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Thema: Erneuerbare Energien? Nein Danke!

  1. #31
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    Zitat Zitat von Donnert Beitrag anzeigen
    Ich habe an einer Aktion "Stromspar-Check plus" teilgenommen, eigentlich gewusst wie: Energie sparen - heißt Geld sparen. Und ich habe überhaupt nicht erwartet wie gut ich es finde. Also, es kamen geschulte Stromsparhelfer mit ihren Messgeräten ins Haus und haben mich überfragt, etwa wie lange wird geduscht und wie wird geheizt. Und dann haben mir vorgeschlagen Energiesparlampen und Steckerleisten (um etwa Standby-Strom auszuschalten) einzubauen. Und jetzt nach einem Monat des Experimentes sage ich, es lohnt sich. Parallel mit dieser Aktion hat man zur Stromversorgung solarelektrische Anlagen installiert. Na, zum Vergleich. Und was sage ich dazu, Solarenergie reicht für das normale Funktionsfähigkeit der Haushaltsgeräte nicht! Jetzt bin ich gewiss gegen "grüne Energie" gestimmt. Und diese Energiespargeräte sparen wirklich mein Geld!

    Sowas habe ich schon öfter gehört.Aber es wundert mich nicht wirklich,daß der ganze Zinober,hysterisch übers Knie gebrochen,nicht funktioniert.Da erwarten uns sicher noch schlimmere Katastrophen.
    Verantwortungsvoll wäre alle Optionen-auch Atomkraft-verhältnismäßig einzubeziehen.
    Was nutzt es auch wenn das kleine Deutschland inmitten Europas die Energiewende vollzieht und derumherum weiter AKW's aus dem Boden gestampft werden.Und das sind dann eher Thernobylreaktoren.
    Zudem ist es ein Unding meine Zeit und mein Geld zu verplempern um die Aufgaben des Staates zu erfüllen.Würden unsere erarbeiteten Werte nicht verschleudert ,müsste niemand penibel enregiesparen müssen.

  2. #32
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    Energiewende droht gescheitert zu sein? In Polen sollen schon in kommenden Jahrzehnt sechs neue AKW ans Netz gehen und in der Tschechischen Republik vier. Bedeutet das, dass die unkonventionellen Energieträger unsere Hoffnungen nicht befriedigt haben oder was? Außerdem liegen tatsächliche Kosten für neue Atomkraftwerke ein Vielfaches über den von der EU-Kommission angenommenen. Wozu?
    www.solarserver.de/solar-magazin/nachrichten/aktuelles/2014/kw04/zdf-magazin-frontal-21-atomkurs-statt-energiewende-eu-kommission-will-69-neue-atomkraftwerke-fuer-europa.html
    Also unsere Sicherheit kostet ja nichts! Und wenn wir zu der Atom-Energie jetzt zurückkehren, soll das das auch heißen, dass wir keine Lehre aus der Katastrophe in Fukushima gezogen haben? Heute spricht man, die Strahlung da übersteigt Grenzwert um 800 Prozent.
    Außerdem haben wir so viel Geld für die Entwicklung der erneuerbare Energie ausgegeben, wäre es jetzt blöd, auf diese Idee zu verzichten und wieder auf Kernenergie setzen.

  3. #33
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    Wir haben viel Geld in die erneuerbaren gesteckt. Inzwischen sieht man, dass mit denen eine gesicherte und bezahlbare Stromversorgung nicht möglich ist. Statt dessen sind sie zu einem Milliardengrab geworden. Da ist es doch Quatsch, immer weitere Milliarden für diesen Irrweg auszugeben. „Wenn du ein totes Pferd reitest, dann steig ab“
    Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass die meisten Länder wieder auf die zuverlässige, grundlastfähige, umweltfreundliche und günstige Kernenergie setzen.


    Und die Reaktorkatastrophe von Fukushima hatte keine Opfer zur Folge. Und das obwohl Fukushima so niedrige Sicherheitsstandard hatte, dass es in Ländern wie Deutschland niemals hätte betrieben werden dürfen.


    Auch die Baukosten von ca. 4400€ pro kW sind ein realistischer oberer Grenzwert. Natürlich gibt es weltweit verschiedene Firmen, die unterschiedliche KKW mit unterschiedlichen Kosten pro kW anbieten und die hohen Sicherheitsvorschriften in Europa erhöhen den Preis auch, aber viel teurer als 4400€ pro kW dürfte nicht einmal das neue KKW in Finnland werden, obwohl da noch Verteuerungen dazukommen, die aus dem jahrelangen Baustopp für neue KKW und dem daraus folgenden know-how-Verlust resultieren (weil viele der ehemaligen Experten inzwischen in Rente sind). Wenn bei den folgenden Bauprojekten wieder Leute mitarbeiten, die das nötige know how wieder haben (durch Mitarbeit an Projekten wie z.B. dem in Finnland), dann werden einige kostensteigernde Faktoren wieder wegfallen.


    Auch die Zahlen für Photovoltaik sind unrealistisch. Vor 5 Jahren war ich mal bei einer Führung in der Solarfabrik in Arnstadt dabei. Die haben damals Solaranlagen für zehntausend € pro kW verkauft. Natürlich sind die Preise seitdem gesunken, aber nicht so stark wie in dem von dir verlinkten Artikel behauptet. Anderswo auf der Welt (z.B. in China) können Solaranlagen natürlich deutlich billiger hergestellt werden als in Deutschland (durch schlechtere Arbeitsbedingungen usw...), aber die 1500€ pro kW können auch mit chinesischen Anlagen nur erreicht werden wenn die garantierten staatlichen Subventionen, die die Anlagenbetreiber bekommen da mit reingerechnet werden.


    Insgesamt sind KKW wenn man langfristig plant schon die beste Alternative

  4. #34
    Administrator Avatar von tdd
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    Hi
    Zitat Zitat von Benny Beitrag anzeigen
    ca. 4400€ pro kW
    und wie viel Euro gehen davon in die Lagerungs- und Sicherungskosten des Atommülls?

    Zitat Zitat von Benny Beitrag anzeigen
    Und die Reaktorkatastrophe von Fukushima hatte keine Opfer zur Folge.
    Das ist schlicht nicht richtig. Aufgrund günstiger Windverhältnisse gibt es zwar keine direkten Opfer, aber Strahlung tötet bekanntlich auch langsam.
    Nach einem Bericht der Mainichi Daily News wurden während der Evakuierung am 12. März 90 bettlägerige, komatöse oder anderweitig unselbständige Patienten im Futaba-Krankenhaus in Ōkuma zurückgelassen. Die Hälfte davon – überwiegend ältere Menschen – verstarb vor, während oder nach der verspäteten Evakuierung ab dem 15. März. Laut einer Dokumentation der japanischen Rundfunkgesellschaft NHK starben insgesamt 50 bettlägerige Patienten des Krankenhauses.
    Die Medien berichteten über Suizide, die in Zusammenhang mit der Evakuierung oder den wirtschaftlichen Folgen der Katastrophe stehen sollen.

    Spätfolgen durch Strahlung

    Bei Aufnahme zusätzlicher Strahlungsdosen erhöht sich das statistische Risiko einer Krebserkrankung. Wissenschaftler gehen in ersten Schätzungen langfristig von ca. 100 bis 1000 zusätzlichen Krebsfällen infolge der Nuklearunfälle aus. Dies entspricht einem um 0,01 bis 0,1 Prozent erhöhten Krebsrisiko in den kontaminierten Gebieten.Diese Zahlen könnten zu gering sein, um sie statistisch nachzuweisen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Nuklear..._und_Verletzte

    Und die Dorfbewohner die ihr Hab und Gut zurücklassen mussten, sind das auch keine Opfer?
    mfg
    tdd

  5. #35
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    Noch heute Sterben Menschen an den Folgen von Tschernobly und der Atombomben in Japan.

    Der Wind muss nur einmal falsch stehen und schon wären tausende Menschen sofort und noch viel mehr in ein paar Jahren tot.

  6. #36
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    Zitat Zitat von utaweisser Beitrag anzeigen
    Noch heute Sterben Menschen an den Folgen von Tschernobly und der Atombomben in Japan.

    Der Wind muss nur einmal falsch stehen und schon wären tausende Menschen sofort und noch viel mehr in ein paar Jahren tot.

    Ja, so wie in Seveso und Bophal.
    Daher haben wir ja auch die Chemische Industrie verboten, oder so.
    Plutonium hat eine Halbwertszeit, Arsen ist für die Ewigkeit.
    Gefahrenabschätzungen sollten rational durchgeführt werden.

  7. #37
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    Also meinereiner ist nunmehr aus der Fernwärme ausgestiegen, da die Kosten dafür explodieren.
    Zwischenzeitlich heize ich nur noch mit Strom und fahre trotz gestiegener Strompreise günstiger damit.

    Selten verbrauche ich diesen Winter mehr als 4 KW/h am Tag an Strom für die Heizung. Rechne ich dass ich 183 Tage im Jahr zu 4 KW/h am Tag Strom für Heizung brauche, so sind es 732 KW/h im Jahr. 732 KW/h zu 0,2583 Euro = 189,08 Euro Heizkosten im Jahr. Der Wert düfte aber darunter liegen, da man in der Regel keine 183 Tage im Jahr heizt.

    Vom 04.01. 1:00 Uhr bis heute 07.02. 1:12 Uhr verbrauchte ich exakt 98,5 KW/h Strom durch heizen, geteilt durch 34 Tage, komme ich im Schnitt sogar nur auf 2,9 KW/h pro Tag (habe soeben nachgeschaut).
    Sollte der Verbrauch an 183 Tagen im Jahr so "hoch" sein und restliche 182 Tage nicht zu heizen sein, so liegt der Verbrauch nur bei 530,2 KW/h * 0,2583 € = 137,-- Euro im Jahr, bzw 11,41 Euro im Monat, bzw. 0,46 € im Monat je qm.

    Bislang zahlte ich 2,50 € je qm pro Monat etwa für Fernwärme bzw. 750 Euro im Jahr.

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