Geschichte
Die DVU ist eine klassische Monarchen-Partei des bisher einzigen Vorsitzenden und Finanzierers Gerhard Frey. Nachdem er Anfang der 70iger Jahre bereits die Grundstrukturen über einen Verein aufbaute, wurde daraus im Jahre 1987 eine vollwertige Partei.

Auffällig wird immer wieder das Parteimitglieder ohne Zustimmung aus der Parteizentrale keine öffentlichen Reden oder Aktionen durchführen dürfen. Daraus resultiert eine rundum zentralisierte Außendarstellung.

Zweimal in ihrer Geschichte schloss die DVU ein strategisches Bündnis mit der NPD, den Deutschlandpakt (Wahlstrategie). Von Seiten der NPD wird die zweite Auflage seit 2007 massiv diskutiert, es droht die Auflösung des Paktes.

Erfolge der Partei auf Landesebene wie in Bremen, Sachsen-Anhalt oder Schleswig-Holstein wurden durch interne Streitereien oder inkonsequente Arbeit selber zunichte gemacht. Lediglich in Brandenburg ist bisher ein Wahlerfolg bestätigt worden.

Grundsatzprogramm
Es besteht kein Unterschied zwischen Grundsatzprogramm und Parteiprogramm. Die DVU tritt jederzeit mit dem gleichen Leitdosier an das aus ihrer Gründungszeit stammt und in wenigen Punkten aktualisiert wurde.

Politische Forderungen/Standpunkte
- Bewahrung der deutschen Identität durch Volksabgrenzung
- deutlich verschärftes Ausländerrecht
- prozentuale Begrenzung des Ausländeranteiles
- Respektierung, Schutz und Erhaltung aller nationalen Völker vor Entfremdung
- Auflösung der EU
- Wiedereinführung der D-Mark
- Revision und Überarbeitung der deutschen Ostgrenze (betont ohne Gewaltanwendung)
- keine militärischen Einsätze fern der Heimat, sofern fremde Interessen dahinter stehen
- Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf
- Ablehnung von Abtreibungen, Schutz des ungeborenen Lebens stärken
- Konjunktur: nationale Investitionsprogramme und Absenkungen von Steuern und Abgaben
- gefährdete deutsche Unternehmen staatlich wiederaufbauen
- gegen Finanzierung der Parteien aus Steuergeldern / Diätenkürzungen der Abgeordneten
- Auslandszahlungen drastisch einschränken zum Erhalt deutscher Sozialleistungen
- massive Aufrüstung der Polizei
- verschärfte Gesetze zum Schutz vor Straftätern
- Einschränkung bei Tierversuchen
- Befürwortung von Volksabstimmungen bei "wesentlichen Fragen"
- Rundfunk: Diskrimminierung nationaler Belange verbieten

Kritik
Die Partei wird vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft.

Das Bekenntnis auf Gewaltverzicht und Achtung vor dem GG wird offenkundig durch den Deutschlandpakt und der engen Zusammenarbeit mit der NPD unterwandert. Die Richtigkeit dieser Aussagen ist daher zumindest fragwürdig offenzuhalten.