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Thema: Deutschland hat Schuld an der Eurokrise, nicht die anderen Staaten

  1. #11
    Demokratie ist im alten Griechenland entstanden, dort konnten die Bürger sich am Platz versammeln und über die Politik im Dorf/Stadt diskutieren; das sollte man nicht vergessen. Heute sind sogar unsere Dörfer zu gross und komplex um nach diesem Prinzip vorzugehen, deswegen sollte man sich die Frage stellen, ob es nicht an der Zeit ist eine neue Option zu suchen oder die alte so zu verbessern, dass es möglich ist dass die Bürger wieder engagiert politik betreiben.
    Wer sich aber eine Demokratie wünscht, sollte nicht vergessen, dass Menschen egal wie und wo immer manipulieren und einige es besser verstehen Menschen durch gekonnte Rhetorik und impostantes Auftreten für die eigene Sache zu gewinnen. Auch früher gab es das bereits...
    Ich will immer mehr lernen, das Nothwendige an den Dingen als das Schöne sehen: – so werde ich Einer von Denen sein, welche die Dinge schön machen. Amor fati: das sei von nun an meine Liebe!
    - Nietzsche

  2. #12
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    Zitat Zitat von SchinTeth Beitrag anzeigen
    Wer sich aber eine Demokratie wünscht, sollte nicht vergessen, dass Menschen egal wie und wo immer manipulieren und einige es besser verstehen Menschen durch gekonnte Rhetorik und impostantes Auftreten für die eigene Sache zu gewinnen. Auch früher gab es das bereits...
    Das ist ja nichts grundsätzlich Schlechtes. Auch für eine gute Sache muss man schließlich überzeugen, oder nenn es manipulieren. Je besser jemand alle anderen davon überzeugen kann, umso besser ist es am Ende für die Gemeinschaft. Natürlich gibt es dabei auch Missbrauch. Aber je mehr sich die Bürger mit direkter Politik auseinander setzen müssen, umso routinierter werden sie darin und umso weniger fallen sie auf falsche Propheten rein.

  3. #13
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    Schuldenkrise
    Euro-Retter wollen an Goldschatz der Bundesbank


    Paris und Berlin wollen nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung die Unabhängigkeit der Bundesbank untergraben. Mithilfe der Goldreserven der Bank soll die Haftung Deutschlands in der Schuldenkrise um mehr als 15 Milliarden Euro erhöht werden.
    Die Regierungen von Frankreich und Deutschland planen einen Angriff auf die Unabhängigkeit der deutschen Bundesbank. Ziel sind deren in Jahrzehnten aufgebauten Gold- und Devisenreserven...
    Die Gold- und Währungsreserven der Bundesbank sind Eigentum der deutschen Bürger; sie werden von der Bundesbank nur verwaltet. Vorgesehen ist offenbar, dass sich die Europäische Zentralbank (EZB) des Goldschatzes bemächtigt...
    Jetzt wollen sie sich das Eigentum der deutschen Bürger aneignen.Das ist schäbigstes Raubrittertum.
    Das ist schon ein Team.Ändschie und der Franzmann

    Quelle
    Glober

    OPUS JUSTITIAE PAX – Das Werk der Gerechtigkeit ist der Frieden

    Pius XII.



  4. #14
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    Zitat Zitat von Fisseler
    Zu behaupten es sei jetzt auch noch Deutschlands Schuld, dass Länder wie Griechenland ihr Geld zum Fenster rausschmeißen und auf die Kosten der nördlichen Länder leben, ist eine Frechheit.

    Deutschland sollte sich an den Rettungsschirmen nicht mehr beteiligen. Das ist rausgeschmissenes Geld.

    Das ist zumindest voreilig...
    Wer am ende "verdienen" wird ist noch abzuwarten!
    Meinst du aller Ernstes das der sogenannte "Rettungsschirm" gegen Deutschland ist?

    Einige Tatsachen solltest du allerdings beachten:
    1. Griechenland ist nicht das letzte Land an der Reihe...
    2. Griechenland hat außer Geld keine andere Hilfe von der EU in Existenzfragen bekommen...
    sehe Sicherheit an seine Grenzen, Illegale Einwanderung obwohl es eindeutig in den EU Gesetze steht!
    Wo diese Hilfen nützlich wären kannst du wahrscheinlich nicht sehen (andere hier drin schon eher)! Aber ein Beispiel sei gesagt: Griechenland gibt mehr Geld aus um seine Grenzen zu "sichern" als alle Länder der EU!!!! Und das könnte z.B. ausfallen wenn...ja wenn die EU dort helfen würde!!!!!
    Kostas leidet an Parhanoia...also vorsichtig!!!

  5. #15
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    Kostas alter Grieche,auch wieder hier.
    Wo diese Hilfen nützlich wären kannst du wahrscheinlich nicht sehen (andere hier drin schon eher)! Aber ein Beispiel sei gesagt: Griechenland gibt mehr Geld aus um seine Grenzen zu "sichern" als alle Länder der EU!!!! Und das könnte z.B. ausfallen wenn...ja wenn die EU dort helfen würde!!!!!
    Italien ist ebenfalls betroffen.Nicht nur Griechenland.Dass das obendrein schäbig ist,die armen teufel wider zurück ins Elend zu schicken,ist hier nicht das Thema.das könnte man in einem anderen Strang diskutieren.Dass die Sicherung der Grenzen ein Punkt unter mehreren ist,wage ich zu bezweifeln.Am Besten wäre wenn Griechenland sich vom Euro verabschieden würde.Deutschland hat schon genug für Griechenland geblutet.Einmal muss Schluss sein.
    Glober

    OPUS JUSTITIAE PAX – Das Werk der Gerechtigkeit ist der Frieden

    Pius XII.



  6. #16
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    Zitat Zitat von Glober Beitrag anzeigen
    Deutschland hat schon genug für Griechenland geblutet.Einmal muss Schluss sein.
    Ist das so? Wurde beim "Bluten" die Beträge gegengerechnet, die Deutschland jahrelang durch seine Exporte nach Griechenland verdient hat? Wurden die exorbitanten Zinsen, die Griechenland für Kredite zahlen muss - auch nach Deutschland (ja, die Deutsche Bank hat ihren Sitz in Deutschland) - gegengerechnet?

    Ich habe Zweifel, ob Deutschland überhaupt schon "geblutet" hat, aber genug "geblutet" sicher nicht.

    Aber das ist natürlich auch ein bisschen ein individuelle Sichtweise. Wer nicht mal 10 Cent in den Opferstock wirft, der will wahrscheinlich auch nicht einen einzigen Euro nach Griechenland überweisen. Sei's drum.

    Mir geht das ganze Griechenland-Bashing mittlerweile ziemlich auf den Keks. Wozu braucht man eine "Gemeinschaft", wenn man in der Krise nicht zusammenhält und der eine dem anderen sein Teufel ist? Unter diesen Umständen lieber den ganzen Euro-Verein auflösen, ist dann eh ein verlogenes Schmierentheater, und jeder murkst fortan wieder für sich alleine.

    Übrigens, vorhin im TV hat ein Experte die Folgen eines Euro-Austritts von Griechenland ganz plastisch und überzeugend erklärt. Nachdem Griechenland weg ist, werden sich die Spekulanten auf die anderen Wackelkandidaten stürzen. Da man mit denen dann ja schlecht anders verfahren kann, werden die dann auch austreten (müssen). Für große Wirtschaftsnationen wie Italien ist der Rettungsschirm eh zu klein. Am Ende bleiben dann nur noch ein paar stabile Nationen übrig, die in der EU verbleiben. Diese sind dann aber wiederum so stark, dass der Euro drastisch aufgewertet wird (siehe derzeit Schweiz), und zwar so hoch, dass unser gesamter Export zusammenbricht. Es kann schlicht kein anderes Land so viel bezahlen. Fazit: Am Ende sind ALLE im Arsch.

    Wäre vielleicht auch das Beste. Bevor nicht alles in Schutt und Asche liegt, werden all die Schlaumis nicht die Klappe halten und solange ist an eine sachliche Bereinigung der Krise nicht zu denken.

  7. #17
    Zitat Zitat von Beton Beitrag anzeigen
    Mir geht das ganze Griechenland-Bashing mittlerweile ziemlich auf den Keks. Wozu braucht man eine "Gemeinschaft", wenn man in der Krise nicht zusammenhält und der eine dem anderen sein Teufel ist?
    100% Deiner Meinung.

    Zitat Zitat von Beton Beitrag anzeigen
    Unter diesen Umständen lieber den ganzen Euro-Verein auflösen, ist dann eh ein verlogenes Schmierentheater, und jeder murkst fortan wieder für sich alleine.
    Wenn du mit Euro-Verein die EU meinst, rate ich ab. Denn ich will daran erinnern, dass sie NICHT ein Markt ist, sondern ein "Völkerbündnis" um soetwas wie den 2ten Weltkrieg in Zukunft zu verhindern; aber das nur am Rande.
    Ich will immer mehr lernen, das Nothwendige an den Dingen als das Schöne sehen: – so werde ich Einer von Denen sein, welche die Dinge schön machen. Amor fati: das sei von nun an meine Liebe!
    - Nietzsche

  8. #18
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    Beton bringts einfach auf den Punkt. Griechenland, Europa sollte Währungstechnisch stark sein da es als Absatzmarkt für die Exportnation Nr.1, nämlich Deutschland dienen soll. Und wenn dafür Kredite ausgegeben werden müssen, dann macht mans halt... die Zinsen bringen das doppelte eh wieder rein.
    Wie sagte Goethe einst schon:"-Die wahre Freundschaft zeigt sich im Versagen der rechten Zeit-". Also wozu eine Gemeinschaft gründen wenn sie bei der ersten, zweiten großen Krise jeder einzelne nur noch an (scheinbar) sein eigenes Wohl denkt?

    Aber wie auch SchinTeth schon sagte. Euro-Verein als "Währungsunion" ist was anderes als die EU als "Völkerbündnis". Aus meiner Sicht gibt es 2-3 unglaublich wertvolle Sachen die Europa im 20. Jahrhundert geschaffen hat. Nato-Doppelbeschluss, Sozialstaat und die Euripäische-Gemeinschaft, -union, -whatever. Und dies bei der ersten großen Krise fallen zu lassen wäre zu Schade.

    MfG
    -Behandle die Menschen so, als wären sie, was sie sein sollten,und du hilfst ihnen zu werden, was sie sein können-

  9. #19
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    Zitat Zitat von SchinTeth Beitrag anzeigen
    Wenn du mit Euro-Verein die EU meinst, rate ich ab. Denn ich will daran erinnern, dass sie NICHT ein Markt ist, sondern ein "Völkerbündnis" um soetwas wie den 2ten Weltkrieg in Zukunft zu verhindern; aber das nur am Rande.
    Ich weiß. Es wird uns ja oft genug gepredigt, dass wir es der EU zu verdanken haben, dass wir seit über 60 Jahren in Frieden in Europa leben können. Aber ist das so? Es lief 60 Jahre prima, da wäre vielleicht auch ohne EU kein Krieg entfacht. Jetzt läuft es aber nicht mehr rund und wenn ich diese unsägliche Hetze in den Medien verfolge, und natürlich auch das, was auf der Straße und in Internetforen von einigen Zeitgenossen so rausgelassen wird, dann bekommt man unweigerlich ein Gefühl, als wollte man zu den Waffen greifen, um sich seine Geld zurückzuholen. Oder wenigstens ein paar Inseln im Gegenwert zu besetzen. Im Moment bietet die EU weder Schutz noch Hilfe, wenn man es mal richtig sieht.

  10. #20
    Zitat Zitat von Beton Beitrag anzeigen
    Ich weiß. Es wird uns ja oft genug gepredigt, dass wir es der EU zu verdanken haben, dass wir seit über 60 Jahren in Frieden in Europa leben können. Aber ist das so? Es lief 60 Jahre prima, da wäre vielleicht auch ohne EU kein Krieg entfacht. Jetzt läuft es aber nicht mehr rund und wenn ich diese unsägliche Hetze in den Medien verfolge, und natürlich auch das, was auf der Straße und in Internetforen von einigen Zeitgenossen so rausgelassen wird, dann bekommt man unweigerlich ein Gefühl, als wollte man zu den Waffen greifen, um sich seine Geld zurückzuholen. Oder wenigstens ein paar Inseln im Gegenwert zu besetzen. Im Moment bietet die EU weder Schutz noch Hilfe, wenn man es mal richtig sieht.
    Eben. Das ist aber kein Argument gegen die EU als Völkerbündnis, sondern eins dafür. Danke dir
    Ich will immer mehr lernen, das Nothwendige an den Dingen als das Schöne sehen: – so werde ich Einer von Denen sein, welche die Dinge schön machen. Amor fati: das sei von nun an meine Liebe!
    - Nietzsche

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