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Thema: Mindestlohn per Gesetz

  1. #11
    Gesperrter Benutzer
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    Falsch!

    Hier nochmal richtig:

    Sozialismus = Kommunismus = Marxismus = Leninismus = Maoismus = Stalinismus = Die Linke = SPD = DKP = KPD = WASG

    Die einen ein bissl mehr die anderen ein bissl weniger!

  2. #12
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    Dass sich der Mindestlohn auf Stundensatz noch nicht laengst durchgesetzt hat ist mir raetselhaft. Ich spreche hier von Stunden/ML fuer ungelernte Arbeiter. Besonders bei der heutigen Wirtschafts- und Soziallage in welcher erhoehte Wettbewerbsfaehgkeit bei Unternehmer sowie Staat gefordert sind. Mehr Teilzeit Jobs entlasten den Arbeitgeber finanziell und verbessern die Moeglichkeit fuer Unterprivilegierte den Lebensunterhalt zu sichern. Sagen wir E 7.50/h - E 9.00/h, so irgendwo dazwischen? 'Ein Euro Jobs' sind einfach sozial unverantwortlich.

  3. #13
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    Ein-Euro-Jobs sind ja auch keine Arbeitsstellen. Ein-Euro-Jobs sind dazu gedacht, Langzeitarbeitslose wieder an den geregelten Arbeitsalltag zu gewöhnen. Die berühmte Ein-Euro-Bezahlung war am Anfang der Idee garnicht vorgesehen. Sie wurde später hinzugefügt, um den "Angestellten" eine Aufwandsentschädigung zu geben.

    Zitat Zitat von Mr. Noob
    Sozialismus = Kommunismus = Marxismus = Leninismus = Maoismus = Stalinismus = Die Linke = SPD = DKP = KPD = WASG
    Das ist doch das gleiche, was ich auch geschrieben habe...
    Vor dem Gesetz sind alle gleich. Das sagen die, die hinter dem Gesetz stehen.

    *in love* Kurt Cobain 1967-1994 *in love*

  4. #14
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    Ich denke auf Dauer ist der Mindestlohn keine besonders elegante Lösung.
    Der Wert des Geldes verändert sich und der Lohn beeinflusst den Wert des Geldes.

    Eine m.E. sinnvolle Überlegung wäre ein maximallohn, soi etwa in der Art das der am meisten Verdienende innerhalb einer Firma nicht mehr als das 10-Fache des Durchschnittslohns erhalten
    darf.
    Um mehr zu verdienen müsste der Chef der firma in diesem Falle auch die Angestellten mehr verdienen lassen, auf Dauer wohl ein sehr stabiles und sinnvolles System.

    Zitat Zitat von Mr. Noob Beitrag anzeigen
    Falsch!

    Hier nochmal richtig:

    Sozialismus = Kommunismus = Marxismus = Leninismus = Maoismus = Stalinismus = Die Linke = SPD = DKP = KPD = WASG

    Die einen ein bissl mehr die anderen ein bissl weniger!
    FALSCH

    Kommunismus ist nicht gleich stalinismus/Maoismus/Leninismus

    Genaugenommen waren Mao und Stalin keine "echten" Kommunisten, da sie die kommunistischen Prinzipien der DEMOKRATIE völlig verachtet haben. Das einzige was an diesen Diktatoren kommunistisch war war die Wirtschaftsform. Aber Kommunismus ist mehr als das.

  5. #15
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    Zitat Zitat von Fritz7 Beitrag anzeigen
    Ich denke auf Dauer ist der Mindestlohn keine besonders elegante Lösung.
    Der Wert des Geldes verändert sich und der Lohn beeinflusst den Wert des Geldes.

    Eine m.E. sinnvolle Überlegung wäre ein maximallohn, soi etwa in der Art das der am meisten Verdienende innerhalb einer Firma nicht mehr als das 10-Fache des Durchschnittslohns erhalten
    darf.
    Um mehr zu verdienen müsste der Chef der firma in diesem Falle auch die Angestellten mehr verdienen lassen, auf Dauer wohl ein sehr stabiles und sinnvolles System.



    FALSCH

    Kommunismus ist nicht gleich stalinismus/Maoismus/Leninismus

    Genaugenommen waren Mao und Stalin keine "echten" Kommunisten, da sie die kommunistischen Prinzipien der DEMOKRATIE völlig verachtet haben. Das einzige was an diesen Diktatoren kommunistisch war war die Wirtschaftsform. Aber Kommunismus ist mehr als das.
    1. Der Vorschlag ist ziemlich kommunistisch, und außerdem würde er die mittelständischen Unternehmen kaputt machen. Erklärung: Der Gewinn eines Unternehmens ist jeden Monat anders. So würden die Angestellten erstmal jeden Monat ein anderes Gehalt bekommen. Es gibt Einnahmen und Ausgaben. Das was an Einnahmen mehr ist als Ausgaben, dass darf der Chef als Profit behalten. Stellen wir uns vor, ein Unternehmen macht 100.000 Euro Umsatz. Davon gehen 50.000 als Fixkosten weg. Dann hat er noch zwei Angestellte, die jeweils 3.000 Brutto bekommen. Dann wären wir bei 56.000 Euro Ausgaben im Monat und als Profit bleibt noch 44.000 Euro. Der Chef darf aber nur 30.000 Euro behalten. Was passiert dann mit den restlichen 14.000 Euro?

    Du kannst einem nicht einfach erwirtschaftetes Geld wegnehmen.
    Vor dem Gesetz sind alle gleich. Das sagen die, die hinter dem Gesetz stehen.

    *in love* Kurt Cobain 1967-1994 *in love*

  6. #16
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    Zitat Zitat von Teckleberry Beitrag anzeigen
    1. Der Vorschlag ist ziemlich kommunistisch,
    Ach nein, wie furchtbar, na wenn das Kommunistisch ist dann gehts natürlich nicht.

    Zitat Zitat von Teckleberry Beitrag anzeigen
    und außerdem würde er die mittelständischen Unternehmen kaputt machen. Erklärung: Der Gewinn eines Unternehmens ist jeden Monat anders. So würden die Angestellten erstmal jeden Monat ein anderes Gehalt bekommen. Es gibt Einnahmen und Ausgaben. Das was an Einnahmen mehr ist als Ausgaben, dass darf der Chef als Profit behalten. Stellen wir uns vor, ein Unternehmen macht 100.000 Euro Umsatz. Davon gehen 50.000 als Fixkosten weg. Dann hat er noch zwei Angestellte, die jeweils 3.000 Brutto bekommen. Dann wären wir bei 56.000 Euro Ausgaben im Monat und als Profit bleibt noch 44.000 Euro. Der Chef darf aber nur 30.000 Euro behalten. Was passiert dann mit den restlichen 14.000 Euro?

    Du kannst einem nicht einfach erwirtschaftetes Geld wegnehmen.
    Ganz einfach
    Die restlichen 14000 Euro werden aufgeteilt.
    Der Chef bekommt 10000 Euro und die zwei angestellten je 2000 Euro.

    auf diese Weise besteht nicht nur für den Chef sondern auch für die Angestellten eine Motivation, Leistung zu bringen.
    Und vor allem ist es um ein vielfaches gerechter und sozialer als das jetzige System.

  7. #17
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    Zitat Zitat von Fritz7 Beitrag anzeigen
    Ach nein, wie furchtbar, na wenn das Kommunistisch ist dann gehts natürlich nicht.
    LEs dich mal in ein paar ältere Beiträge von mir ein.
    Sei vorsichtig, einfach loszuschreien, bevor du dich nicht informiert hast.
    Vor dem Gesetz sind alle gleich. Das sagen die, die hinter dem Gesetz stehen.

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  8. #18
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    Ganz einfach
    Die restlichen 14000 Euro werden aufgeteilt.
    Der Chef bekommt 10000 Euro und die zwei angestellten je 2000 Euro.
    Klingt ja schön und gut,ginge aber am Sinn eines Mindestlohnes vorbei. Die Einführung eines Mindestlohnes wäre ersteinmal ein Eingriff der Politik in die Wirtschaft und in das Besitzrecht. Ich schreibe dem Unternehmer vor,was er mit einem Teil seines erwirtschafteten Geldes zu tun hat. Dieses Eingreifen sehe ich als legitim,wenn es dazu dient, extreme Verzerrungen,hier in Form von Lohndumping, aufzuheben und den Menschen ein auskommen zu garantieren. Und genau hier ist Schluß. Alles weitere,eine Erhöhung der Motivation oder Verbesserung der Verteilungsgerechtigkeit,oder was einem noch so alles in dieser Richtung einfallen mag, läßt mich die Verhältnissmäßigkeit eines staatlichen Eingriffs nichtmehr erkennen.

  9. #19
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    Da schauen wir nun auf mehrere tausend Jahre Geschichte zurück in der jede Gesellschaft daran zu Grunde gegangen ist, daß das Besitzrecht ein kleiner Minderheit über das Gemeinwohl gestellt wurde. Innerhalb einer Gesellschaft wird es immer Aussenseiter geben, die nicht an den Errungenschaften der Gesellschaft teilhaben werden, weil sie deren Regeln nicht befolgen wollen oder können. Wir nähern uns aber wieder, wie bspw schon die Römer, einem Punkt an dem immer mehr Menschen zu Gunsten der Anhäufung des materiellen Bestandes bei einer geringen Minderheit die Teilhabe einfach versagt wird. Immer mehr Menschen wird die Grundlage entzogen an den Errungenschaften unserer Gesellschaft, sei es technologisch, medizinisch, im Bildungssektor etc, teilnehmen zu können. Es herrscht ja keinerlei Mangel als solches, sondern die Güter werden den Menschen vorenthalten. Einzig zu dem Zweck der Bereicherung einer selbsternannten Elite. Diese Elite also (Schmocks oder Hawacks darf ich ja nicht schreiben ) hat sich in so eine blinde und dumme Habgier gesteigert, daß sie über kurz oder lang auch den eigenen Besitzstand gefährdet. Scheinbar glauben da mittlerweile einige ihr eigenes Geschwätz, daß sie irgendeine Last der Gesellschaft oder des Staates tragen würden. Dem ist aber nicht so. Die Wege in die Kassen sind mannigfaltig, aber die Träger der Last sind einzig und alleine die Konsumenten. Entzieht man nun den Konsumenten die Mittel indem ein immer größerer Anteil der Wertschöpfung zwecks Einlagerung bei der sog. Elite, schadet man damit der Wirtschaft und steuert systematisch auf den Kollaps zu. Irgendwann ist der Zenit der Tragbarkeit aller Systeme überschritten und es folgt der rapide Zusammenbruch. Und wir stehen nur noch um Haaresbreite weg vom Abgrund.
    Aber man wird nicht müde immer neue Tricks auszubrüten um den Arbeitnehmern Anteile aus der Wertschöpfung abzuluchsen. Ein hübsches Beispiel sind die sog. Lohnnebenkosten. Es gibt keine Lohnnebenkosten. Es gibt nur Lohnkosten. Das ist der Anteil den der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer von der Wertschöpfung zuteilt. Die Senkung der sog. Lohnnebenkosten dient nur dazu den Wertschöpfungsanteil der Arbeitgeber zu erhöhen. Die dadurch entstehenden Fehlbeträge in den Kassen müssen aus Steuermitteln beglichen werden. Um dies zu bewerkstelligen werden ausschließlich Verbrauchssteuern erhöht. Es zahlt also der Konsument. Dem fehlen aber in zunehmenden Maße die Mittel. Denn zusätzlich zu der Lohnsenkung über die sog. Lohnnebenkosten wird jede Erhöhung am Rohstoffmarkt sofort auf die Preise aufgeschlagen. Häufig auch gerne etwas mehr als das.

    Mittlerweile verhält es sich in der BRD wie folgt:
    Von den ca. 80.000.000 Millionen Einwohnern sind ca. 40.000.000 erwerbsfähig.
    10% (ca. 4.000.000) erzielen 90%! des Nettoeinkommens.
    80% (ca.32.000.000) erzielen 10%! des Nettoeinkommens
    10% (ca. 4.000.000) beziehen Alg oder Hartz IVleistungen und werden von den 80% und den Konsumenten, also zum Teil von sich selbst, getragen.

    Würde nun also die 10%ige Minderheit auf 10% ihres Einkommens verzichten, so hätte man die doppelte Menge Geldes zur Verfügung für das Lohneinkommen. Es wäre dann ohne weiteres möglich die Arbeitszeit soweit zu verkürzen das jeder einen Arbeitsplatz hätte wo auch der geringste ein Einkommen erzielen würde das ihm alle Möglichkeiten eröffnet. Der Binnenmarkt würde, wie man so schön sagt, brummen. und das wie verrückt. Diese Wirkung hätte natürlich auch einen Rückkoppelungseffekt auf unsere Handelspartner im Ausland weil auch die Nachfrage nach deren Produkten steigen würde.
    Sämtliche Kassen könnten ihren Auftrag wieder ordentlich wahrnehmen.
    Wir könnten in nicht geahnter Weise in die Bildung investieren. Auch in die Erwachsenenbildung.
    Integration, wie immer man das auch definieren mag, würde sich verselbstständigen. Wegen der mannigfaltigen zu ermöglichenden Bildungsmaßnahmen.

    Das Einzige, was bestimmt nicht zu beklagen wäre, ist das der Besitzstand der 10%igen Minderheit der sog. Elite unangemessen beeinflusst oder agr gefährdet würde.
    Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's gemacht.
    ------------------------------------




    Lieber die Polizei am Telefon, als die Strassen voll bewaffneter Irrer.

  10. #20
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    Zitat Zitat von Au.Souchy Beitrag anzeigen

    Mittlerweile verhält es sich in der BRD wie folgt:
    Von den ca. 80.000.000 Millionen Einwohnern sind ca. 40.000.000 erwerbsfähig.
    10% (ca. 4.000.000) erzielen 90%! des Nettoeinkommens.
    80% (ca.32.000.000) erzielen 10%! des Nettoeinkommens
    10% (ca. 4.000.000) beziehen Alg oder Hartz IVleistungen und werden von den 80% und den Konsumenten, also zum Teil von sich selbst, getragen.
    Wallstreet doesn't work without mainstreet - deswegen sind ja viele Geldsäcke im Schwabenland so gegen HartzIV gewesen - die haben ihre Mieteinnahmen schwinden sehen...

    Woher kommt die Statistik gibt's dazu 'ne Quelle ?
    A human being should be able to change a diaper, plan an invasion, butcher a hog, conn a ship, design a building, write a sonnet, balance accounts, build a wall, set a bone, comfort the dying, take orders, give orders, cooperate, act alone, solve equations, analyze a new problem, pitch manure, program a computer, cook a tasty meal, fight efficiently, die gallantly. Specialization is for insects."
    Robert Anson Heinlein

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