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Thema: Kritik an Moderatoren

  1. #11
    Super-Moderator Avatar von Detlef05
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    Zitat Zitat von Neuklon Beitrag anzeigen
    Nein, das war eben nicht der Fall Detlef. Vielleicht schaust du dir deinen Beitrag und den der anderen noch einmal an. Es muss dir doch auffallen, dass du durch Wortwahl und Texthervorhebung eher als "Sittenwächter" auftrittst. Deine persönliche Meinung mag eingebettet sein, vordergründig ist es eine Mahnung.

    Das war nicht einfach nur "Gegenwind" oder eine Meinungserwiderung. Du hast als Vertreter der Plattform gesprochen, als "Hüter des heiligen Grals".

    Sollte es ein Versuch gewesen sein, zeitgleich als Nutzer&Moderator aufzutreten, dann ist er gescheitert. Das war jetzt aber nicht mein Kritikansatz.

    1. Ich schlage mehr Feingefühl und sozial-gesellschaftliche Wärme vor.

    Desweiteren bleibt die Frage im Raum, ob Global Talk es für richtig erachtet das Existenzrecht des Staates Israel vor verbalen Angriffen zu verteidigen während Denunziationen gegenüber dem jungen Volk der Palästinenser nicht beanstandet werden. Dazu hätte ich bitte eine klare Auskunft erhalten.
    Deine Interpretationen seien Dir überlassen ebenso die Lyrik vom "Feingefühl" und die Romantik der "sozial-gesellschaftlichen Wärme".
    Es ist jetzt an Dir, den Fall zu benennen, in dem einer "Denunziation gegenüber dem jungen Volk der Palästinenser" in Analogie zum "Existenzrecht des Staates Israel" nicht widersprochen wurde. Vielleicht versuchst Du Dich aber auch erst an einer ethnischen Definition in Analogie zu http://de.wikipedia.org/wiki/Pal%C3%A4stinenser und im Kontext zu der von Dir kritisierten Äußerung von Alcibiades.
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  2. #12
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    Zitat Zitat von Detlef05 Beitrag anzeigen
    Wer schränkt die Meinungsfreiheit ein?
    Du hast doch sehr genau beschrieben wie die essentielle Meinungstendenz hier im GT zu lauten hat in Bezug auf Israel:
    Für GT sollten das legitime Existenzrecht des Staates Israel, die Forderung nach einem souveränen Staat Palästina, subsumiert unter dem Begriff "Zwei-Staaten-Lösung" und das Eintreten für einen Stopp der israelischen Siedlungspolitik Essentials sein.
    Oder zumindest hatte ich deine Aussage so gedeutet.Darum die Frage ob das gleichbedeutend damit ist dass anderslautende Meinungen nicht mehr erwünscht sind.


  3. #13
    Super-Moderator Avatar von Detlef05
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    Zitat Zitat von Imago Beitrag anzeigen
    Du hast doch sehr genau beschrieben wie die essentielle Meinungstendenz hier im GT zu lauten hat in Bezug auf Israel: Oder zumindest hatte ich deine Aussage so gedeutet.Darum die Frage ob das gleichbedeutend damit ist dass anderslautende Meinungen nicht mehr erwünscht sind.

    Bitte folge doch der Formulierung des Konjunktives in meinem Beitrag! Aber darüber lohnt nicht die Debatte. Mir ist eher wichtig, wie man zu den drei genannten Punkten steht. Man kann sie ablehnen, aber dann bitte nicht um den heißen Brei herumreden, sich nicht winden wie ein Wurm und souverän mit Widerspruch umgehen!
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  4. #14
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    Detlef, ich habe eine Frage gestellt. Und ich möchte diese bitte ohne Einwände, Ausflüchte oder Ablenkungen beantwortet haben! Mir geht es um eine allgemeine Aussage dazu.

    Ich wiederhole mich ungern. Alcibiades schrieb im Kontext zu: "...Dass der Staat Israel sich 1948 in dieser Form konstituierte, war auch ein Ergebnis der radikalen Ablehnung der arabischen Bevölkerung... folgendes: "Es gibt gar keine Palästinenser, das sind Araber."

    Wikipedia zu deinem Link: "Heute verstehen sich viele Palästinenser als einer palästinensischen Nation zugehörig."

    Hätte er geschrieben, ES GAB..., wäre das im historischen Kontext richtig. So allerdings ist es eine zeitlose Aussage die das Existenzrecht der Palästinenser untergräbt. Dieses kleine Zubrot würde unter den vielen fälschlichen Aussagen zuvor kaum auffallen, wenn denn die Moderation nicht eisenhart die kleinste Kritik am israelischen Staatsexistenz aufgreifen würde. Zwei Fälle, einmal angemahnt, einmal ignoriert. Das kann nicht sein! Entweder es werden beide Aussagen akzeptiert oder beanstandet. So allerdings ist es ein nicht nachvollziehbarer Eingriff der eine bestimmte politische Nähe von GT manifestiert. So, und dazu bitte ganz oben, erster Absatz. Vielen Dank!
    Der Urknall ist in Wahrheit unser Horizont in der Zeit und im Raum. Wenn wir ihn als Nullpunkt unserer Geschichte betrachten, dann aus Bequemlichkeit und in Ermangelung eines Besseren. Wir sind wie Entdeckungsreisende vor einem Ozean: Wir sehen nicht, ob es hinter dem Horizont etwas gibt.
    Hubert Reeves

  5. #15
    Super-Moderator Avatar von Detlef05
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    Zitat Zitat von Neuklon Beitrag anzeigen
    Detlef, ich habe eine Frage gestellt. Und ich möchte diese bitte ohne Einwände, Ausflüchte oder Ablenkungen beantwortet haben! Mir geht es um eine allgemeine Aussage dazu.

    Ich wiederhole mich ungern. Alcibiades schrieb im Kontext zu: "...Dass der Staat Israel sich 1948 in dieser Form konstituierte, war auch ein Ergebnis der radikalen Ablehnung der arabischen Bevölkerung... folgendes: "Es gibt gar keine Palästinenser, das sind Araber."

    Wikipedia zu deinem Link: "Heute verstehen sich viele Palästinenser als einer palästinensischen Nation zugehörig."

    Hätte er geschrieben, ES GAB..., wäre das im historischen Kontext richtig. So allerdings ist es eine zeitlose Aussage die das Existenzrecht der Palästinenser untergräbt. Dieses kleine Zubrot würde unter den vielen fälschlichen Aussagen zuvor kaum auffallen, wenn denn die Moderation nicht eisenhart die kleinste Kritik am israelischen Staatsexistenz aufgreifen würde. Zwei Fälle, einmal angemahnt, einmal ignoriert. Das kann nicht sein! Entweder es werden beide Aussagen akzeptiert oder beanstandet. So allerdings ist es ein nicht nachvollziehbarer Eingriff der eine bestimmte politische Nähe von GT manifestiert. So, und dazu bitte ganz oben, erster Absatz. Vielen Dank!
    Deine Frage wurde klar beantwortet. Du willst einfach nicht akzeptieren, dass in Bezug auf die Thematik ich ein Recht auf meine "eisenharte" und nicht die Pflicht auf Deine Meinung habe.
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  6. #16
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    Zitat Zitat von Detlef05 Beitrag anzeigen
    Bitte folge doch der Formulierung des Konjunktives in meinem Beitrag! Aber darüber lohnt nicht die Debatte.
    Geschenkt, wenn wir uns darauf einigen können zukünftig nicht dem Forum bestimmte Meinungen als grundlegend und essentiell um den Hals zu hängen.(oder es als Möglichkeit in den Raum stellen).

  7. #17
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    Zitat Zitat von Detlef05 Beitrag anzeigen
    Deine Frage wurde klar beantwortet. Du willst einfach nicht akzeptieren, dass in Bezug auf die Thematik ich ein Recht auf meine "eisenharte" und nicht die Pflicht auf Deine Meinung habe.
    Ich habe eine Antwort bisher nicht vernommen. Also kann ich sie weder akzeptiert noch abgelehnt haben. Ich bitte um eine Wiederholung der Antwort zu meiner Frage.
    Der Urknall ist in Wahrheit unser Horizont in der Zeit und im Raum. Wenn wir ihn als Nullpunkt unserer Geschichte betrachten, dann aus Bequemlichkeit und in Ermangelung eines Besseren. Wir sind wie Entdeckungsreisende vor einem Ozean: Wir sehen nicht, ob es hinter dem Horizont etwas gibt.
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  8. #18
    Administrator Avatar von Fokker
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    Guckt euch bitte auch an, wer ermahnt wurde. Riverpirate war doch bekannt für seine Beiträge, die argumentativ zu wünschen übirg ließen. Hängt euch bitte nicht so sehr an diesem oder jenem Ausspruch auf, wer sich hier gerade echauffiert wurde doch tatsächlich noch nicht zensiert.
    Solange man seine Positionen argumentativ begründet, gesetzeskonform und forenregelkonform postet wird definitv keiner zensiert. Oder ist dies bisher aufgefallen?
    Good judgement comes from experience, experience comes from bad judgement.

  9. #19
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    Zitat Zitat von Au.Souchy Beitrag anzeigen
    Meinungen sind eine Sache, Geschichtsverfälschung eine andere. Und wenn man sich der Geschichtsverfälschung bedient um wen auch immer zu diskreditieren, hat das mit Diskussion oder freier Meinungsäußerung nicht mehr viel zu tun. Meinungen sollten auf Fakten aufgebaut werden und nicht auf Propagandamaterial. Wenn die Moderation davon abweicht, müssen wir uns hier bald auch mit der Judenlüge rumschlagen.
    das ist mal ein Ansatz, bei dem ich mich dann als weiterhin treuer Mitleser (und Mitleidender ) doch mal wieder zu Wort melden muß...

    bei der Diskussion hier zu diesem Thema, ist die von @Au.Souchy im Moment für mich die einzig bemerkenswerte und akzeptable Ansicht, mit Blick auf Geschichte und Entwicklung des Themas um Israelis und Palästinenser...und die zieht sich ja wie ein roter Faden durch GT...berechtigt aber auf alle Fälle...

    die Meinungen zu diesem Konflikt und allen damit zu führenden und geführten Diskussionen sind so unterschiedlich wie sie unterschiedlicher nicht sein können...ich unterscheide 3 verschiedene Gruppen...Pro Israel, Pro Palästinenser und die Gruppe die für Beide und den Frieden in Nahen Osten einsteht und daran glauben...das eine Zweistaatenlösung das einzig Richtige ist, um den Frieden für beide Völker endlich zu erreischen...

    oft passiert es, das ein Vertreter der letzten Gruppe trotz allem einer der ersten Beiden Gruppen zugeordnet wird...

    sollte also die Moderation oder wer auch immer, das Empfinden verspüren, das hier eine der beiden "Kriegsparteien" in welcher Form auch immer mit Hilfe von Geschichtsfälschungen unterstütz werden soll, sollte das doch eher belächelt ....und eventuell mit einem netten Hinweis zur lernenden Wahrheitsfindung beigetragen werden...

    als seit längerem Lesender, vorher aber auch schreibendes Forumsmitglied...habe ich festgestellt, das durch das ständige Eingreifen der Moderation so einiges an Freiheit des Gedankens von dem man gern eine Fortführung lesen möchte gestoppt wird...nur weil die Moderation der Meinung ist, das es GT ein gewisses Image waren sollte und nur eine bestimmte Haltung bei GT zugelassen werden sollte...

    gerade in der teilweise sehr gegensätzlichen Argumentation liegt doch der Stoff, von dem GT leben sollte...

    es versteht sich von selbst...das faschistoides und rassistische Äußerungen oder irgendwelche andere Beleidigungen zu unterbinden sind...aber andere Meinungen ( und sind sie noch so falsch) ständig zu maßregeln und den Moderatorenhammer zu schwingen...schaut sich mal von außen drauf gekuckt ziemlich tolleranz-und hilflos an...eher abschreckend...sind das nicht eher Anzeichen der Kapitulation vor der Meinung des Anderen...oder sogar der Versuch das Fehlen von Gegenargumenten zu überspielen...ich persönlich weis, das es nicht so ist...aber wie sieht es der interessierte Mitleser...der sich vielleicht gern an der Diskussion beteiligen würde, aber wegen dieses Empfindens lieber drausen bleibt ?

    GT funktioniert nur bei gleicher Meinungsfreiheit Aller Beteiligten und hängt einem die Meinung des Anderen noch so sehr zum Halse raus...es gibt andere Möglichkeiten...

    und bitte bedenkt...die Tolleranzschwelle des Moderatos...muß nicht gleich dem Level der Tolleranzschwelle anderer Beteiligter sein...es ist und bleibt in diesem Fall immer der Entschluß einer einzelnen Person und seiner Empfindung...da er ja Tatsachen schafft...


    Gruß an Alle

    Silvio

    P.S. um noch mal klar und deutlich Position zu beziehen...ich gehöre übrigens zu letzterer Gruppe...und das obwohl ich eine ganz perönliche feste Bindung zu Israel, den Juden und ihrer Geschichte habe...näher als vielleicht jeder Andere hier Anwesende...weil familienbedingt ...übrigens meine Meinung ist auch Familienbekannt...und wird gern diskutiert...auch im fernen Israel


  10. #20
    Super-Moderator Avatar von Detlef05
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    @Silvio
    Schön, dass Du Dich mal wieder zu Wort meldest.
    Mir persönlich sind einige Aspekte der Debatte nicht verständlich. So verstehe ich unter dem Begriff "Maßregelung" immer noch eine regulative Handlung gegenüber der Person eines Users, z. B. eine Verwarnung, für die es auf GT eine feste Form gibt.
    Ich habe nunmehr gut begriffen, welches breite Spektrum an Meinungsaustausch so gewünscht wird, aber dies ruft auch nach einer gewissen Lenkung, die u. U. dadurch geschieht, dass Beiträge thematisch verschoben werden. Der Erstautor eines Themas verbindet mit seiner Initialzündung doch gewisse inhaltliche Absichten. Wenn er z. B. also über spezifische persönliche Beziehungen zwischen Deutschen und Israelis debattieren möchte, dann möchte er doch wohl nicht in einem Nahost-Geschichtsexkurs landen, zumal, wenn dessen Aspekte sich auch noch periodisch wiederholen.
    Erinnert sei auch daran, dass es hier schon verbale, zumeist bilaterale Auseinandersetzungen gab, die persönlich bedingt und ideologisch verfestigt waren und in letzter Instanz der Diskussion m. E. eher schadeten und keinen Erkenntnisgewinn brachten. Dann muss man die Streithähne auseinander sperren!
    Erinnere Dich an Deine eigene Person! Du hast Dich selbst beschränkt, weil einiges an Debatte im Forum trotz Vermittlung Dir nicht gefiel. Nun frage ich Dich: Lag es an zuwenig oder zuviel Moderation?
    Ein Image sollte aus meiner Sicht GT schon haben! das eines Online-Forums, in dem sachkundig, sachlich, aber lkeinesfalls mechanisch-emotionsfrei um politische Probleme jeglicher politischer Coleur gestritten wird. So habe ich es bisher auch erlebt. Wer entscheidet nun, wo da wie die Grenzen zu ziehen sind? Gut, dass dies Diskussion für das Selbstverständnis mal geführt wird.
    So, und jetzt lösche ich das Doppel-Posting...
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