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Thema: Spritkosten steigen - wie reagieren?

  1. #21
    Super-Moderator Avatar von Detlef05
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    Zitat Zitat von Slowmotion Beitrag anzeigen
    Ich habe nicht gesagt, dass alles gentechnisch verändert werden sollte.
    Man muss abwägen wo man Gentechnik einsetzen kann.
    Für generelle Freigabe der Gentechnik für alle Bereiche bin ich nicht. Da hast du mich falsch verstanden.

    Bei Zuckerrüben isses relativ einfach Gentechnik freizugeben, da es nicht direkt die Nahrungskette betrifft.

    Ne eierlegende Wollmilchsau will ich auch nicht.

    ... aber zurück zum Thema:
    es geht darum wie man auf steigende Spritkosten reagieren kann.
    Meine Vorschläge hierzu waren:
    - Spritsparende Fahrzeuge verwenden
    - Mehr nachwachsende Rohstoffe als Ersatz für Endliche einsetzen
    Ja, Du hast recht, zurück zum Thema. Lass einfach den Begriff Gentechnik weg, denn da lieferst Du nur Konfuses. Nicht schlimm, aber hier ist die Gefahr eben hoch, schnell vermeintliche Wahrheiten nachzuplappern.
    Ich bleibe dabei: So wie heute das Problem nachwachsender Energieträger und Rohstoffe behandelt und entwickelt wird, werden sie die notwendige Substitution fossiler Brennstoffe nicht leisten können. Nicht nur bei Vergaserkraftstoffen und Diesel.
    NIHIL HUMANI A ME ALIENUM PUTO. -
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  2. #22
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    Nachwachsende Rohstoffe können was leisten, wenn auch nicht alles.

    Dabei ist jedoch auch die Politik gefordert. Sie muss dafür sorgen, dass die nachwachsenden Rohstoffe auch überwiegend im Lande produziert werden (soweit möglich) und Importe genau kontrollieren, damit eben nicht geschieht, dass Urwald abgeholzt wird um dafür Zuckerrohr anzubauen oder Menschen hungern müssen weil statt Nahrung nachwachsende Rohstoffe bei ihnen produziert werden.

    Biodieselproduktion täte ich persönlich zurückfahren, weil Ethanolproduktion zumeist effizienter ist.
    Biodiesel kann zB gut in Wüstenregionen erfolgen, da es Pflanzen dafür gibt, die gut für Biodiesel verwertbar sind aber das Anbauland für Nahrung eher ungeeignet ist.

    In Indien gibt es zB Projekte die Anbau von ölhaltigen Pflanzen (hauptsächlich Nüsse) in Wüstenregionen fördern. Die Bewohner bauen diese auf bisher nicht genutzten und für Ackerbau nicht nutzbaren Flächen dafür an. Das ist ein Zubrot für die Bewohner und aus dieser zusätzlichen Ernte wird dann Biodiesel.

    Ich denke oft dran, wie wir als Kinder Bucheckern oder Schnecken gesammelt haben und an Abgabestellen abgaben. Ich bin nicht sooo alt, aber bis in die 80er Jahre war das auch in Westdeutschland weit verbreitet.
    Hab mir öfters damit mal paar Liter Sprit damit verdient. Ginge auch heute noch, aber es gibt keine Sammelstellen mehr dafür wo man gesammeltes auf Waage legt und dann Geld dafür bekommt.
    ... sind evtl die Grünen mit ihrem Umweltschutz mit Schuld daran...
    ... bei Weinbergschnecken ist es zumindest so, dass Grüne dran schuld sind. Heute werden die in Krisenregionen mit Schneckenkorn etc vernichtet, statt sie aufzulesen und zu verwerten...

  3. #23
    Super-Moderator Avatar von Detlef05
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    Zitat Zitat von Slowmotion Beitrag anzeigen
    Nachwachsende Rohstoffe können was leisten, wenn auch nicht alles.

    Dabei ist jedoch auch die Politik gefordert. Sie muss dafür sorgen, dass die nachwachsenden Rohstoffe auch überwiegend im Lande produziert werden (soweit möglich) und Importe genau kontrollieren, damit eben nicht geschieht, dass Urwald abgeholzt wird um dafür Zuckerrohr anzubauen oder Menschen hungern müssen weil statt Nahrung nachwachsende Rohstoffe bei ihnen produziert werden.

    Biodieselproduktion täte ich persönlich zurückfahren, weil Ethanolproduktion zumeist effizienter ist.
    Biodiesel kann zB gut in Wüstenregionen erfolgen, da es Pflanzen dafür gibt, die gut für Biodiesel verwertbar sind aber das Anbauland für Nahrung eher ungeeignet ist.

    In Indien gibt es zB Projekte die Anbau von ölhaltigen Pflanzen (hauptsächlich Nüsse) in Wüstenregionen fördern. Die Bewohner bauen diese auf bisher nicht genutzten und für Ackerbau nicht nutzbaren Flächen dafür an. Das ist ein Zubrot für die Bewohner und aus dieser zusätzlichen Ernte wird dann Biodiesel.

    Ich denke oft dran, wie wir als Kinder Bucheckern oder Schnecken gesammelt haben und an Abgabestellen abgaben. Ich bin nicht sooo alt, aber bis in die 80er Jahre war das auch in Westdeutschland weit verbreitet.
    Hab mir öfters damit mal paar Liter Sprit damit verdient. Ginge auch heute noch, aber es gibt keine Sammelstellen mehr dafür wo man gesammeltes auf Waage legt und dann Geld dafür bekommt.
    ... sind evtl die Grünen mit ihrem Umweltschutz mit Schuld daran...
    ... bei Weinbergschnecken ist es zumindest so, dass Grüne dran schuld sind. Heute werden die in Krisenregionen mit Schneckenkorn etc vernichtet, statt sie aufzulesen und zu verwerten...
    Du hast ein bemerkenswertes Talent, Abwegiges zu verfassen.
    Nussanbau in Wüstenregionen für die Biodieselproduktion... Ob bis in die 1980er Jahre Buckeckern und Schnecken in Westdeutschland gesammelt wurden, um sie an Sammelstellen abzugeben, weiß ich nicht, möchte aber stark bezweifeln, dass dies in dem von Dir postulierten Ausmaß geschah.
    Und die Weinbergschnecke steht aus gutem Grund in Deutschland schon lange unter Naturschutz. Deine Stichelein gegen die Grünen sind verstanden, aber schlichtweg Quatsch!
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  4. #24
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    Zitat Zitat von Slowmotion Beitrag anzeigen
    Ich weiß nur, dass Solarzellen nicht ausreichen und E-Fahrzeuge zumindest nach heutigem Stand nicht ökologischer als Verbrennungsmotoren sind.
    E-Fahrzeuge sind nur dann nicht ökologischer als konventionelle Fahrzeuge, wenn der benötigte Strom aus fossilen Energieträgern gewonnen wird. Wird der Strom allerdings aus regenerativen Energieträgern gewonnen, meinetwegen aus Wasserkraft oder Sonnenstrahlen, dann sind E-Fahrzeuge tatsächlich ökologischer.

    Zitat Zitat von Slowmotion Beitrag anzeigen
    Daher ist das Senken des Verbrauchs und Nachwachsene Ressourcen nur ein paar Bausteine.
    Die Reduzierung des Energieverbrauchs ist selbstverständlich unverzichtbar, das ist klar.

    Zitat Zitat von Slowmotion Beitrag anzeigen
    Desweiteren sollte man da auch EU-weit denken. Deutschland ist so ziemlich das am dichtesten bevölkerte Gebiet in Europa...
    Die Energieversorgung der Zukunft ist ein weltweites Problem, nicht bloß ein europäisches. Genauso wie beim Klimaschutz kann ein Erfolg nur dann erzielt werden, wenn die ganze Welt mitzieht.

    Zitat Zitat von Slowmotion Beitrag anzeigen
    @Beton: Ob du Gentechnik willst oder nicht dürfte so ziemlich egal sein - wir werden ohne Gentechnik keine 10 oder 12 Mrd Menschen in Zukunft ernähren können ...
    Als Einzelner ist meine Meinung der Welt egal, das sehe ich ein. Aber zum Glück bin ich nicht alleine. Die Ablehnung gegen Gentechnik hat viele Anhänger und ich wollte auch bloß kundtun, dass ich mich dazu zähle. Was deinen Hinweis auf das Ernährungsproblem angeht: Wenn die Erde einst 12 Mrd. Menschen beherbergt und diese ernährt werden, egal ob mit oder ohne Gentechnik, dann geht sie so oder so unter, und zwar wegen dem Dreck, den diese Menschen erzeugen. Sie ächzt ja bereits unter dem Dreck, den die jetzigen 7 Mrd. Menschen machen.

    Die Frage für den Fortbestand der Menschheit kann also nicht lauten, wie man 12 Mrd. Menschen ernährt, sondern sie muss lauten: Wie verhindern wir, dass es 12 Mrd. Menschen werden?!!

    Zitat Zitat von Slowmotion Beitrag anzeigen
    Forscher haben schon errechnet, was es bringt die ganze Sahara mit Solarplatten zu pflastern - über das Ergebnis waren sie nicht sehr erfreut, da es auch zu globalem Aufheizen führt, wenn der Sahara-Sand nicht mehr so viel Energie in den Weltraum zurückstrahlt... Es wäre ein Supergau, der schlimmer als alle bisherige Luftverschmutzung wäre...
    Es wird viel dummes Zeug geschrieben. Zum Teil mit der Intention gezielter Volksverdummung, weil ein Trend gegen die eigenen Interessen geht. Das was du hier schreibst gehört in die Kategorie "Dummes Zeug".

    Zitat Zitat von Slowmotion Beitrag anzeigen
    Man muss nur bissl umdenken.
    Meine 66-Jährige Mutter hab ich jetz auch so weit, dass sie ihr Auto mit 7,0 ltr/100km im Stadtverkehr und 5,0-5,5 ltr/100km auf Autobahnen unterwegs ist. Früher waren es durchweg 9-10 ltr/100km.
    Siehst du, ich bin da schon sehr viel weiter mit Umdenken, meine 87-jährige Mutter hat nicht mal 'nen Führerschein.

    Zitat Zitat von Slowmotion Beitrag anzeigen
    Ich habe nicht gesagt, dass alles gentechnisch verändert werden sollte.
    Man muss abwägen wo man Gentechnik einsetzen kann.
    Für generelle Freigabe der Gentechnik für alle Bereiche bin ich nicht. Da hast du mich falsch verstanden.
    Du hast gesagt, ohne Gentechnik sei die künftige Ernährung der Weltbevölkerung unmöglich. Das ist zunächst mal gleichbedeutend mit einer generellen Freigabe. Deine nachgeschobene Einschränkung jetzt ist in diesem Sinn schon mal 'ne kleine Kehrtwende. Ist aber trotzdem irrelevant, weil auch eine Teilfreigabe Auswirkungen auf alles andere hat. Die Trennung von genbehandelt und genunbehandelt lässt sich auf Dauer nicht aufrecht erhalten.

    Zitat Zitat von Slowmotion Beitrag anzeigen
    Bei Zuckerrüben isses relativ einfach Gentechnik freizugeben, da es nicht direkt die Nahrungskette betrifft.
    Wie kommst du denn auf das schmale Brett, dass Zuckerrüben nicht die Nahrungskette betreffen? Wofür braucht man die denn? Als Dekoration fürs Büro? Mein bester Slowmotion, hör auf, die Leute hier zu veräppeln! Zuckerrüben sind selbstverständlich Bestandteil der Nahrungskette. Aus ihnen wird Zucker gewonnen, der in fast allen Lebensmitteln vorkommt. Außerdem, wenn Zuckerrüben nicht zur Nahrungskette gehörten, wäre deine ganze Argumentation unlogisch. Wozu soll man etwas gentechnisch behandeln mit dem Ziel, dadurch die Ernährung der Weltbevölkerung zu verbessern, wenn es gar nicht zur Nahrung gehört? Denk mal drüber nach, wie bekloppt das ist.

  5. #25
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    Zitat Zitat von Beton Beitrag anzeigen
    Aus ihnen wird Zucker gewonnen, der in fast allen Lebensmitteln vorkommt.
    Man wird aber nie belegen können, ob ein Zucker aus natürlichen oder genmanipulierten Zuckerrüben gewonnen wurde

    Es wird dich vllt entsetzen, aber über 90% der US-Zuckerrüben sind bereits aus gentechnischen Laboren entstanden.
    Mit verbessertem Anbau und Zucht ist keine Ertragssteigerung um das 2- bis 3-fache innerhalb 15 Jahren bei einer relativ alten Kulturpflanze möglich. Der Zuckerertrag pro hektar hat sich rasant entwickelt und die Zuckerrübe hat dabei bereits das Zuckerrohr überholt.

    Die USA produzierten 2007 bereits 24,6 Mrd ltr Ethanol - die ganze EU hingegen im selben Jahr nur 1,77 Mrd ltr.
    In Europa setzt man zur Zeit auf Biodiesel (50% der Weltproduktion) und vernachlässigt Ethanol (5% der Weltproduktion). Das ist meiner Meinung nach ein fataler Fehler, da die Produktion von Biodiesel 5x mehr Fläche in Anspruch nimmt.

    Produktionszahlen 2009:
    Ethanol: EU 4 Mrd ltr, USA 41 Mrd ltr.
    Biodiesel: EU 9 Mrd ltr, USA 2 Mrd ltr.
    Die Anbaufläche der EU und der USA für Biosprit ist in etwa gleich - allerdings "erntet" die USA dabei 230% mehr Biosprit.

  6. #26
    Super-Moderator Avatar von Detlef05
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    Zitat Zitat von Slowmotion Beitrag anzeigen
    Man wird aber nie belegen können, ob ein Zucker aus natürlichen oder genmanipulierten Zuckerrüben gewonnen wurde

    Es wird dich vllt entsetzen, aber über 90% der US-Zuckerrüben sind bereits aus gentechnischen Laboren entstanden.
    Mit verbessertem Anbau und Zucht ist keine Ertragssteigerung um das 2- bis 3-fache innerhalb 15 Jahren bei einer relativ alten Kulturpflanze möglich. Der Zuckerertrag pro hektar hat sich rasant entwickelt und die Zuckerrübe hat dabei bereits das Zuckerrohr überholt.

    Die USA produzierten 2007 bereits 24,6 Mrd ltr Ethanol - die ganze EU hingegen im selben Jahr nur 1,77 Mrd ltr.
    In Europa setzt man zur Zeit auf Biodiesel (50% der Weltproduktion) und vernachlässigt Ethanol (5% der Weltproduktion). Das ist meiner Meinung nach ein fataler Fehler, da die Produktion von Biodiesel 5x mehr Fläche in Anspruch nimmt.

    Produktionszahlen 2009:
    Ethanol: EU 4 Mrd ltr, USA 41 Mrd ltr.
    Biodiesel: EU 9 Mrd ltr, USA 2 Mrd ltr.
    Die Anbaufläche der EU und der USA für Biosprit ist in etwa gleich - allerdings "erntet" die USA dabei 230% mehr Biosprit.
    Im Winter 2010/2011 hatte ein Gericht die Anbau-Zulassung von gv-Zuckerrüben wegen einer unzureichenden Umweltverträglichkeitsprüfung für unzulässig erklärt. Kurz vor der Aussaat im Frühjahr gab die nächsthöhere Instanz den Anbau jedoch wieder frei, wenn auch unter Auflagen. Dazu gehört, dass die gv-Zuckerüben nicht für die Zuckergewinnung zu Ernährungszwecken vermarktet werden dürfen.
    Aber dafür braucht in den USA auch niemand die Zuckerrübe! Wohl aber in Deutschland und dort, wo man weltweit die meisten Zuckerrüben produziert und dazu Zuckerraffinade herstellt. In Russland!
    Dabei wird es vermutlich auch 2012 bleiben. Zudem stagniert die Anbaufläche bei Zuckerrübe in den USA in etwa auf dem Level Deutschlands, in vielen Gebieten der USA ist ihr Anbau aufgrund der Standortansprüche nicht möglich.
    Niemand hat auch nur ein Projekt in der Tasche (und wozu auch), um den Zuckergehalt der Rüben von 16 auf 32 oder 48 % zu steigern, derartige Manipulationen am Rübengenom sind schlichtweg unmöglich. Und niemandem wird es gelingen, gentechnisch statt z. B. 50 Tonnen Rüben je Hektar 100 oder gar 150 Tonnen zu ermöglichen. Das sind Hirngespinste!
    Bei dem jetzigen Sortenmaterial in den USA geht es um gentechnisch induzierte Herbizidresistenz gegen Glyphosat (RoundUp).
    Weltweit wurden 2010 465.000 Hektar gv-veränderte Z.-Rüben angebaut: Praktisch ausschließlich in den USA.
    In vielen Teilen der Welt ist nutzbringend nur der Zuckerrohranbau möglich, der Zuckergehalt bei Z.-Rohr ist höher als bei Z.Rübe, auch am Zuckerrohr wird gentechnisch gearbeitet. Ziel: Bis 2015 25 % mehr Ertrag durch Trockentoleranz und Herbizidresistenz.
    All das geschieht aber nicht mit Blick auf die menschliche Ernährung, sondern die Bioethanolgewinnung genau zu dem Zwecken, die Du hier propagierst. Ein fataler Irrweg, beschritten, weil die Industrieländer nicht willens sind, ihren Verbrauch an Kraftstoffen aus fossilen Energieträgern nachhaltig einzuschränken.
    Dein Gerede von Pflanzengentechnik ist unverantwortlich und egoistisch. Was mich entsetzt, ist die Nachlässigkeit, mit der Du hier vermeintliche Fakten präsentierst!
    NIHIL HUMANI A ME ALIENUM PUTO. -
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  7. #27
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    Zitat Zitat von Slowmotion Beitrag anzeigen
    ... aber zurück zum Thema:
    es geht darum wie man auf steigende Spritkosten reagieren kann.
    Meine Vorschläge hierzu waren:
    - Spritsparende Fahrzeuge verwenden
    - Mehr nachwachsende Rohstoffe als Ersatz für Endliche einsetzen
    - das Auto öfters stehen lassen & alternative Fortbewegungsmittel nutzen (Fahrrad, ÖPNV, Füße )

    Zitat Zitat von Slowmotion
    Dabei ist jedoch auch die Politik gefordert. Sie muss dafür sorgen, dass die nachwachsenden Rohstoffe auch überwiegend im Lande produziert werden (soweit möglich) und Importe genau kontrollieren, damit eben nicht geschieht, dass Urwald abgeholzt wird um dafür Zuckerrohr anzubauen oder Menschen hungern müssen weil statt Nahrung nachwachsende Rohstoffe bei ihnen produziert werden.
    Das zu effektiv zu kontrollieren ist imo nahezu unmöglich. Auf dem Papier besteht diese Kontrolle für Importe in die EU ja schon. Die Wirksamkeit in der Praxis darf man allerdings bezweifeln.

  8. #28
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    Zitat Zitat von Slowmotion Beitrag anzeigen
    Man wird aber nie belegen können, ob ein Zucker aus natürlichen oder genmanipulierten Zuckerrüben gewonnen wurde
    Ach so. Weil man es nicht nachweisen kann, ist es in Ordnung, die Menschen mit einem Müll zu überziehen, den sie gar nicht wollen? Du hast eine geradezu kriminelle Einstellung. Richtig widerlich.

    Es wird dich vllt entsetzen, aber über 90% der US-Zuckerrüben sind bereits aus gentechnischen Laboren entstanden.
    Nein, nichts, das in den USA geschieht, kann mich noch entsetzen. Über die Phase bin ich längst hinweg. Inzwischen traue ich denen alles zu und rechne auch mit allem.

  9. #29
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    Zitat Zitat von Detlef05 Beitrag anzeigen
    Aber wer meint, er könnte durch verstärkten Einsatz alternative Energieträger aus nachwachsenen Rohstoffen das Problem der notwendigen Substitution fossiler Energieträger lösen, befindet sich ganz sicher auf dem Holzweg. Das erkennt jeder unschwer, der gewillt ist, sich mit den daseinsökonomischen Zusammenhängen der globalen Wirtschaft und den Bedürfnissen der Weltbevölkerung zu beschäftigen.

    Da kann ich Dir beipflichten. Wer heutzutage günstig PKW fahren will, kauft sich einen etwas ältlichen US-Schlitten mit 10-12 Litern Verbrauch und rüstet ihn auf LPG um. Richtige Sparfüchse wie ich kaufen sich sogar einen Kleinwagen und opfern den Kofferaum für einen richtig fetten LPG-Tank und tanken dann höhnisch grinsend im benachbarten Billig-Ausland Luxemburg (oder Polen oder Holland oder sonstwo) das LPG. Die Umrüstung kostet bei einem Kleinwagen etwa 2400 Euro und amortisiert sich bei 5 L Benzin bzw. 7 L LPG-Verbrauch innerhalb von 50.000 km. Danach spuckt die Karre de fakto Geld aus..... vor allem dann, wenn man Teile der Fahrleistung beruflich bedingt steuerlich geltend machen kann. In Luxemburg kostet das LPG an der Q8 oder der Tankstelle Potaschbierg derzeit um die 0,54 ct/kg. Viel billiger geht's IMHO nicht mehr.

  10. #30
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    Tankt ihr mal weiter Gas. No risk no fun, was?
    Gladbach und Geldern: Zwei Gas-Autos geraten in Flammen

    zuletzt aktualisiert: 24.07.2012 - 02:30 Mönchengladbach (gap/luk). Durch eine Verpuffung im Gastank ihres Wagens hat eine Autofahrerin aus Mönchengladbach gestern schwere Verbrennungen erlitten. Wie die Polizei mitteilte, hatte die 31-Jährige ihr Fahrzeug betankt. Als sie wieder im Auto saß und losfahren wollte, kam es zur Verpuffung im Fahrzeuginneren. Das Feuer konnte durch einen Zeugen und den Tankstellen-Betreiber gelöscht werden. Auch in Geldern brannte in der Nacht zu gestern ein Auto mit Gasanlage. Dort war ein 30-Jähriger mit seinem Wagen auf einer Landstraße unterwegs, als sich der Innenraum mit Qualm füllte. Durch die Rauchentwicklung verlor der Mann die Übersicht und prallte gegen einen Baum. Er konnte sich selbst aus dem Auto retten. Die Ursachen sind ungeklärt. In Gladbach ermitteln nun das Amt für Arbeitsschutz und die Kripo.

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