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Thema: Erneuerbare Energien? Nein Danke!

  1. #1
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    Erneuerbare Energien? Nein Danke!

    Kanzlerin Merkel sagt: "Wir alle wollen schnellmöglich aus der Kernenenergie aussteigen und in die Erneuerbaren Energien ein- und umsteigen."
    Verzeihung! Wer sind diese "alle"? Ich für meine Person bin damit ganz einverstanden, dass alle AKWs in Deutschland stillgelegt werden sollen. Aber ich bin gegen das Ein- und Umsteigen in die erneuerbaren Energien. Unser Staat hat bereits mehr als 60 Milliarden Euro für den AKW-Bau ausgegeben. Nun müssen wir noch 60 Milliarden Euro ausgegeben, um die AKWs abzubauen! Dabei wird der Atom-Abbau nach vorläufigen Berechnungen der Experten 50 (!) Jahre dauern! Und bestimmt wird das für uns noch teurer! Die Kosten nur für AKWs sind also mehr als 120 Milliarden Euro! Man addiere noch die Kosten für die Forschung und Schaffung der alternativen Energien (Windparks, Sonnen- und Flutkraftwerke usw.) Dazu noch der Schaden, den der Umwelt die Alternativen zufügen. (Vom Schaden von AKWs will ich gar nicht sprechen.) Na, was haben wir im Ergebnis? Umweltkatastrophen und weggeworfene Steuergelder!
    Meine Freunde, wäre es nicht lieber, Öl und Gaz nach wie vor zu benutzen?

  2. #2
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    Ja die GazProminenten würden sich über eine solche Entwicklung wirklich freuen!
    Die allerbeste Lösung ist allerdings immer das Sparen. Strom, der nicht verbraucht wird, hat keine Folgekosten ( Ausnahmen im EEG geregelt ). Der Abbau der AKW wird nicht solche Zeiträume benötigen. Das KKW-Nord bei Lubmin, abgeschaltet 1990, ist im Prinzip vollständig zurückgebaut. Wir haben also sowohl die Erfahrung als auch die Technik für solche Rückbaumaßnahmen.
    Wichtig sind in der Zukunft Netzausbau und Speichertechniken. Hier entscheidet sich auch die Zukunft ganzer (energieintensiver) Industriezweige. Allein die Aufstellung von ein paar tausend neuen Windmühlen löst die Energieprobleme nicht, auch wenn Lobbyisten das gern behaupten.
    Windenergie ist nicht grundlastfähig! Deshalb muss nahezu die gesamte Kapazität der WKA auch noch mit konventioneller Technik vorgehalten werden. Das treibt die Kosten schon jetzt und wird zukünftig noch mehr eingepreist werden. Außerdem wird der Bau von konventionellen Kraftwerken für die Abdeckung von Spitzenlast/Schwachwind finanziell unattraktiver. Wer statt 8000h nur 3000h im Jahr Strom liefert, muss aber trotzdem genauso sein Personal vorhalten ,seine Investitionen abschreiben und alle vorgeschriebenen Wartungen und Sicherheitsprüfungen durchführen. KWK ist im Sommer (Schwachwindzeit) auch nicht der betriebswirtschaftliche Brüller. Jede Speichertechnik ist außerdem mit Verlusten verbunden.

    Kleine Rechnung: Einspeisevergütung für WKA :9,2ct/kwh Speichertechnik mit jeweils 70% Wirungsgrad heisst 0,7*0,7= Gesamtwirkungsgrad 49% also 9,2/0,49=18,77 ct/kwh Preis ohne Anlagenkosten der Speicherung. Gegenwärtiger Handelspreis EEX ist (für Grundlastverträge) 5,9 ct/kwh!

    Technisch ist vieles machbar, aber es muss auch bezahlt werden!

  3. #3
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    Öl und Gas reichen beim derzeitigen Verbrauch noch wenige Jahrzehnte - und das nur, wenn man die Vorkommen nicht durchgeknallten Diktatoren überlässt. Naiver als die Atomkraft von heute auf morgen durch erneuerbare Energien ersetzen zu wollen ist nur, die Atomkraftwerke abzuschalten ohne erneuerbare Energien als Alternative in Betracht zu ziehen...
    "The government's view of the economy can be summed up in a few short phrases: If it moves, tax it. If it keeps moving, regulate it. And if it stops moving, subsidize it." - Ronald Reagan

  4. #4
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    Und Sie? Sind Sie bereit?

    Wie eine Emnid-Umfrage im Auftrag der Kommunikationsberatung Ketchum Pleon in Düsseldorf weiter ergab, würden 39 Prozent einen Preisaufschlag von maximal 50 Euro im Jahr akzeptieren. 17 Prozent würden auch 100 Euro zahlen. Mehr als 100 Euro Aufschlag sind hingegen nur 9 Prozent der Bevölkerung bereit zu bezahlen, ergab die Umfrage, die der Deutschen-Presse-Agentur am Freitag vorlag.
    Quelle: Focus Online

    Und wie stehen Sie dazu? Ich für meine Person bin nicht bereit, für die grüne Energie zu viel zu zahlen. Die Preise für Lebensmittel, Energiepreise, Kommunalabgaben steigen immer mehr. Dabei werden die Löhne gekürzt oder bleiben im glücklichsten Falle auf demselben Niveau. 23,7 Prozent der Bevölkerung halten sich über Wasser; die Privathaushalte stehen schon heute am Ende der Belastungsgrenze! Wir sind von der Krise erfasst! Ein Preisaufschlag kommt also nicht in Frage!
    Hat die Bundesregierung gerechnet, was uns die Forschung und das Einsetzen der Alternativen kosten wird, mmm? Das wird uns Hunderte Millionen Euro kosten, das liegt auf der Hand! Das sind wir Steuerzahler, die zahlen müssen!
    Wozu braucht man Pulver zu erfinden? Erdgas und Erdöl kosten uns viel billiger als grüne Energie. Gerade das muss die merkelsche Regierung in Betracht ziehen und nicht im Fahrwasser der "grünen" Türken segeln!

  5. #5
    Administrator Avatar von tdd
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    Hi
    ja klar. Also der Ölpreis kennt nur eine Richtung. Nach oben. Erdgas das gleiche. Kohle? Nicht nur Glück auf, auch Preis rauf! Uran ist auch nicht günstig und die Entsorgung ist ungeklärt.

    Der Preis für Wind und Sonne ist hingegen konstant geblieben. Früher waren Ökostromtarife bei den Strompreisvergleichseiten unter ferner liefen auf Seite 3 oder 4. Heute stehen sie schon in den Top10, wenn nicht sogar schon besser.
    mfg
    tdd

  6. #6
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    Nur scheinbar...

    Man sagt, die Atomenergie sei die sicherste und umweltfreundliche Energie. Ob das wirklich so ist? Und wie steht es mit Tschenobyl? Wie ist es mit Fukushima? Von Sicherheit ist keine Rede da! Ja, die Atomunfälle passieren nicht oft, aber derer Auswirkungen erleben die Menschen jahrzehntelang! Die Atomkraftwerke fügen der Umwelt kolossalen Schaden zu. Vielleicht stoßen die AKWs weniger Radioaktivität als Kohlenkraftwerke aus. Aber es besteht das Problem der Endlagerung radioaktiver Abfälle, das bis jetzt nicht gelöst bleibt! Wir bekommen den A-Strom und verschmutzen gleichzeitig unseren Boden mit radioaktiven Abfällen! Was man auch sagen mag, ist die Kernenergie fern von der Vollkommenheit... Fern vom Gipfel der Vollendung ist auch die sog. "grüne" Energie, die man uns aufzwingen. Z.B. Solarwärmekraftwerke. Die Wissenschaftler haben bewiesen, dass der Solarbatteriebetriebe millionenlan mehr Giftstoffe als AKWs und Gaskraftwerke ausstoßen! Windkraftwerke und andere Alternativen fügen der Umwelt auch sehr großen Schaden zu. Die Umweltfreundlichkeit der erneuerbaren Energien ist also nur scheinbar...

  7. #7
    Administrator Avatar von tdd
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    Hi
    was soll das? Verunsicherung schüren? Kein Plan von nichts und nicht den Hauch eines nachweises.
    mfg
    tdd

  8. #8
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    Mindestens ist es preisguenstiger...

    Ihr wisst natürlich, dass aktionen und mahnwachen für den atomausstieg montags bundesweit stattfinden. Ich bin damit einvestanden, dass die atomenergie zu schädlich und zu gefährlich ist. Früher hatten solche massenaktionen einen sinn. Nun braucht man nicht mehr auf die Straßen zu gehen. Denn die bundesregierung hat den atomausstieg bereits beschlossen, die akws werden stufenweise stillgelegt. Warum demonstriert man immer noch? Das ist die inbetriebnahme der alternativen, die der sog. "grünen" energie, gegen die man sich auflehnen müsste und die man uns nun aufzwingt! Windkraftwerke, solarkraftwerke, flutkraftwerke usw. – all das ist doch schrecklich teuer! Außerdem sind die alternativen unvollkommen, sie produzieren ausreichend energie nicht. Wozu muss man was zu erfinden und dabei immense geldsummen dafür ausgeben, was auch umweltschädlich ist?! Unsinn! Meiner meinung nach wäre es besser, auch weiter gas, öl zu benutzen. Mindestens ist es preisguenstiger...

    Edit: Weil mir diese Thesen bekannt vorkamen, wurde der Beitrag verschoben. Schöne Grüße an Yum & Drum...

  9. #9
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    Zitat Zitat von Drum Beitrag anzeigen
    Früher hatten solche massenaktionen einen sinn. Nun braucht man nicht mehr auf die Straßen zu gehen. Denn die bundesregierung hat den atomausstieg bereits beschlossen, die akws werden stufenweise stillgelegt.
    Nun, ich habe nicht genug Zeit, mich den Demonstrationen anzuschließen, aber ich finde sie gut, ich unterstütze sie und ich halte sie im Gegensatz zu dir für sinnvoll. Die Bundesregierung hat den Atomausstieg beschlossen? Ach, was du nicht sagst. Ich erinnere mich, dass schon einmal eine Bundesregierung den Atomausstieg beschlossen hatte. Dann kam aber eine andere Regierung und beschloss den Ausstieg vom Ausstieg. Mit anderen Worten, sie beschloss, die Atomkraftwerke deutlich länger laufen zu lassen als vorher. Das Unglück in Japan mit seinen schrecklichen Folgen überzeugte die deutschen Bürger dann mehrheitlich, dass diese Technik im Zweifelsfall unbeherrschbar ist. Ich betone, die Bürger, nicht die Regierung. Eine Opportunistin wie Merkel erkennt darin die Gefahr, nicht wiedergewählt zu werden und darum beugt sie sich der momentanen Stimmung. Wie es in einem Jahr aussieht, wenn Fukushima nicht mehr in den Medien vorkommt, ist eine ganz andere Frage. Ebbt die Ablehnung gegen Atomkraft in der Bevölkerung ab, ist ein erneuter Ausstieg vom Ausstieg möglich. So viel zu deiner Aussage, die Regierung hätte beschlossen.

    Für mich ist das Thema erst dann abgehakt, wenn der Ausstieg Gesetzeskraft hat und zwar in der Weise, dass keine Nachfolgeregierung etwas daran ändern kann.

    Zitat Zitat von Drum Beitrag anzeigen
    Windkraftwerke, solarkraftwerke, flutkraftwerke usw. – all das ist doch schrecklich teuer!
    Die Energieriesen und die Befürworter von Atomstrom, die eigentlich nur nachplappernde Vasallen der Energieriesen sind, behaupten nur, dass alternative Energieerzeugung schrecklich teuer sei. Erstaunlich ist nur, dass die Konzerne selbst auch z.B. Solarparks bauen. Warum tun die das, wenn es doch so schrecklich teuer und unproduktiv ist? Kann es so sein, dass die Energieriesen es nicht mögen, dass Energie dezentral von jedermann produziert werden kann, wo sie doch so gerne ihr Oligopol auf Stromerzeugung pflegen wollen?

    Zitat Zitat von Drum Beitrag anzeigen
    Meiner meinung nach wäre es besser, auch weiter gas, öl zu benutzen. Mindestens ist es preisguenstiger...
    Erstens ist Gas und Öl irgendwann zuende. Wann es so weit ist, wird kontrovers diskutiert, aber Tatsache ist, dass es nicht mehr ewig lange dauert. Früher oder später braucht man also doch einen anderen Energieträger. Dann ist es doch besser früher als zu spät. Die Energie der Sonnenstrahlen bleibt uns jedenfalls erhalten, nutzen wir sie.
    Zweitens ist es leicht dahergesagt, dass Gas- und Ölkraftwerke preisgünstiger sind. Ein modernes Kraftwerk mit der neuesten Filtertechnologie und was sonst noch "State of the Art" ist, kostet auch nicht gerade wenig. Auf jeden Fall mehr als noch vor 10 - 20 Jahren. Photovoltaik hingegen wird zunehmend günstiger und effizienter, die Entwicklung ist da sicher noch nicht am Ende. Gemäß einem Bericht, den ich vor längerer Zeit mal las, sind PV-Anlagen in Südeuropa im Kosten-Nutzen-Verhältnis einem Gas- oder Ölkraftwerk überlegen. Für Norddeutschland wird deine Skepsis sicher noch angebracht sein, aber für Süddeutschland wäre ich an deiner Stelle zurückhaltend und würde vorsichtshalber noch mal nachrechnen.

  10. #10
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    Seit Tagen dreht sich kein Windrad im Norden, kaum ein Sonnenstrahl verirrt sich auf die vielen Solarzellen. Aber trotzdem haben wir Strom und Wärme. Dank Kohle und Atom, trotz der Grünen.
    Woher beziehen jetzt die vielen "Ökostrom"-Anbieter jetzt ihren Strom? Aus Temelin oder Cadarache?

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