber auch, wie für Aktien und Rohstoffe, einen Markt für Strom (google mal Leipziger Börse). Da werden Termingeschäfte und je nach dem wie die nachfrage ist gewinnt oder verliert man. Gut, war jetzt für das Beispiel Tankstelle schlecht gewählt, da man als Endverbraucher nichts davon mitbekommt.

  2. #82
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    Zitat Zitat von HugBo Beitrag anzeigen
    Genau der Konzern! und dem ist es egal wann das Personal was wie einräumt. Den interessiert nur das immer getankt wird und am besten so das einer wegfährt und der nächste rauffährt. Denn wenn der nächste warten muss, könnte er auf die Idee kommen zur nächsten Tankstelle zu fahren, weil die gerade vollkommen leer ist. Bringt man den einen also dazu um 12 Uhr zu tanken, weil es gerade so günstig ist, fährt dieser Nachmittags nicht zur Konkurrenz.
    Du hast eine blühende Phantasie, mein Freund. So selten blöd ist niemand, dass er 5 km weiter zur nächsten Tankstelle fährt, bloß weil er mal einen Moment warten muss. Schließlich weiß er nicht mal, ob die andere Tankstelle nicht noch heftiger frequentiert ist mit entsprechend noch längerer Wartezeit. Bei zwei gegenüber liegenden Tankstellen ist das vielleicht etwas anderes. Aber achte mal drauf: Die haben in der Regel ziemlich identische Preise, auch wenn sie zu unterschiedlichen Konzernen gehören. Und zwar nicht nur um 12 Uhr mittags, sondern 24 h täglich.

    Ja, beim Endverbraucher ist das so. Es gibt aber auch, wie für Aktien und Rohstoffe, einen Markt für Strom (google mal Leipziger Börse). Da werden Termingeschäfte und je nach dem wie die nachfrage ist gewinnt oder verliert man. Gut, war jetzt für das Beispiel Tankstelle schlecht gewählt, da man als Endverbraucher nichts davon mitbekommt.
    Ich brauche nicht nach der Leipziger Strombörse googeln, die ist mir wohl bekannt. Was dir aber offenbar nicht bekannt zu sein scheint, ist dass es hier die ganze Zeit um die Schwankungen der ENDVERBRAUCHERPREISE geht. Es geht gar nicht um Aktien, Rohstoffe, u.a., es geht auch nicht um Warentermingeschäfte. Diese Dinge könnten thematisiert werden, wenn sie einen Einfluss auf täglich oder gar stündlich schwankende Verkaufspreise hätten. Das ist aber erwiesenermaßen bei Strom nicht der Fall. Also ist diese Aussage
    So ähnlich ist es ja auch beim Strom, da Schwanken die Preis auch extrem nach Uhrzeit.
    von dir Quatsch mit Soße.

  3. #83
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    Es geht bei täglichen Schwankungen in derzeitiger Art nur darum, Gewinne zu maximieren und die Überwachungsbehörden dabei auszutricksen, da Bürokratie nich so schnell reagieren kann.

    Der Tankstellenbesitzer hat nix davon, der bekommt nur seine 1-2 cent je Liter Provision von den Konzernen und ist an deren Vorgaben gebunden.

    Haste als Tankstellenpächter pech, so ist Konkurrent 2 km weiter 10 Cent billiger als Du, kannst aber dagegen rein gar nix machen.

  4. #84
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    Zitat Zitat von Slowmotion Beitrag anzeigen
    Haste als Tankstellenpächter pech, so ist Konkurrent 2 km weiter 10 Cent billiger als Du, kannst aber dagegen rein gar nix machen.
    Doch, der kann was machen. Der kann seinen Konzernchef anrufen und ihm das melden, dann ruft dieser seinen Kollegen von der anderen Kette an und dann macht der seinen Sprit 8 Cent teurer. Dann ist der immer noch billiger als die Konkurrenz und hat viel mehr verdient. Irgendwie so funktioniert das wohl.

  5. #85
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    Ein neuer Ansatz für Hybridfahrzeuge: http://www.handelsblatt.com/auto/nac...t/7680378.html

    Mal sehen ob das serienreif wird.

  6. #86
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    Da werd ich dann vermutlich 2016 mir den 82 PS Hybrid-C3 zulegen wenn er nicht zu teuer ist

    Mit dem 82 PS 3-Zylinder-Motor mit 1,2 ltr Hubraum im C3 liebäugel ich eh schon, der mit unter 5 ltr/100km Benzinverbrauch fahrbar ist.

  7. #87
    Administrator Avatar von tdd
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    Hi
    mit einem VW Polo 1.2 TDI kannst du schon jetzt unter 4l fahren.
    mfg
    tdd

  8. #88
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    Zitat Zitat von tdd Beitrag anzeigen
    Hi
    mit einem VW Polo 1.2 TDI kannst du schon jetzt unter 4l fahren.
    Bringt einem nur nicht viel, weil Diesel
    A) etwa 2-3.000 Eus mehr Anschaffungspreis kostet
    B) die KFZ-Steuer höher ist.

    Mit meinem Citroen C1 brauche ich zur Zeit auch nur 4,57 ltr/100km Benzin und kann ihn mit noch sparsamerer Fahrweise auch mit 4 ltr/100km fahren (nur habe ich die Zeit dazu meistens nicht).
    Der kostet 20 Eus im Jahr KFZ-Steuer.

    In meinem Falle täte der Polo sogar 6.000 Eus mehr Anschaffungskosten verursachen...
    Auch wenn ich ihn mit dem Citroen C3 VTI82 vergleiche, sind Anschaffungspreis immer noch 3.000 Eus höher.

    Laut spritmonitor.de liegt der reale Durchschnittsverbrauch des VW Polo 1.2 TDI bei 4,64 ltr/100km Diesel,
    für Citroen C1 Facelift bei 5,02 ltr/100km Benzin.
    Wegen 0,38 ltr/100km weniger Verbrauch ist die Investitionssumme zu hoch.
    Der Citroen C3 VTI82 braucht etwa 0,6 ltr/100km mehr Sprit als der Polo - auch da lohnt der Diesel nicht.

    Vergleicht man Benziner und Diesel, müssten Diesel im Kleinst- und Kleinwagenbereich mit 3,5 ltr/100km Dieselverbrauch fahren. Tun sie aber zumeist nicht.
    In der Hinsicht hat der Benziner den Diesel überholt.
    Deshalb wird der Citroen C1 auch nur noch als Benziner angeboten - die Diesel-Variante war nicht mehr verkäuflich.

    Im Bereich von 3-Zylinder-Benzinmotoren für FEV (Fuel Efficient Vehicle) sind Toyota und PSA (Peugeot-Citroen) führend.

  9. #89
    Administrator Avatar von tdd
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    Hi
    wenn du auf die Anschaffungskosten schaust, dann brauchst du dir den Hybrid gar nicht erst ansehen. Der Aufpreis zwischen Diesel und Hybrid ist praktisch gleich. Und falls man kein PlugIn-Hybrid kauft, dann spart man zum Diesel auch keinen Kraftstoff. Die Formel ist einfach: Kurze Strecken und Stadt: Benziner oder Hybrid. Lange Strecken über Land oder Autobahn: Diesel.
    mfg
    tdd

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