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Thema: Erneuerbare Energien? Nein Danke!

  1. #21
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    Zitat Zitat von gerdt Beitrag anzeigen
    Da hat doch mal wieder keiner mitgedacht. Über solche fatalen Fehler könnte ich mich dauernd aufregen.
    naja mitgedacht haben schon einige. Das Problem mit dem hinterherhinkenden Netzausbau wird doch schon seit Jahren diskutiert. Das Problem ist nur das niemand
    a) Geld investieren will und
    b) eine Stromleitung in seine Nähe haben will.

  2. #22
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    Sonne, Wind und Biogas kostenlos... gibt´s heute überhaupt was kostenlos? Man redet jetzt von dem Kraftwerksneubau auf grünen Strom.
    Erstens, soll man zuerst die Ausgaben für den Abbau und die Entsorgung von AKWs, von Atommüll und sonstigem verstrahlten Material... in Rechnung ziehen und dann über den Vorteil der erneuerbaren Energiequellen reden?
    Zweitens, niemand denkt über Stromausfälle. Wenn jeder Bürger ein Windrad oder eine Solaranlage aufstellen kann, dann können RWE und E.ON. plötzlich pfuschen beginnen und auf die Privathaushalte werden zusätzliche Kosten aufbürdet. Da Wind- und Solarstrom sehr unregelmäßig und unvorhersehbar anfallen, müssen zusätzlich in hohem Masse konventionelle Kapazitäten vorgehalten werden. Wind und Solarstrom ersetzt diese Kapazitäten also nicht!
    Richtig heißt: durch Atomausstieg hat man keine billige Ressourcen mehr. Das deutsche Volk hat gegen AKWs rebelliert, nun muss die Dummheit auch bestraft werden. Wir werden sehen, in wie viele Jahren wird der Strompreis von 50 ct pro kWh erreichen!

  3. #23
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    Du bist auch so eine billige Ressource. *kopfschüttel* Gerade hast du doch selbst erkannt, dass durch Abbau und Entsorgung ausgedienter AKWs, Atommüll und verstrahltem Material immense Kosten entstehen, für die keiner aufkommen will. Da erzähl uns doch nicht so einen Quark, dass Atomstrom eine billige Ressource ist.

  4. #24
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    Zitat Zitat von Beton Beitrag anzeigen
    Du bist auch so eine billige Ressource. *kopfschüttel* Gerade hast du doch selbst erkannt, dass durch Abbau und Entsorgung ausgedienter AKWs, Atommüll und verstrahltem Material immense Kosten entstehen, für die keiner aufkommen will. Da erzähl uns doch nicht so einen Quark, dass Atomstrom eine billige Ressource ist.
    Right.
    Atomstrom ist effektiv gesehen eine der teuersten Ressourcen.
    Wenn man heute Kohle verfeuert, ist die Auswirkung nach paar hundert oder tausend Jahren weg.
    Ausgebrannte Brennstäbe strahlen noch in 10.000 Jahren und keiner weiß, ob die heutigen Endlager noch in 10.000 Jahrten den Menschen bekannt sind.
    Theoretisch sollte man alle Brennelemente zur Sonne senden (war ursprünglich mal der Plan), aber aus Geldgier wird das nicht gemacht. Und somit legt man tickende Bomben für nachfolgende Generationen.

    Ich bin auch ein Gegner von Elektrofahrzeugen. Sie verschleiern bei der Fahrt nur, dass die Umwelt durch Stromerzeugung verpestet wird.
    Alle heutigen Elektroautos sind schädlicher als Verbrennungsmotoren.
    Den Sprit für Verbrennungsmotoren kann man auch biologisch herstellen.
    Dieser Treibstoff ist haltbar - Strom dagegen nicht.

    Mein Auto ist energiesparend obwohl Verbrennungsmotor drinne ist. Ist nix besonderes und verbraucht nur 4,6 ltr/100km im Schnitt. Ich fahre mit E10, und täte auch mit E100 fahren wenn es das Auto vertragen würde. Andere fahren mit E-Autos die zur Stromerzeugung 10 kg Braunkohle oder mehr auf 100 km verfeuern um den entsprechenden Strom herzustellen...
    Noch gar nicht mitgerechnet wieviel Braunkohle verfeuert werden muss, um die Batterien herzustellen...

  5. #25
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    Zitat Zitat von Slowmotion Beitrag anzeigen
    Right.
    Atomstrom ist effektiv gesehen eine der teuersten Ressourcen.
    Wenn man heute Kohle verfeuert, ist die Auswirkung nach paar hundert oder tausend Jahren weg.
    Ausgebrannte Brennstäbe strahlen noch in 10.000 Jahren und keiner weiß, ob die heutigen Endlager noch in 10.000 Jahrten den Menschen bekannt sind.
    Theoretisch sollte man alle Brennelemente zur Sonne senden (war ursprünglich mal der Plan), aber aus Geldgier wird das nicht gemacht. Und somit legt man tickende Bomben für nachfolgende Generationen.

    Ich bin auch ein Gegner von Elektrofahrzeugen. Sie verschleiern bei der Fahrt nur, dass die Umwelt durch Stromerzeugung verpestet wird.
    Alle heutigen Elektroautos sind schädlicher als Verbrennungsmotoren.
    Den Sprit für Verbrennungsmotoren kann man auch biologisch herstellen.
    Dieser Treibstoff ist haltbar - Strom dagegen nicht.

    Mein Auto ist energiesparend obwohl Verbrennungsmotor drinne ist. Ist nix besonderes und verbraucht nur 4,6 ltr/100km im Schnitt. Ich fahre mit E10, und täte auch mit E100 fahren wenn es das Auto vertragen würde. Andere fahren mit E-Autos die zur Stromerzeugung 10 kg Braunkohle oder mehr auf 100 km verfeuern um den entsprechenden Strom herzustellen...
    Noch gar nicht mitgerechnet wieviel Braunkohle verfeuert werden muss, um die Batterien herzustellen...
    Da kann ich nur in jeden einzelnen Punkt zustimmen, aber das man die Brennstäbe gen Sonne schicken kann, damit habe ich mich ja noch nie beschäftigt. Das ist sehr interessant.

  6. #26
    Administrator Avatar von tdd
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    Zitat Zitat von Slowmotion Beitrag anzeigen
    Theoretisch sollte man alle Brennelemente zur Sonne senden (war ursprünglich mal der Plan), aber aus Geldgier wird das nicht gemacht. Und somit legt man tickende Bomben für nachfolgende Generationen.
    Hi
    das wurde nicht aus Geldgier nicht gemacht, sondern aus Sicherheitsgründen. Wenn so eine Rakete explodiert (und das tun die gerne mal), dann würde sich das strahlende Material über ein weites Gebiet verteilen.
    mfg
    tdd

  7. #27
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    wobei das Geld sicher auch ein entscheidender Faktor ist/war.
    Schau dir die Kilopreise an, um etwas in den Erdorbit zu befördern. Und um es von da in die Sonne zu schiessen, brauchst du nochmal zusätzlich Unmengen an Treibstoff. Die Kosten-Nutzen-Rechnung dafür wäre jenseits von gut und böse.

  8. #28
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    Zitat Zitat von Imago Beitrag anzeigen
    wobei das Geld sicher auch ein entscheidender Faktor ist/war.
    Schau dir die Kilopreise an, um etwas in den Erdorbit zu befördern. Und um es von da in die Sonne zu schiessen, brauchst du nochmal zusätzlich Unmengen an Treibstoff. Die Kosten-Nutzen-Rechnung dafür wäre jenseits von gut und böse.
    Die Kosten-Nutzen-Rechnung, soso. Für eine verlässliche Kosten-Nutzen-Rechnung braucht man den Preis der Kosten und den Preis des Nutzens. Während es sicher kein allzu großes Problem darstellt, den Preis für die Kosten centgenau zu kalkulieren, glaube ich nicht, dass irgendwer auf dem Globus in der Lage ist, den Preis des Nutzens auch nur annähernd realistisch zu beziffern. Folglich läuft es wie üblich darauf hinaus, dass es den leichtsinnigen Atombefürwortern auf jeden Fall zu teuer ist, weil nach ihnen sowieso nur noch die Sintflut kommt.

  9. #29
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    Das Problem ist doch nicht die schwer kalkulierbare Kosten-Nutzen-Rechnung, sondern in erster Linie dass die Kosten für die Entsorgung des Atommülls von den Stromkosten getrennt sind. Solange die Beseitungskosten weiter vom Staat getragen werden, können die Atomstrombefürworter weiter mit ihren billigen cent/khw-Preisen argumentieren.
    Müssten die Betreiber _alle_ Kosten selber tragen, würde jede (egal wie vage) Kosten-Nutzen-Rechnung Atomstrom als unrentabel ausweisen.

    Fairerweise müsste man dann natürlich auch die Milliarden Euros, die für die Renaturierung der Kohletagebaue ausgegeben werden, auf den Strompreis draufhauen. Letztlich würde man relativ einfach zu der Schlussfolgerung kommen, dass die anpriesene billige Energie aus fossilen Rohstoffen ein totalen Blendwerk ist.

    Aber da Deutschland als Industrie- und Exportnation natürlich um jeden Preis die Fabriken und Förderbänder so billig wie möglich am Laufen halten muss, ist so eine Sichtweise politisch wohl nicht tragbar.

  10. #30
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    Ich habe an einer Aktion "Stromspar-Check plus" teilgenommen, eigentlich gewusst wie: Energie sparen - heißt Geld sparen. Und ich habe überhaupt nicht erwartet wie gut ich es finde. Also, es kamen geschulte Stromsparhelfer mit ihren Messgeräten ins Haus und haben mich überfragt, etwa wie lange wird geduscht und wie wird geheizt. Und dann haben mir vorgeschlagen Energiesparlampen und Steckerleisten (um etwa Standby-Strom auszuschalten) einzubauen. Und jetzt nach einem Monat des Experimentes sage ich, es lohnt sich. Parallel mit dieser Aktion hat man zur Stromversorgung solarelektrische Anlagen installiert. Na, zum Vergleich. Und was sage ich dazu, Solarenergie reicht für das normale Funktionsfähigkeit der Haushaltsgeräte nicht! Jetzt bin ich gewiss gegen "grüne Energie" gestimmt. Und diese Energiespargeräte sparen wirklich mein Geld!

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